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Spritpreis
13.01.2022

Warum der Liter Diesel aktuell so teuer ist

Dieselfahrer müssen derzeit fast so viel wie nie zuvor für ihren Kraftstoff bezahlen, wie der ADAC mitteilt.
Foto: dpa

Wer den Auto-Tank mit Kraftstoff füllt, leert das Portemonnaie. Und zwar ordentlich. Rund 1,58 Euro pro Liter sind derzeit fällig. Es liegt am Rohölpreis.

Teuerungsmeldungen gehören gerade zum Alltag wie Minusgrade. Diesmal geht es um den Dieselpreis. Der war am Montag auf einem Allzeit-Hoch gelandet, fiel dann wieder ab und stieg laut ADAC am Mittwoch erneut auf 1,585 Euro im bundesweiten Durchschnitt. Das ist nur noch 0,1 Cent unter dem montäglichen „Rekord“.

Woran liegt’s? Der Autoclub benennt in einer aktuellen Meldung als Ursache für die gestiegenen Tankkosten den Rohölpreis. Ein Barrel der Sorte Brent ist derzeit für über 80 US-Dollar – und damit deutlich mehr als in der Vorwoche – zu haben.

Was der Rohstoff-Analyst der DZ Bank sagt

Die Gründe hierfür wiederum sind unterschiedlich gelagert, wie Gabor Vogel, Rohstoff-Analyst der DZ Bank, unserer Redaktion auf Anfrage erklärt: „Getrieben wird der Ölpreis kurzfristig sowohl durch die Unruhen in Kasachstan und Ausfuhrschwierigkeiten in Libyen, wo einige Exporthäfen witterungsbedingt geschlossen sind. Zudem fallen die Lagerbestände in den USA vorerst noch weiter.“ Hinzu komme noch ein saisonaler Effekt. Diesel werde im Winter aufgrund der höheren Heizölnachfrage teurer. Und schließlich führe auch die höhere CO2-Abgabe zu einer Teuerung. „Beim Dieselpreis“, sagt Vogel, „kommt vieles zusammen“.

Vorerst werden Energiepreise erhöht bleiben. Allerdings seien die Angebotsstörungen bei Rohöl laut Vogel „nicht dauerhaft“. Außerdem „ignoriere der Ölmarkt nahezu vollständig die Omikron-Unsicherheiten, die zumindest im ersten Quartal 2022 auf der Ölnachfrage lasten werden.“ Sprich: Die Nachfrageschwäche ist aktuell nicht im Preis berücksichtigt. Mit Blick auf das Frühjahr und den Sommer würde der daher „wieder nachgeben“, denn im Laufe des Jahres würde klarer, dass der Ölmarkt für 2022 einen Überschuss aufweisen werde, so Vogel.

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Bleibt der Preis langfristig so hoch?

Und wie ist die langfristige Perspektive in Zeiten des Klimawandels? Ist es nicht trotz der immer wieder auftauchenden Preisspitzen auf das Jahr gesehen so, dass die Preise für fossile Brennstoffe sinken? Der DZ-Bank-Experte sagt hierzu: Da die Reduktion der CO2-Emissionen ein bedeutsames klimapolitisches Ziel sei, werden in den nächsten zehn Jahren erneuerbare Energien immer wichtiger. Sprich die Nachfrage nach fossilen Energieträgern geht zurück. Auch die zunehmende Elektrifizierung der globalen Fahrzeugflotte – VW vermeldete am Mittwoch fast doppelt so viele Stromer im Vergleich zum Vorjahr verkauft zu haben – mindert die Abhängigkeit von ihnen mehr und mehr. Vogel: „Es ist also schon so, dass der langfristige Preistrend nach unten zeigt, jedoch darf man die Fossilen auch langfristig nicht abschreiben. Man denke nur an Erdgas als Back-up bei der Stromerzeugung oder Kerosin in der Luftfahrt. Hier gibt es zwar auch Möglichkeiten CO2-Emissionen zu reduzieren, allerdings sind diese auf absehbare Zeit noch sehr teuer.“

