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Rente
11.05.2024

Rentenpunkte kaufen: Wie geht das und wie hoch sind die Kosten?

Je mehr Rentenpunkte man hat, desto höher fällt die Rente aus. Die gute Nachricht: Man kann Rentenpunkte kaufen.
Foto: Christin Klose, dpa (Symbolbild)

Je mehr Rentenpunkte man hat, desto höher fällt die Rente aus. Die gute Nachricht: Man kann Rentenpunkte kaufen. Aber wie geht das und wie viel kosten Rentenpunkte?

Reicht das Geld im Alter? Rentenpunkte entscheiden zu einem großen Teil darüber, wie viel Rente Versicherte später einmal bekommen. Normalerweise sammelt man sie im Berufsleben. Wenn es dort allerdings mal eine Lücke gibt oder man früher in Rente gehen will, gibt es die Möglichkeit Rentenpunkte zu kaufen. Die Preise unterscheiden sich jedes Jahr.

Wer kann Rentenpunkte kaufen?

Schon einmal vorweg: Rentenpunkte kann nicht jeder kaufen. Dafür müssen Versicherte mindestens 50 Jahre alt sein. Außerdem muss laut Finanztip eine realistische Chance bestehen, dass die 35 Beitragsjahre erreicht werden können, damit eine Rente mit 63 Jahren bezogen werden kann. Mit 50 Jahren sollten Versicherte also mindestens 22 Versicherungsjahre gesammelt haben, weil dann noch 13 Jahre fehlen, bis die Altersrente frühestens in Anspruch genommen werden kann. Personen, die bereits die Regelaltersgrenze erreicht haben, können in der Regel auch keine Rentenpunkte mehr kaufen.

Wie viel kostet ein Rentenpunkt?

Der Preis eines Rentenpunktes orientiert sich am Durchschnittsentgelt, da ein gekaufter Rentenpunkt und ein verdienter Rentenpunkt das gleiche kosten müssen. Jedoch gibt es trotzdem einen Unterschied, denn beim verdienten Rentenpunkt zahlt der Arbeitgeber die Hälfte, beim gekauften Rentenpunkt muss der Versicherte alles alleine zahlen.

Der Preis für einen Rentenpunkt wird laut Finanztip vom Durchschnittsentgelt und dem Beitragssatz bestimmt. In den alten Bundesländern liegt das Durchschnittsentgelt 2024 bei 45.358 Euro, in den neuen Bundesländern bei 44.732 Euro. Der Preis für einen Rentenpunkt beträgt dieses Jahr daher rund 8.437 Euro im Westen und circa 8.320 Euro im Osten.

Wie kann man Rentenpunkte kaufen?

Wer Rentenpunkte kaufen will, der muss zunächst das Formular V0210 bei der Deutschen Rentenversicherung ausfüllen. Die Rentenversicherung berechnet dann den jeweiligen Ausgleichsbedarf an Rentenpunkten.

In diesem Formular müssen ein paar Angaben gemacht werden, die laut Finanztip aber nicht bindend sind, sondern nur der Berechnung des Ausgleichsbedarfs dienen. Dazu gehört zum Beispiel, dass Versicherte das gewünschte Renteneintrittsalter angeben müssen oder ob sie eine Rente wegen Alters oder Schwerbehindertenrente in Anspruch nehmen werden.

Zudem braucht die Rentenversicherung einen Überblick über die Beitragsjahre. Diese können mit dem Formular V0100 und einem Antrag auf Kontenklärung ermittelt werden. Weiterhin müssen Versicherte eine Bestätigung des Arbeitgebers über die Höhe des Gehalts mit Hilfe des Formulars V0211 vorlegen. Alle Formulare müssen ausgefüllt und abgeschickt werden. Die Rentenversicherung meldet sich dann mit dem Ausgleichsbedarf an Rentenpunkten.

Dabei müssen Versicherte nicht alle Rentenpunkte kaufen, die die Rentenversicherung in ihrem Schreiben nennt. Es ist auch möglich nur einen Teil davon zu kaufen. Sobald die Rentenversicherung den Preis schriftlich mitgeteilt hat, haben Versicherte drei Monate Zeit, um die Rentenpunkte zu kaufen. Wird die Frist verpasst und erst danach gezahlt, werden die dann gültigen Werte herangezogen, um erneut zu berechnen. Die Rentenpunkte können dann teurer, aber auch günstiger sein, als ursprünglich mitgeteilt.

Übrigens: 2000 Euro Rente oder gar 3000 Euro Rente sind in Deutschland selten und so ist die Höchstrente kaum zu erreichen. Wer nie gearbeitet hat, der bekommt das auch deutlich bei der Rente zu spüren. Dazu gehören auch Hausfrauen, auch wenn diese noch zusätzlich durch die Mütterrente unterstützt werden, da sich die Kindererziehungszeit zur Rente anrechnen lässt.