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Faktencheck
06:42 Uhr

Gibt es Rente für Ukrainer in Deutschland schon ab 57?

Angeblich sollen ukrainische Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz suchen, früher Rente bekommen.
Foto: Kay Nietfeld, dpa (Symbolbild)

Bekommen Ukrainer in Deutschland früher Rente als eigentlich üblich? In diesem Artikel klären wir über diese Behauptung auf.

Um die Rente ranken viele Irrtümer und Mythen und seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine kommen neue dazu. Angeblich sollen ukrainische Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz suchen, früher Rente bekommen. In diesem Artikel erfahren Sie, ob an dieser Behauptung etwas dran ist - ein Faktencheck.

Bekommen Ukrainer in Deutschland früher Rente?

Immer wieder kursieren im Internet und auf Sozialen Netzwerken Gerüchte, dass Ukrainer früher Rente bekommen sollen als Deutsche und zwar bis zu zehn Jahre.

Diese Behauptung ist falsch. Wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilt, gilt für Ausländer das gleiche Eintrittsalter für die Rente wie auch für Deutsche. Wann man genau in Rente gehen kann, hängt vom Geburtsjahr und der Versicherungszeit ab. Das ist hierzulande zwischen 63 Jahren und 67 Jahren der Fall. So können einige Menschen unter bestimmten Umständen frühestens nach 35 Jahren den Ruhestand antreten, die meisten müssen aber 45 Jahre arbeiten.

Da jeder Arbeitnehmer in Deutschland, der sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, in die Deutsche Rentenversicherung einzahlt, können auch Ausländer und damit auch ukrainische Staatsbürger einen Anspruch auf Rente erhalten. Grundsätzlich gilt für alle Personen, dass der Anspruch erst nach der Mindestversicherungszeit von fünf Jahren entsteht. Wenn dann die Regelaltersgrenze erreicht wird, wird diese Rente ausbezahlt. Denklogisch fällt die Rente allerdings nach fünf Jahren Arbeit deutlich geringer aus, als etwa nach 40 Jahren Arbeit.

Laut Deutscher Rentenversicherung kann die Mindestversicherungszeit auch durch Addieren von deutschen und europäischen Versicherungszeiten erfüllt werden, allerdings ist die Ukraine kein Mitglied der Europäischen Union. Daher greift diese Regelung bei Ukrainern nicht. Mit einigen Ländern gibt es zudem noch ein ratifiziertes Sozialversicherungsabkommen. Dazu zählen unter anderem Albanien, Moldau, Australien, USA und Südkorea. Zwischen Deutschland und der Ukraine gibt es das derzeit noch nicht, die Länder arbeiten aber bereits daran. Dadurch könnten die Zeiten, in denen Personen in der Ukraine in die Rentenversicherung eingezahlt haben, auch in Deutschland zählen, sodass den Betroffenen diese Jahre nicht verlorengehen. Eine Ausnahme gibt es nur für Menschen, die nach dem Bundesvertriebenengesetz anerkannte Spätaussiedler sind. Sollten Ukrainer unter diesen eher kleinen Personengruppe befinden, dann werden die in der Ukraine gesammelten Zeiten als deutsche Versicherungszeiten anerkannt.

Seit dem 1. Juni 2022 können Ukrainer, die im Rentenalter sind, aber nur ein geringes oder gar kein Einkommen haben, wie deutsche Rentner auch, Grundsicherung beantragen.

Fazit: Die Behauptung ist falsch. Ukrainer erhalten also nicht früher Rente als deutsche Staatsbürger, da alle sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen in Deutschland bis zu ihrem regulären Renteneintrittsalter warten müssen, bis sie Rente bekommen. Menschen mit Behinderung oder mit bestimmten Krankheiten können zwar etwas früher in Rente gehen, das ist aber unabhängig von ihrer Nationalität. Einen Anspruch auf Rente haben Ukrainer in Deutschland außerdem nur, wenn sie die Mindestversicherungszeit erfüllt, also fünf Jahre in die Deutsche Rentenversicherung einbezahlt haben.

Übrigens: Die Rente muss beantragt werden. Dafür wird die Rentenversicherungsnummer benötigt. Wie viel Rente Sie einmal bekommen, kann in einem Online-Portal der Deutschen Rentenversicherung eingesehen werden.

Wem im Alter eine Rentenlücke droht, kann unter Umständen Grundrente erhalten. Außerdem gibt es für Rentner verschiedene Zuschüsse und ein Härtefallfonds mit bis zu 5000 Euro. Und auch der Rentenausweis bringt Vorteile und Vergünstigungen. Wer im Alter noch fit ist, kann zudem einen Zuschlag von 100 Euro zur Rente bekommen.

Außerdem ändert sich dieses Jahr bei der Rente einiges. Zum Beispiel steigt die Rente. Der Rententabelle können Sie entnehmen, wie viel mehr Geld Sie seit Juli bekommen. Allerdings profitieren nicht alle und manche Rentner gehen auch leer aus.

Was viele nicht wissen: Auch Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben, denn auf die Rente entfallen auch Steuern und Abgaben. Wie viel Rente man haben darf, ohne Steuern zu zahlen lässt sich ermitteln. Außerdem gibt es ein paar Tipps, wie Rentner bei der Steuererklärung sparen können.