Ein ADAC-Sprecher schätzt die langfristige Perspektive so ein: Zwar sei davon auszugehen, dass fossile Brennstoffe auch weiterhin in ausreichendem Maße zur Verfügung stünden. Aber: „Öl wird nur dann in großem Maße gefördert, wenn die Preise attraktiv sind – so wie zurzeit. Sinkt die Nachfrage nach Öl, dann verkleinert sich auch das Angebot. Das gilt etwa für das vergleichsweise aufwendige Fracking, das für die Produzenten nur dann Sinn ergibt, wenn der Preis den Aufwand rechtfertigt. Auch das Fracking kann bei sinkenden Preisen wieder eingestellt werden, dann jedoch wird auch das Gesamtangebot knapper und ein Preisrutsch wird damit ausgebremst.“

Wann Autofahrerinnen und Autofahrer am besten tanken sollten

Ganz kurzfristig, wenn der Diesel im Tank wieder zur Neige geht, gilt jedenfalls die ADAC-Empfehlung: „Autofahrer sollten die Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf nutzen und abends tanken.“ Auswertungen zeigten, dass Diesel (und Benzin) „in aller Regel“ morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt, spart. Im Rahmen des derzeit Möglichen.

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10:23 Uhr

@ Harald V
Wie gesagt - höhere Besteuerung von fossilen Energieträgern - egal, ob die zur Srom- oder Wärmeerzeugung oder zur Mobilität genutzt werden. Wenn "Diesel" oder auch Gas nicht mehr fossil sind, sondern durch synthetisch hergestellte Krafstoffe ersetzt wird, fallen die natürlich raus!

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14.01.2022

@ Harald V
Ich konkretisiere: Eine höhere Besteuerung von umweltschädlichen Emissionen (CO2, NOX, Feinstaub), gerne auch von Lärmemissionen, dann hört vielleicht auch dieses unsäglich und hirnlose "Sound-Tuning" an Autos und Motorrädern auf!

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14.01.2022

Das Sound Tuning ist uch ein Unding wo ich Ihnen zustimmen. Das einige Fahrzeuge von Haus aus so laut sein dürfen ist in Unding. An manchen "Ausflugstrecken" dürften die Lärmimmissionen zulässige Grenzwerte bei Arbeitsschutz nicht selten übertreffen.

Bi der höheren Besteuerung müsste auch auch Strom fallen, der mit fossilen Brennstoffen hergestellt wird.

Aber der Diesel bietet aber gerade bei der Nutzung mit pflanzlichen Brennstoffen durchaus noch Möglichkeiten. Entsprechend Umrüstung gibt es bereits. Das Problem wird aber eher sein, entsprechende Mengen herzustellen.
Einen entsprechenden Link habe ich hier schon veröffentlicht.

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14.01.2022

@ Harald V
Es geht nicht um ein entweder (Kerosin) oder (Diesel) - es geht um ein sowohl als auch für alle klimaschädlichen Subventionen (fossiler Energieträger). Im Güterverkehr geht es um mehr Schiene und weniger Straße. Dabei sind die Transportkosten ein Lenkungsinstrument. Eine höhere Besteuerung des CO2-Ausstoßes - anstatt sie zu subventionieren (gilt natürlich auch für Kerosin und Braun- und Steinkohle) ist eine sinnvoller Weg. Wo die Alternative Schienenverkehr nicht funktioniert, erhoffe ich mir Lösungsmöglichkeiten mit Wasserstoff und (klimaneutralen) synthetischen Kraftstoffen.
Im Übrigen: Warum Fahrzeuge zur Personenbeförderung auch angesichts der engen Innenstädte immer größer und dicker werden müssen und dürfen, ist nicht nachvollziehbar. Diese aufgeblasenen Kutschen passen kaum noch auf EINEN ausgewiesenen Parkplatz!

