Newsticker
EU kauft bis zu 1,8 Milliarden weitere Biontech-Impfdosen
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Studie: Arbeitsminister Heil will Job-Angst mit Weiterbildungsoffensive begegnen

Studie
26.01.2020

Arbeitsminister Heil will Job-Angst mit Weiterbildungsoffensive begegnen

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will den Sorgen der Deutschen um den Verlust ihres Arbeitsplatzes mit einer breiten Weiterbildungsoffensive für Unternehmen begegnen.
Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa (Archiv)

Exklusiv Arbeitsminister Hubertus Heil reagiert auf eine neue "Trust-Barometer"-Studie und sagt: "Ich nehme die Sorgen ernst."

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will den Sorgen der Deutschen um den Verlust ihres Arbeitsplatzes mit einer breiten Weiterbildungsoffensive für Unternehmen begegnen. "Ich nehme die Sorgen ernst, der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist Qualifizierung", sagte der SPD-Minister unserer Redaktion, nachdem laut der neuen Studie "Trust Barometer" drei von vier Bundesbürger ihre Jobs durch den technologischen Wandel bedroht sehen.

"Unsere Schätzungen gehen davon aus, dass durch den digitalen Wandel innerhalb des nächsten Jahrzehnts bis zu 1,3 Millionen Jobs wegfallen können, aber auch 2,1 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen", sagte Heil unserer Redaktion. "Mit dem Qualifizierungschancengesetz haben wir den Unternehmen ein starkes Instrument gegeben, um in ihre Belegschaften zu investieren und diese für neue Aufgaben zu qualifizieren", sagte der Arbeitsminister.

Hubertus Heil: Alle sollen von Digitalisierung profitieren

"Mit dem geplanten Arbeit-von-morgen-Gesetz wollen wir Qualifizierung und Weiterbildung für Unternehmen erleichtern, die im Strukturwandel stecken", fügte er hinzu. "Mein Ziel ist es, dass alle von der Digitalisierung profitieren und nicht nur wenige", betonte der SPD-Politiker.

Lesen Sie dazu auch: Der Grundrente fehlt das Geld und das Personal

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren