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Trotz Übernahme
31.07.2019

Kettcar-Hersteller Kettler ist erneut in der Krise

Kettler ist fürs Kettcar berühmt. Das Unternehmen muss aber ums Überleben kämpfen.
Foto: Jörg Carstensen, dpa (Symbolbild)

Trotz der Übernahme durch einen Finanzinvestor steckt Kettcar-Hersteller Kettler wieder in der Krise. Das Unternehmen hat erneut Insolvenz beantragt.

Der Kettcar-Hersteller Kettler steckt nur gut sieben Monate nach der Übernahme durch den Finanzinvestor Lafayette Mittelstand Capital erneut in der Krise. Für die Kettler Freizeit GmbH und die Kettler Plastics GmbH sei Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt worden, sagte die Direktorin des Amtsgerichts Arnsberg, Charlotte Merz, der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der "Soester Anzeiger" über die Entwicklung berichtet. Kettler beschäftigt zur Zeit noch rund 500 Mitarbeiter.

Kettler kämpft ums Überleben

Der Freizeitgerätehersteller kämpft seit geraumer Zeit ums Überleben. Schon im vergangenen Jahr hing sein Schicksal nach einem Insolvenzantrag am seidenen Faden. Zeitweise schien eine Schließung der Firma wahrscheinlicher als eine Weiterführung. Doch sorgte der Einstieg des Finanzinvestors Lafayette im Dezember 2018 dann zunächst für neue Hoffnung in Ense-Parsit.

Der Investor hatte damals angekündigt, Ziel sei es, "die Kurve von der Traditions- zur Trendmarke" zu kriegen. Was den neuerlichen Gang zum Insolvenzgericht auslöste, war zunächst unbekannt. Von Kettler und Lafayette war zunächst keine Stellungnahme zur aktuellen Entwicklung zu erhalten. (dpa)

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