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Chip-Entwicklung
20.04.2024

Warum München für Apple immer wichtiger wird

In München ist das größte europäische Entwicklungszentrum von Apple.
Foto: Apple

Plus Der Konzern investiert derzeit Hunderte Millionen Euro in Bayern. Ein Besuch in den Laboren, in denen im Verborgenen an der Zukunft von iPhone und Co. gearbeitet wird.

Schlicht, schick und unauffällig – das Gebäude, in dem der größte Teil der Apple-Entwickler mitten in München arbeitet, passt zur Design-Philosophie des kalifornischen Technikkonzerns. Seit einem Jahr arbeiten die meisten der rund 2000 Ingenieurinnen und Ingenieure, die Apple allein in der Landeshauptstadt beschäftigt, in dem vom Star-Architekten David Chipperfield entworfenen Bau in der Maxvorstadt. Von außen weist kein Schild und kein Logo darauf hin, dass hier die Büros und Labore des US-Konzerns sind. Streng geheim sind die Dinge, an denen hier gearbeitet wird, denn die Chipentwicklung ist der Kern eines Multimilliarden-Dollargeschäfts.

Ab und an gewährt der Konzern aber einen kontrollierten Blick in die gut gesicherten Labore. Detailfragen zu aktuellen und geplanten Produkten werden dabei zwar lediglich mit einem Lächeln quittiert und der Bemerkung, Apple liebe "to surprise and delight", also zu überraschen und zu entzücken. Doch nach den Ausführungen der Entwickler, die nicht zitiert werden dürfen, versteht man zumindest besser, wie umfassend die Strategie des Konzerns, seine Kunden in die eigene Produktwelt zu locken, schon die Hardwareentwicklung beeinflusst.

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