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14.01.2022

Stimme Ihnen zu, dass mehr Güter auf die Schienen gehören. Auch u.s die Personenbeförderung. Insbesondere "Autozüge". Aber aktuell fehlt es hierfür an der Infrastruktur. Und auch die Bahn ist da selber gegenüber Speditionen nicht unbedingt kooperativ.
Bei den Lkws auf deutschen Straßen werden Sie nur sehr begrenzt was bei der Besteuerung des Diesels etwas bewirken. Lkws haben sehr große Tanks. Die können oft quer durch Deutschland fahren ohne einmal zu tanken. Das würde in erster Linie deutsche Speditionen treffen und auch nur die Waren für den Verbraucher verteuern.
Diesel stößt im Verhältnis zum Benziner weniger CO2 aus. Somit müsste man bei einer stärkeren CO2-Besteuerung den Benziner stärker besteuern. ;-)
Was in erster Linie fehlt sind die Alternativen. Das kann der Markt teilweise erreichen indem er durch eine stärkere Besteuerung der fossilen Brennstoffe stärker nach Alternativen schaut. Für den Ausbau des Schienennetzes ist aber u.a. aber der Staat zuständig. Unabhängig der Besteuerung.

Zum Thema Parken. Ich sehe deshalb auch das e-Auto auch nicht als Lösung für die Parkplatzproblematik. Weil ob der elektrisch oder mit fossilen Brennstoffen fährt, ist da egal. Und nicht nur DIesel auch mittlerweile Hybrid oder Elektroautos haben nicht unbedingt geringe Maße und Masse.

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13.01.2022

@Harald V:
Ja Dieselsubvention - im Sinne von ungleicher Besteuerung an der Zapfsäule. Denn die seit 2003 gültigen Energiesteuersätze implizieren höhere Steuersätze für die von Benzinmotoren verursachten Emissionen. Bei Benzin (28,1 ct/kg) wird CO2 um 61 % höher besteuert als bei Diesel (17,5 ct/kg) – und zwar unabhängig davon, welche der beiden Antriebstechnologien effizienter ist. Gleichzeitig wird mit dem Dieselantrieb eine Technologie subventioniert, die umso mehr Vorteile hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs aufweist je größer, schwerer und leistungsstärker das Fahrzeug ist – und damit wiederum umso umweltschädlicher.

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13.01.2022

P.S.: Ausführlich nachzulesen in https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2018/heft/8/beitrag/das-ende-der-dieselsubvention-verteilungseffekte-einer-co2-basierten-energiesteuerreform.html

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13.01.2022

Bevor man von Steuersubvention bei Diesel spricht, sollte man mal über die massive Steuersubvention von Flugbenzin reden.
Ein Diesel wird ungleich an der Tanksäule besteuert. Aber umgekehrt auch bei der Kfz.-Steuer.

Zum Thema subventionieren von Technologie. Was wollen Sie alternativ bei schweren Fahrzeugen wie Lkws einsetzen? Benzin um damit noch mehr CO2 uneffizent in die Atmosphäre zu schicken? Elektroantriebe sind für schwere Fahrzeuge (noch) viel zu schwach und uneffektiv.
Und ein SUV-Fahrer kauft sein Fahrzeug nciht wegen dem Dieselmotor. Sondern wegen der SUV an sich. Ob da nun ein Benzin drin ist oder Diesel ist den Käufern egal. Insbesondere wenn dieser zu den Größeren gehört.

Beim Diesel an der Tankstelle ist der Anteil von Biodiesel übrigens bei bis zu 7 %. Der eigentlich nicht der Mineralölsteuer unterliegt.

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13.01.2022

@HARALD V.: "Diesel kann man auch mit Pflanzenöl betreiben."

Toll, dann könnte mein nächstes Auto doch wieder ein Diesel werden.
An welchen Zapfsäulen in Augsburg und nordwestlicher Umgebung kann ich dann Pflanzenöl tanken?
Und die Herstellergarantie erlischt sicherlich auch nicht, wenn ich Pflanzenöl tanke.

