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Klimadebatte

20.08.2019

Umwelthilfe will "Monster-SUVs" stoppen

Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch kritisiert die deutschen Autobauer, die in seinen Augen zu sehr den Fokus auf SUVs legen, die für ihn "Klimakiller-Fahrzeuge" sind.
Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Die Deutschen Autobauer setzen zu sehr auf SUVs. Das gefährdet in Deutschland fast eine Million Arbeitsplätze, klagt die DUH und fordert ein Umdenken.

Der Stachel im Fleisch der deutschen Autoindustrie sticht wieder: Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), wirft den heimischen Autobauern vor, mit einer drastisch verfehlten Modellpolitik die Zukunft der gesamten Branche zu riskieren. Rund 800.000 Arbeitsplätze in Deutschlands Schlüsselindustrie stünden auch deshalb auf dem Spiel, weil BMW, Daimler und Volkswagen einen falschen Schwerpunkt auf „Klimakiller-Fahrzeuge“ legten. Die weltweite Nachfrage nach innovativen Elektroautos werde dagegen Herstellern aus den USA, Frankreich und Asien überlassen, warnte Resch.

DUH: Deutsche Autobauer setzen zu sehr auf SUV

Unter den weltweit 20 meistverkauften Elektroautos findet sich laut DUH aktuell kein einziges deutsches Fabrikat. Auch bei der in drei Wochen beginnenden Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt werde der Schwerpunkt wieder auf den „geländegängigen, großen und schweren SUVs („Sport Utility Vehicles“) liegen. „Als gebe es keine sterbenden Wälder, schmelzenden Gletscher und vergiftete Luft in den Innenstädten, zelebrieren die deutschen Autobauer mit den Stadt-Geländewagen das wohl absurdeste Mobilitätsangebot auf deutschen Asphaltstraßen“, sagte Resch am Dienstag. Dass zahlreiche Hersteller ihre Teilnahme an der diesjährigen IAA abgesagt haben, wertet Resch als Zeichen für „das zunehmende Desinteresse internationaler Automärkte an den veralteten und übermotorisierten Verbrennern“.

Der Aktivist, ohne den es wohl keine Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Innenstädten gäbe, forderte einen Ausstieg aus der Verbrennungsmotorentechnik bis 2025. Und Verbraucher sollten bereits heute „keine Neuwagen mehr ohne effizienten Elektromotor kaufen. Bereits heute gebe es auf dem Markt ein „immer vielseitigeres Angebot an Elektrofahrzeugen“. Bei deutschen Herstellern allerdings seien immer weniger reine Elektroautos überhaupt bestellbar. Nur noch drei Modelle könnten aktuell konfiguriert und geliefert werden: Der in die Jahre gekommene BMW i3 sowie „zwei schwere und sündhaft teure Elektro-SUVs von Mercedes und Audi. Der Elektro-Smart aus dem Daimler-Konzern sowie die Modelle E-Golf und E-Up von Volkswagen dagegen könnten derzeit nicht mehr bestellt oder konfiguriert werden.

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Resch: Bundesregierung hat versagt

Stattdessen, klagt Resch, leisteten sich die deutschen Hersteller einen „absurden Wettbewerb um den größten längsten Monster-SUV.“ Die neuesten Modelle passten nicht einmal mehr in normale Parkbuchten. Die Autokonzerne müssten einen radikalen Modellwechsel vollziehen und freiwillig „die Entwicklung neuer schwerer SUV-Modelle stoppen“.

Hart ins Gericht geht der DUH-Chef auch mit der Politik: „Die Bundesregierung muss sich endlich eingestehen, dass sie mit ihrer bisherigen Industriepolitik und vielen Fördermilliarden gescheitert und mitverantwortlich dafür ist, dass die deutschen Autokonzerne mit Vollgas auf eine Betonmauer zurasen.“

Angela Merkel (CDU) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) warf er vor, von der Industrie „ferngesteuert“ zu sein. Da die Autokonzerne nicht bereit seien, von sich aus umzusteuern, müsse die Politik sie nun eben dazu zwingen. Neben einem Zulassungsstopp für Autos mit Verbrennungsmotor ab 2025 fordert Resch die Einführung eines Tempolimits. Auf Autobahnen soll die Höchstgeschwindigkeit von 120, außerorts 80, und in der Stadt 30 Kilometern pro Stunde gelten. Bei der Kfz-Steuer sollten künftig die realen Kohlendioxid-Emissionen berücksichtigt werden.

