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  3. Commerzbank-Sanierung: Bald teurere Girokonten? Wie die Commerzbank sparen will

Commerzbank-Sanierung
12.02.2021

Bald teurere Girokonten? Wie die Commerzbank sparen will

„Wir haben keine andere Wahl“ – Commerzbank-Chef Manfred Knof baut jede dritte Stelle ab.
Foto: Tobias Hase, dpa

Bis zum Jahr 2024 will der neue Chef Manfred Knof stabile Gewinne machen. Er streicht 10.000 Stellen und Filialen. Auch die Gebühren für Konten könnten steigen.

Kommt ein neuer Chef an Bord, um ein Unternehmen zu sanieren, verkündet er die harten Einschnitte meist ganz am Anfang. Fast lehrbuchmäßig trifft dies auf Manfred Knof, 55, zu. Der neue Commerzbank-Chef ist erst seit sechs Wochen im Unternehmen. Bei der Vorstellung der Bilanz am Donnerstag hat er sein Haus auf einen harten Sparkurs eingeschworen. Knof kennt sich aus mit dem Umbau von Unternehmen, wie er selbst sagt. Nachdem er lange Jahre bei der Allianz tätig war, arbeitete er zuletzt als Leiter des Privatkundengeschäfts der Deutschen Bank, die ebenfalls einen Sanierungskurs hinter sich hat. Nach einem Verlust von 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2020 will Knof die Commerzbank in den nächsten Jahren zurück in die Gewinnzone führen. 2024 soll sie im laufenden Geschäft wieder einen Gewinn von 2,7 Milliarden Euro machen – so das Ziel. Die Einschnitte bis dahin sind tief – bei Mitarbeitern wie im Filialnetz. Auch auf die Kunden könnten höhere Gebühren zukommen.

In Deutschland fällt jede dritte Stelle bei der Commerzbank weg

Rund 10.000 Vollzeitstellen will die Commerzbank in Deutschland abbauen. „Wir verschlanken in allen Bereichen und Strukturen und bauen Hierarchien ab“, sagte Knof. „Das bedeutet, dass in Deutschland jede dritte Stelle wegfällt“, sagt er. Das sei bitter – „wir haben aber keine andere Wahl“, betonte er. Die Bank werde alles tun, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, fügte Finanzchefin Bettina Orlopp an. Letztlich könne man dies aber in Einzelfällen nicht garantieren. Neben den Stellenstreichungen will die Bank an anderer Stelle 2500 neue Mitarbeiter einstellen, sodass insgesamt im Konzern 7500 Arbeitsplätze verloren gehen. Bis 2023 sollen 80 Prozent des Personalabbaus abgeschlossen sein.

Auch das Filialnetz wird gestrafft. Von derzeit noch 790 Filialen sollen am Ende rund 450 bleiben. Dabei will die Bank Tempo machen: Noch dieses Jahr sollen 190 Niederlassungen zumachen, 2022 und 2023 folgt die Schließung weiterer 150 Filialen. Auf diese Weise will die Commerzbank ihre Kosten bis 2024 stark reduzieren – um ein Fünftel.

Neuer Commerzbank-Chef Manfred Knof: "Gekommen, um etwas zu bewegen"

„Ich bin sehr gerne hier“, eröffnete Knof seine erste Bilanzpressekonferenz bei der Commerzbank. „Ich bin aber auch hergekommen, um etwas zu bewegen und die Commerzbank zurück zum Erfolg zu führen“, unterstrich er. „Die Bank braucht schnell Klarheit.“ Knofs Ziel ist es, die Commerzbank als eigenständige Bank zu erhalten. In der Vergangenheit war zum Beispiel eine Fusion mit der Deutschen Bank ausgelotet, dann aber verworfen worden.

Bei der Commerzbank wird massiv umstrukturiert.
Foto: Arne Dedert, dpa

Investieren will Knof vor allem in die Digitalisierung der Bankgeschäfte. „Wir wollen die digitale Beraterbank für Deutschland sein“, lautet sein Leitbild. Profitieren will die Commerzbank dabei von der Komplettübernahme der Tochter Comdirect, einer Online-Bank.

Commerzbank will "Preismodelle" von Kundenkonten überarbeiten

Nicht ausgeschlossen scheint aber zu sein, dass sich die Kunden bald auf höhere Gebühren einstellen müssen. Die Banken verdienen angesichts der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank weniger Geld. Parken sie selbst Kapital bei der Zentralbank, müssen sie dafür Strafzinsen zahlen. An „Verwahrentgelten“ für große Vermögen komme auch die Commerzbank nicht vorbei, sagte Knof. Zudem werde man die Preismodelle der Konten überarbeiten. Details nannte er noch nicht.

In das Jahr 2021 sei das Institut gut gestartet, berichtete die Commerzbank-Spitze. Die Baufinanzierungen boomen, die Kunden handeln stärker mit Wertpapieren, sodass die Commerzbank an Provisionen verdient – und sobald der nun verlängerte Corona-Lockdown zu Ende ist, erwarte man auch eine steigende Kreditnachfrage der Unternehmen. Trotzdem geht die Bank davon aus, dass ihre Erträge gegenüber dem Vorjahr leicht sinken werden.

An der Börse kam vor allem diese Nachricht nicht gut an: Der Kurs der Aktie sackte am Donnerstag um rund 6 Prozent ab.

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