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Fahrverbote für Diesel

27.01.2020

Umwelthilfe begrüßt steigende Zahl der Kontrollen von Dieselfahrverboten

Jürgen Resch ist Chef der Deutschen Umwelthilfe.
Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa

Exklusiv Umwelthilfe-Geschäftsführer Resch fordert einheitliche Bußgelder. Er sagt: "Stichproben reichen aus, um am Verhalten der Autofahrer etwas zu ändern."

Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt die steigende Zahl der Kontrollen von Dieselfahrverboten in deutschen Städten. Trotz aller Bedenken von CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer lasse sich das Durchfahrtverbot für Dieselautos auch ohne blaue Plakette kontrollieren, sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch unserer Redaktion. Er forderte jedoch in den betroffene Städten Fahrverbote gezielt zu kontrollieren und nicht nur innerhalb von Geschwindigkeitskontrollen.

Fahrverbote für Diesel: Unterschiedliche Strafen bei Verstößen

"Stichproben reichen aus, um am Verhalten der Autofahrer etwas zu ändern", betonte der Umweltschützer. Zudem kritisierte Resch unterschiedlichen Strafen bei Verstößen. In Hessen und Baden-Württemberg würden sie eher höher ausfallen, in Hamburg und Berlin werde hingegen milder bestraft. "Berlin und Hamburg sollten sich an den Südländern orientieren", sagte der DUH-Chef. Zu häufig kämen Autofahrer auch noch mit Ausreden um ein Bußgeld herum.

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