Umgehend wies der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) die Vorwürfe Reschs zurück. Jedes zweite Elektroauto, das in den ersten sieben Monaten des Jahres zugelassen wurde, stamme von einem deutschen Autokonzern. Künftig werde sich das Elektroauto-Angebot der deutschen Hersteller auf mehr als 250 Modelle verfünffachen. Auch auf der IAA würden zahlreiche neue Elektromodelle vorgestellt.

Lesen Sie dazu auch unseren Kommentar: Zu viele SUVs - damit hat Resch recht

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23.08.2019

@ Peter P.

Da haben Sie recht mit den Abmessungen. So kann man sich (optisch) täuschen. In der Tat wirken die SUVs aber erschlagend und über die Maßen wuchtig. Meinen neuesten Beobachtungen zufolge liegt das neben der Gesamthöhe des Fahrzeugs an der massiven Motorhaube, die nicht mehr wie früher abfällt, sondern sich richtiggehend aufplustert.

Ich sitze selbst gerne etwas höher. Wie Sie richtig anmerken, werden die Leute älter und man tut sich leichter beim Ein- und Aussteigen, ist die Sitzposition etwas angehoben Aber die der Mercedes B-Klasse beispielsweise ist durchaus ausreichend und dieses Auto wirkt gar nicht panzerartig.

Als Folge des Schocks der Ölkrise in den 70er Jahren bekamen alle Autos eine (teilweise echt unattraktive) Keilform verpasst, um ja aerodynamisch zu sein und so Sprit zu sparen. Ich nehme an, die physikalischen Grundsätze haben sich nicht geändert und die aufgeblähte Frontpartie kostet unabhängig vom Gewicht des Wagens noch extra ein paar Zentelliter auf 100 km und dadurch zusätzlichen CO2-Ausstoß-

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21.08.2019

Wer von Panzern redet, sollte sich vielleicht einfach mal die Leergewichte von E-Autos ansehen...

Tesla Modell X
Leergewicht 2.459 bis 2.487 kg
https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Model_X

Tesla Modell S
1999–2100 kg
https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Model_S

Tesla Modell 3
1610–1927 kg
https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Model_3

Renault ZOE
1.547 bis 1.575 kg
https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_ZOE

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22.08.2019

Die Panzeranmutung hat weniger etwas mit dem Gewicht als mit der Optik zu tun. Ich möchte auch nicht ausschließen, dass es künftig E-Panzer geben wird. Das Bedürfnis der Leute nach viel viel Blech um sich rum, das vllt. auch Sicherheit suggeriert, ist offenbar unstillbar. Nur, wird es eben immer enger auf Parkplätzen, in Tiefgaragen, im Begegnunsverkehr und mehr sehen tut man auch nicht mehr - im Gegenteil.

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22.08.2019

@ Maja S.

Mehr Gewicht bedeutet bei guter Auslegung mehr Sicherheit, das ist so eine bekannte physikalische Tatsache.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/adac-crashtest-kleinwagen-verliert-gegen-mittelklasse-a-855576.html

Der Breitenunterschied ist oft marginal und ohne verkehrliche Bedeutung.
Golf 7: 2027 mm
ggü.
Tiguan 2: 2041 mm

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21.08.2019

An: Von Rolf K. 20.08.2019

1. Sie fragen, welche Gesetze oder Pflichten verletzt werden.
Das prangert ja seit Jahren die DUH an, dass die Grenzwerte an vielen städtischen Straßen und Plätzen häufiger im Jahr überschritten werden als es die zum Schutz der Gesundheit erlassenen Richtlinien vorschreiben. Und deswegen gewinnt die DUH ja auch die Gerichtsverfahren.

2. Sie fragen nach Studien, dass Luftschadstoffe wie Feinstaub und Stickoxid krank machen und töten. Hier eine Anfang des Jahres von Mainzer Wissenschaftlern in einem Fachjournal – also zuvor von Fachgutachtern beurteilt – veröffentlichte Studie:

12. März 2019 https://academic.oup.com/eurheartj/article/40/20/1590/5372326
Cardiovascular disease burden from ambient air pollution in Europe reassessed using novel hazard ratio functions
Jos Lelieveld, Klaus Klingmüller, Andrea Pozzer, Ulrich Pöschl, Mohammed Fnais, Andreas Daiber, Thomas Münzel

Hierüber wurde in Edison, dem Spezialteil des Handelsblatts, geschrieben.
12.3.19 https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/studie-schmutzige-luft-fordert-mehr-todesopfer-als-rauchen/24092390.html
„Studie: Schmutzige Luft fordert mehr Todesopfer als Rauchen
Wie viele vorzeitige Todesfälle gehen auf Luftverschmutzung zurück? Mainzer Forscher legen dazu eine neue Analyse vor. Und die geht von viel gravierenderen Folgen aus als bisher angenommen.