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13.01.2022

Ein Dieselmotor kann vieles verbrauchen und damit sehr vielseitig. Der normale Diesel an der Zapfsäule hat bereits aktuell bis zu 7 % Biodiesel drin. Das hat Rudolf Diesel damit auch unterstreichen wollen. Die Nutzung von Pflanzenöl wurde damals als rückständig angesehen. Wie sich die Zeiten eben ändern.
Das mit der Herstellergarantie müssen sie selber abklären. Nachdem der Motor für die Verbrennung von fossilen Diesel mit Beimischung von Biodiesel ausgelegt ist, könnte es durchaus zu Einschränkungen der Garantie kommen. ;-)
Was aber nicht heißt, dass ein Dieselmotor generell an sich nicht auch entsprechend gebaut und eingestellt werden kann.
Was auch shcon teilweis egemacht wird.
https://www.atg-germany.de/pflanzenoel-umruestsystem/
Die große Frage ist , ob wir auch soviel Pflanzenöl herstellen könnten.

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13.01.2022

@ STEFAN K., 13.01.2021: “Herrlich jeden Morgen die gleichen hirnbefreiten Fahrer zu sehen“

Früher fuhr ich auch einen Diesel, allerdings mit einem Motor mit mehr Hubraum und deutlich weniger PS (kein Einspritzer!). Wenngleich ich nicht jeden Morgen an einer Pendlereinfallstrecke (mit womöglich einigen Haltestellen des ÖPNV mit vielen Personen, dabei vermehrt Schulkinder) in die Stadt fahre, habe ich mich bei der Ersatzbeschaffung für einen ganz normalen Benziner (also keinen Einspritzer) entschieden.

Gerade für einen täglichen Stadtpendler stellt sich die Frage, ob für ihn der Einspritzer geeignet ist; bei Dieselruß stellt sich diese Frage ganz besonders. Zwar sind die neueren Motoren mit Filtertechnik ausgestattet, die im Bereich der Partikel messbarer Größe auch einen guten Wirkungsgrad haben, aber gerade die ultrafeinen Partikel sind die gefährlichsten. – vgl. hierzu Dieselruß – Wikipedia: „Die Belastung der Luft durch diese ultrafeinen Partikel, die bei der Verbrennung von Dieselkraftstoff in modernen Dieselmotoren durch die hohen Einspritzdrücke und die daraus resultierende hochfeine Zerstäubung des Diesels entstehen, kann derzeit messtechnisch noch kaum erfasst werden, da die installierten Anlagen zur Luftgütemessung dazu nicht ausgelegt sind. In Tierversuchen mit sehr hohen Feinstaubkonzentrationen konnte abhängig von der untersuchten Tierart eine signifikanter Anstieg der Erkrankung an Krebs nachgewiesen werden.“

Herr K., ich rate Ihnen, bevor Sie mit dem Zeigefinger und dem Argument „hirnbefreite Fahrer“ auf andere zeigen, Ihr eigenes Tun zu überdenken.

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13.01.2022

Ich würde mir mal die Technik genauer ansehen. Feinstaub ist bei Dieseln längst kein Problem mehr, sehr wohl aber Benziner. Bereits vor zwei Jahren haben Schweizer Forscher festgestellt, dass moderne Benziner mit Direkteinspritzung so viele Rußpartikel ausstoßen wie alte Diesel vor 15 Jahren. An diesen Partikeln hängen zudem verschiedene krebserregende Substanzen, die über die Partikel in die Blutbahn gelangen können.
Darf man frage welchen halbwegs aktuellen Benziner man heute kaufen kann der kein Einspritzer ist?
Sie können es jetzt glauben oder nicht, mein Fahrrad hat (bei jüngerem Alter) mehr Kilometer drauf als mein Auto und wird nur genutzt wenn es nicht anders geht. Warum dann einen Diesel? Weil ich es kann und wenn, dann brauche ich den Dampf dahinter. Und daher sind mir die Mehrkosten auch egal gegenüber einem Benziner. Zudem fahre ich berufliche Strecken rein elektrisch. Und nein, nicht bei den Stadtwerken auf den Gleisen.

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13.01.2022

80 €/ Barrel ist nicht wirklich teuer. Der hohe Preis kommt in erster Linie durch die hohen Steuern. Schon mal nachgerechnet, wie hoch der Steueranteil bei 1,58 / Liter ist?

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13.01.2022

...und ohne klimaschädliche Dieselsubventionen wär die Soße noch teurer.

