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Halbleiter
08.08.2023

Chipgigant TSMC baut Riesenfabrik in Dresden

Der Chiphersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) baut ein großes Werk in Sachsen.
Foto: David Chang, EPA/dpa

Der weltweit führende Halbleiter-Hersteller investiert über zehn Milliarden Euro in Ostdeutschland. Das Silicon Saxony wird damit noch größer. Und Europa im Idealfall unabhängiger von China.

Der weltweit führende Halbleiterhersteller TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) wird ein neues Chip-Werk im sächsischen Dresden bauen - gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP. Insgesamt sollen über 10 Milliarden Euro investiert werden. Das Silicon Saxony - wo bereits viele namhafte Branchengrößen vertreten sind - wächst damit noch weiter. 

Spatenstich soll im sogenannten Dresdner Airport Park in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres sein, wie TSMC am Dienstag mitteilte. Die Produktion soll ab 2027 aufgenommen werden. Monatlich könnten ab dann bis zu 40.000 Halbleiter die Großfabrik verlassen. Gedacht sind diese den Angaben zufolge nicht zuletzt für die europäische und deutsche Automobilindustrie. Denn ohne Chips stehen dort die Bänder still, wie sich zuletzt während der Corona-Pandemie gezeigt hatte, als Lieferketten rissen und viele Hersteller ihre Produktion drosseln mussten. 

Robert Habeck: Deutschland ist ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Standort

TSMC-Chef C. C. Wei sagte: "Europa ist ein vielversprechender Ort für Halbleiterinnovationen, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, und wir freuen uns darauf, diese Innovationen auf unserer fortschrittlichen Siliziumtechnologie zusammen mit den Talenten in Europa zum Leben zu erwecken." In dem geplanten Joint Venture ESMC werden die Taiwaner 70 Prozent halten, Bosch, Infineon und NXP jeweils 10 Prozent. 2000 "direkte" Arbeitsplätze sollen entstehen. Das dürfte allerdings nur der Anfang sein, denn um ein solches Werk siedeln sich in aller Regel weitere Zulieferer und Start-ups an. 

Für Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zeigt die Entscheidung des TSMC-Vorstandes, dass Deutschland "ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Standort ist, gerade auch bei Schlüsseltechnologien wie der Mikroelektronik." Eine robuste heimische Halbleiterproduktion sei von besonderer Bedeutung für Deutschlands globale Wettbewerbsfähigkeit. Ohne sie läuft kein Computer, können weder Wind- noch Solaranlagen Energie produzieren. Allein ein E-Auto benötigt heute bis zu 1500 Chips. Habeck betonte: "Die Investition von TSMC wird daher substanziell dazu beitragen, die Versorgung Deutschlands und Europas mit Halbleiterchips zu sichern“. Laut Handelsblatt will der Bund die Ansiedlung voraussichtlich mit bis zu fünf Milliarden Euro unterstützen. Nach Information unserer Redaktion ist die Summe in dieser Höhe zutreffend. 

Viele europäische Regierungen treibt die Sorge um, dass im Falle eines chinesischen Überfalls auf Taiwan die hiesige Versorgung mit Halbleitern nachhaltig gefährdet sein könnte. Erst im Juni hatte der US-amerikanische Chip-Riese und TSMC-Konkurrent Intel den Bau einer Megafabrik für Chips in Magdeburg angekündigt. Er investiert 30 Milliarden und wird dabei vom Bund mit rund zehn Milliarden Euro unterstützt. Die XXL-Subvention hatte heftige Diskussionen ausgelöst.

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TSMC-Ansiedlung in Dresden wird im Rahmen des European Chips Act geplant

Die TSMC-Ansiedlung in Dresden wird im Rahmen des European Chips Act geplant. Mit dem will die EU die Halbleiterproduktion vermehrt nach Europa holen. Ziel ist, bis 2030 Europas Anteil an der weltweiten Halbleiterproduktion auf 20 Prozent auszubauen. 

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Chips in Europa zu produzieren, ist das eine. Dafür braucht es allerdings auch die entsprechenden Rohstoffe. Auch hier ist die Abhängigkeit von China groß. Torsten Henzelmann von der Unternehmensberatung Roland Berger findet die Strategie, resilienter werden zu wollen, richtig, rät allerdings gerade mit Blick auf Rohstoffe wie etwa Lithium dringend dazu, "die Dialogbereitschaft mit China" aufrechtzuerhalten. Denn ganz ohne China werde es zumindest bei bestimmten Rohstoffen nicht gehen. 

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Die Diskussion ist geschlossen.

08.08.2023

Ein Feiertag für die deutsche Wirtschaft! Vielleicht bereitet sich TSMC auf eine Invasion Taiwans durch China vor. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Armee den Auftrag hat beim militärischen Rückzug die Produktionsstraßen zu zerstören, damit China keine Technologie in die Hände bekommt..

08.08.2023

Habeck freut sich über die Investitionsbereitschaft. Wie nachhaltig die 5 Mrd Euro sind, die der Staat dafür subventioniert, bleibt abzuwarten.