Der im "European Heart Journal" veröffentlichten Analyse zufolge sterben weltweit etwa 120 Menschen je 100.000 Einwohner pro Jahr vorzeitig an den Folgen verschmutzter Luft, in Europa etwa 133. In Deutschland sind es den vorgestellten Daten zufolge sogar 154 je 100.000 Einwohner jährlich – mehr als etwa in Polen, Italien oder Frankreich. Das sei vor allem auf die dichte Besiedelung Deutschlands zurückzuführen, sagte Lelieveld.
Den Mainzer Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Unimedizin zufolge kommen in Europa jährlich knapp 800.000 Menschen wegen der Folgen von Luftverschmutzung vorzeitig ums Leben. Sie rechnen vor, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Europäern dadurch um rund zwei Jahre verringert wird. Ihre Botschaft ist eindeutig: Die Feinstaub-Grenzwerte müssen gesenkt werden.“
Zu beachten ist, dass neben dem Autoverkehr es auch andere bedeutende Emittenten von Feinstaub gibt.

Allgemeinverständlich hat schon im Januar anläßlich der damaligen Debatte über den wissenschaftlich nicht haltbaren Brief des Lungenfacharztes Köhler der Spiegel berichtet:
25.1.19 http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/faktencheck-wie-schaedlich-sind-feinstaub-und-stickoxide-a-1249897.html
Faktencheck
Wie schädlich sind Feinstaub und Stickoxide?

Ähnliches hat schon vor drei Jahren das Umweltbundesamt ausgeführt. Kam damals aber auf niedrigere Kranken- und Todeszahlen.
3.3.2016 https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/360/dokumente/telegramm_01_2016_stickstoffdioxid.pdf
„Erste Berechnungen der Europäischen Umweltagentur zur Krankheitslast ergaben, dass im Jahr 2014 in Deutschland 10.400 vorzeitige Sterbefälle und somit rd. 112.400 verlorene Lebensjahre auf die Exposition gegenüber NO2 zurückgeführt werden können.

Raimund Kamm, Augsburg

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21.08.2019

Zum Kontrast und zur Erhaltung der Meinungsvielfalt:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/dieselgate-2-die-erfundenen-toten-a-1198225.html

>> Ein Leser schickte mir die Tage eine Karikatur aus dem "New Yorker" zu, die zwei Steinzeitmenschen im Gespräch zeigt. "Jeden Tag frische Luft, sauberes Wasser und ausreichend Bewegung", sagt der eine zum anderen. "Und dennoch werden wir nur 30 Jahre alt. Irgendetwas machen wir falsch." <<

Hoch industrialisierte Gesellschaften schaffen seit Jahrzehnten ein mehr an Lebenserwartung !

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22.08.2019

Ich habe dazu auch was anzubieten: http://en.rwi-essen.de/unstatistik/87/ und es gäbe dazu noch viel mehr zu sagen, was ich mir aber lieber erspare. Und eines habe ich noch gelernt, ich werde nichts mehr kommentieren.
Insgesamt glaube ich, dass in Deutschland nur noch grüne Meinungen erlaubt sind. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass man nichts für seine Umwelt tun kann.