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13.01.2022

Da hätte ich überhaupt kein Problem damit. Ich würde sogar die KFZ-Steuer auf 0 setzen und den Spritpreis deutlich erhöhen um verbrauchsarme Fahrzeuge zu pushen und das (Fahr)-Verhalten zu ändern. Der Bestand an Altfahrzeugen reduziert sich auch ohne unterschiedliche Steuersätze stetig. Und die Handvoll Klassiker oder Youngtimer die 99% des Jahres rumstehen für zwei sonnige Wochenenden, die sind sicher nicht schuld am Klimawandelt.

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13.01.2022

Dieselsubvention?
Es wird wohl eher Cerosin subventioniert.
Der Diesel wird bei der Kfz-Steuer deutlcih höher besteuert.

Diesel ist ein Selbstzünder. Ihm muss im Gegensatz zu Benziner nicht erst noch zum Verbrennen Energie zugeführt werden. Somit deutlich effektiver und im Endeffekt nicht unbedingt umwelt- aber deutlcih klimafreundlicher als ein Benziner. Diesel kann man auch mit Pflanzenöl betreiben. Geht das auch beim Benziner?
https://www.quarks.de/technik/mobilitaet/was-ist-umweltfreundlicher-benzin-oder-diesel/

Diesle hat 1900 auf der Weltausstellung seinen Motor statt mit fossilen Öl mit Erdnussöl betrieben udn wurde dafür belächelt.
https://www.deutschlandfunk.de/raps-als-treibstoff-100.html

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13.01.2022

Kurz vor der Finanzkrise lag der Rohölpreis bei knapp 200 Dollar. Trotzdem war bei uns der Literpreis an der Zapfe nicht viel höher.

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13.01.2022

Laut Statista war der höchste Preis seit 1960 für das Barrel Rohöl bei knapp 110 US Dollar. Den von Ihnen genannten Preis gab es nie!

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13.01.2022

Wenn man sich so auf den Straßen umschaut, dann scheint der Spritpreis nicht so tragisch zu sein. Die meisten Fahrzeuge sind mit einer Person besetzt. Gefahren wird als gäbe es kein Morgen, bis auf die letzten Meter auf roten Ampeln den Pint stehen lassen. Ich fahre eine super planbare regelmässige Pendlereinfallstrecke in die Stadt. Herrlich jeden Morgen die gleichen hirnbefreiten Fahrer zu sehen die jeden Morgen an den gleichen roten Ampeln zum Stehen kommen weil sie denken, je schneller sie fahren, desto schneller sind sie.

Zum gelobten Spritland Österreich nur soviel: Bitte mal nachfolgende Seite aufrufen und ausrechnen wieviel Ihr Auto dort KFZ-Steuer kosten würde. Die Österreicher erkaufen sich den "billigen" Sprit enorm teuer. In meinem Fall zum Beispiel für einen 2020er 2l-TDI mit 150 PS hier 278€, in Östereich 649,44€. Für den Unterschied von 371,44€ (!) bei einem Treibstoffmehrpreis selbst von 20 Cent fahre ich erst nach 1857 Litern Diesel günstiger als ein Vorarlberger. Das sind (ich brauche 6 Liter/100km) also fast 31.000km PRO JAHR (!) bis das gelobte Land im Preisvorteil ist.

https://www.oeamtc.at/thema/steuern-abgaben/motorbezogene-versicherungssteuer-18178410

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13.01.2022

Warum sind dann in Österreich (Voralberg) die Preise so günstig Diesel 1,42 Super 1,45 . Mit dem Rohöilpreis hat das nicht so viel zu tun.
Unserer Regierung sind die hohen Preise doch willkommen, wo kann man mehr Steuern einnehmen, als beim Treipstoff. Die ganze
Indusrtrie, Transport, Versorgung, Autofahrer die zur Arbeit müssen sind auf diese Energie angewiesen. Außerdem muss ja auch Corona,
irgendwie bezahlt werden.

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13.01.2022

das liegt nicht nur am Rohölpreis, sondern an den unverschämt hohen Steuern auf den Kraftstoffen. Da kann man den Verbraucher so richtig melken.

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13.01.2022

Genau so ist es. Irgendwo muss das Geld ja herkommen wenn die Großkonzerne schon keine Steuern mehr zahlen

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