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21.08.2019

Hallo,
zunächst sei einmal gesagt das man hier zu Lande ja selbst über die Wegesicherheit von E-Scootern diskutieren muss. Ich war jetzt innerhalb 7 Tage in 4 verschieden Ländern zu Gange. Sowohl in Estland, Russland, Finnland als auch Schweden gehören Diese zum Alltag. Jeder, einfach jeder fährt mit diesen Dingern. Ja, auch kleinere Kindern, ich habs gesehen. Das vierte Land wäre eben Deutschland. In Berlin stehen, nein liegen, die Dinger überall rum. Wenn einer fährt dann Erwachsene, weil es Kindern mehr oder weniger ja verboten worden ist.
Alles aber auch wirklich alles wird über irgendwelche Gesetze erschwert oder verkompliziert. Meine Frau und ich wollten uns vor ein paar Wochen ein neues E-Auto einer französischen Automarke zulegen. Design und Ausstattung standen schon fest, dann kam der Preis, knapp 40000,- Euro. Hallo? Das war ein Auto der Poloklasse!!! So etwas ist und bleibt in den nächsten Jahren schlichtweg unerschwinglich. Ich selbst fahre derzeit einen Cross SUV eben dieser Französischen Marke. Einen Benziner. Und bin sehr zufrieden damit. Vorher hatte ich das gleiche Modell nur als Diesel, wegen was wir auch wieder auf Benziner gewechselt haben.
Das ganze Feinstaubgedöns versteh ich überhaupt nicht, der Grenzwert in einer Tunneleinfahrt in Stuttgart liegt bei etwa 50mg, zum Vergleich, ich arbeite in einer Fabrik, da liegt der Grenzwert bei 950mg!!!
Feinstaub wird auch nicht allein über die Abgase irgendwelcher "Monster" SUV's erzeugt, auch der Reifenabrieb spielt beispielsweise eine entscheidende Rolle.
Ich persönlich finde es gut das es Leute wie Herrn Resch gibt, allerdings sollten wir als Gesellschaft hier dringend aufpassen nicht an diesem Thema zu verkümmern. Vielleicht fangen wir einfach mal mit weniger Kunststoff oder Zigarettenstummel auf der Strasse aufräumen usw. an. Dann glaube ich wird sich dieses Thema durch saubere Städte und der gleichen fast wie von Geister Hand selbst erledigen.
In Schweden ist mir zum Beispiel ein Papierfetzen aus der Hosentasche gefallen und wurde sofort von einem Einheimischen angesprochen ich möge ihn bitte entsorgen. Eine so saubere Stadt wie Stockholm habe ich noch nicht gesehen, weil eben drauf geachtet wird.
Danke für Ihr Gehör!

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21.08.2019

Besten Dank für den interessanten Kommentar. Wenn man bei uns jemand auf einen fallen gelassenen Zigarettenstummel anspricht wird man normalerweise sehr frech angemault, gilt für Fußgänger wie für Autofahrer. Hier müsste wirklich viel getan werden. Gilt auch für weitaus mehr Dinge wie bspw. Handy am Steuer.

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21.08.2019

(bitte kommentieren sie sachlich!/edit/mod)

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21.08.2019

Übernimmt Herr Resch auch das (finanzielle) Risiko der Autobauer und derer Beschäftigten ? Dann darf er bei der Politik der Autohersteller auch mitreden....ansonsten einfach mal Klappe halten !!!!

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21.08.2019

Das größte Risiko für die Beschäftigten der Automobilindustrie sind Unfähigkeit und Überheblichkeit des Managements in Verbindung mit einer willfährigen korruptionsnahen Politikerkaste.
Wer die finanziellen Folgen der Betrügereien unserer Autobauer trug und trägt, sollte sogar Ihnen bekannt sein - ansonsten besser selbst einfach die Klappe halten - bzw. Pfoten weg von der Tastatur !!!!

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21.08.2019

Dieser Herr Resch mit seiner Umwelthilfe gehören verboten.
Er überzieht Deutschland mit Klagewellen ohne alternativen anzubieten. Plädiert für Grenzwerte die bis zum gestellten Zeitpunkt nie erreicht werden können. Woher sollen denn die E-Autos kommen wenn sich jeder eines kauft, geschweige denn wer und wo sollen die Batterien erzeugt und hergestellt werden. Tesla ist fast pleite , die Chinesen gehen langsam von der Produktion von E-Fahrzeugen zurück, die Giga Fabriken für Batterien werden nicht gebaut. Es sind lauter Luftschlösser mit denen man uns hier für dumm verkauft. Der verkehr wird durch E-Fahrzeuge nicht weniger, er wird mehr werden, das heißt, der Feinstaub wird ebenfalls mehr. Armes Deutschland, das von seinen Politikern zu Grunde gerichtet wird, wirtschaftlich und menschlich.

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21.08.2019

"Dieser Herr Resch mit seiner Umwelthilfe gehören verboten."

Von mir bekäme er für seine Hartnäckigkeit und seinen Mut das Bundesverdienstkreuz . . .

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21.08.2019

Zuallererst sollte die Politik endlich dafür sorgen, dass die Spritverbräuche der PKW realistisch angegeben werden! Beispiel in der Augsburger Allgemeinen in der Samstagsausgabe: Ein VW Touareg mit ca. 300 PS wird mit einem Normverbrauch von 6,6 Litern angegeben! Auf der Straße absolut unrealistisch!

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21.08.2019

Sonst schafft man doch die vorgegebenen Ziele nicht:-)

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21.08.2019

Doch, dann würden sich die Autobauer mehr anstrengen!

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21.08.2019

Beim Anprangern der betrügerischen Verbrauchsangaben stimme ich Ihnen zu und wundere mich, dass die Kunden sich seit vielen Jahren diesen Betrug gefallen lassen. Es ist in den letzten Jahren schlimmer geworden. Unser Ford Focus, den wir Anfang 2000 gekauft haben, wurde mit einem Verbrauch von 6,7 l/100 km angegeben. Und damit kommen wir meistens aus.

Empörend auch, dass die für den Verbraucherschutz zuständigen Minister/innen nicht durchgreifen.

Hilfsweise müsste hier die DUH klagen, um dem Staatsversagen auch hier abzuhelfen.

Raimund Kamm

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22.08.2019

Da geb´ich ihnen "ausnahmsweise" mal recht :-)

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21.08.2019

Die DUH soll sich endlich dafür stark machen, dass endlich eine für Elektrofahrzeuge nutzbare flächendeckende Infrastruktur geschaffen wird. Immer neue Verbotsvorschläge sind absolut nicht zielführend, sondern nur schädlich.

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20.08.2019

Jürgen Resch macht sich mit der DUH um unsere Gesundheit und Umwelt verdient!

Leider erfüllen sowohl die Bundesregierung wie auch die baden-württembergische Landesregierung hier nicht ihre menschlichen wie gesetzlichen Pflichten. Man muss sich immer wieder klar machen, dass die Autoabgase, speziell durch Stickoxid und Feinstaub, jährlich den Tod von Tausenden Menschen verursachen.

Gerade weil der Zusammenhang zwischen den Abgasen und den Erkrankungen wie auch Todesfällen nicht direkt sichtbar ist und erst über epidemiologische Studien nachgewiesen wurde, muss hier der Staat handeln.

Jürgen Resch und die DUH werden hier tätig, weil der Staat versagt. Und die konkrete Forderung, die SUV, von manchen auch Personen-Panzer genannt, wieder zurückzudrängen, ist richtig. Denn diese Fahrzeuge haben meistens Dieselmotoren und immer zu hohe Verbräuche und zu viele krankmachende Abgase.

Raimund Kamm

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20.08.2019

Um welche menschlichen und gesetzlichen Pflichten geht es hier, die ihrer Meinung nach nicht erfüllt werden.
Ob man die großen SUVs nun will oder nicht, welcher Autobauer verstößt damit gegen gesetzliche Pflichten?
Es ist in keinster Weise erwiesen, dass Stickoxid und Feinstaub den Tod von Menschen verursachen. Wenn Sie so etwas behaupten, dann bitte mit überprüfbaren Quellen.
Übrigens fahren so gut wie alle Diesel PKWs, die hier mit Fahrverboten belegt wurden, in denosteuropäischen Ländern weiter. Insofern hat sich die Verschmutzung durch diese Fahrzeuge nur örtlich verlagert. Aber wie wir alle wissen rettet Deutschland die ganze Welt mit der grünen Politik.

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21.08.2019

"Es ist in keinster Weise erwiesen, dass Stickoxid und Feinstaub den Tod von Menschen verursachen."

Woher haben Sie denn diese Weisheit? Aus einem Wahlprospekt der AfD?
Zumindest was Stickoxid betrifft können Sie das gerne selbst ausprobieren. Hat bereits bei vielen Selbstmördern geklappt . . .

"Aber wie wir alle wissen rettet Deutschland die ganze Welt mit der grünen Politik."

Deutschland trägt auch in hohem Maß zur Klimaerwärmung bei.
Es überschwemmt große Teile der Erde mit spritsaufenden, klimaschädlichen SUV's.
Darüberhinaus wird hierzulande irrsinnig viel Fleisch mit importiertem Soja erzeugt, für dessen Anbau die Regenwälder abgeholzt werden. Eine weitere Folge: Nitratverseuchung des Grundwassers durch Überlastung der Böden mit Gülle.

usw., usf.

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20.08.2019

Der Resch hat immer nur Kritik auf Lager. Kreative Ideen? Fehlanzeige. Und das darf sich deutsche und Hilfe nennen... Kann weg

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