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Verkehrswende
30.04.2024

Nur wenige Menschen können sich vorstellen, ein E-Auto zu kaufen

Die Verkehrswende und der Umstieg auf das E-Auto kommen nicht so recht in Fahrt.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa

Die Bereitschaft, ein E-Auto zu kaufen, ist auf einen Tiefstand gefallen. Eine Hiobsbotschaft für die deutschen Autobauer, die den chinesischen Rivalen hinterherhinken.

Nur noch 17 Prozent der Deutschen überlegen, sich beim nächsten Autokauf ein E-Auto zuzulegen. Das ist das Ergebnis des jüngsten Mobilitätsmonitors der deutschen Akademie für Technikwissenschaften (Acatech), der am Montag vorgestellt wurde. Bei der ersten Erhebung der repräsentativen Allensbach-Umfrage vor vier Jahren lag dieser Wert noch bei 24 Prozent.

Obwohl sich E-Autos technisch in dieser Zeit rasant weiterentwickelt haben, halten immer noch 60 Prozent der Befragten die Reichweite für zu gering. Ebenso viele stellen infrage, ob E-Autos wirklich umweltfreundlicher sind. Größtes Hindernis für die Deutschen sind laut der Umfrage aber die zu hohen Anschaffungspreise. 77 Prozent der Befragten sehen das so. 

Als etwas weniger bedeutend für die Entscheidung pro oder contra E-Autos wurden in der Umfrage die Faktoren unzureichende Ladeinfrastruktur und teure Strompreise gewertet. Dennoch sprechen beide Punkte für eine Mehrheit aller Befragten immer noch gegen den Kauf eines E-Autos.

E-Autos: Die Konkurrenz aus China ist enteilt

Für die deutschen Autohersteller sind das verheerende Nachrichten. Denn vor allem im Volumenmarkt liegen sie derzeit im Wettbewerb mit den neuen Rivalen aus China zurück. In der Branche wird auch eingeräumt, dass man in Fernost derzeit innovativer ist und vor allem, dass es der Konkurrenz dort deutlich schneller gelingt, Innovationen in neue Autos zu bringen.

Die Branche hat das Problem erkannt. Das macht eine Umfrage unter 30 Meinungsführern aus Politik und Wirtschaft deutlich, die der Verband der Elektrotechnik (VDE) erhoben hat. Beteiligt haben sich Unternehmen wie Audi, VW, Ford, MAN Truck & Bus, Bosch oder Siemens. Die Befragten stellten sich hinter die E-Mobilität. „Wir gehen davon aus, dass Elektrofahrzeuge in Zukunft den Markt dominieren werden“, sagte Ralf Petri, Geschäftsbereichsleiter für Mobilität beim VDE. 

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Mit Sorge wird allerdings beobachtet, dass chinesische Hersteller stark auf die europäischen Märkte drängen, vor allem Volumenhersteller geraten unter Druck. Mercedes, BMW & Co. bauten zwar gute E-Autos. „Die Breite der Bevölkerung kann sich aber kein E-Auto für 100.000 Euro leisten, auch nicht für 80.000 Euro“, sagte Petri. „Vor allem bei den preisgünstigen E-Autos für den Massenmarkt müssen dringend Lösungen entwickelt werden“, lautet deshalb ein Ergebnis. „Sonst werden Fahrzeuge aus diesem Segment bis 2035 hauptsächlich aus China kommen.“ Die Folgen des Mobilitätswandels für die deutsche Autoindustrie werden bald zu spüren sein: „2035 wird es einen Teil der aktuell 770.000 Arbeitsplätze nicht mehr geben“, prognostiziert Petri. 

„Made in Germany“ hilft nicht wirklich weiter

Die gute Nachricht der VDE-Umfrage ist, dass es der deutschen Autoindustrie zugetraut wird, im internationalen Wettbewerb mitzuhalten. Sie müsse aber deutlich wettbewerbsfähiger werden muss. „In Schulnoten ausgedrückt bewerten die Befragten die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie mit der Note 3+. Damit können wir uns nicht zufriedengeben“, sagte Petri. Die Hersteller müssten ihre Produktivität erhöhen, auch der Fachkräftemangel sei ein Problem. Denn für Technologien wie das autonome Fahren seien spezielle Kenntnisse in Programmiersprachen, Softwarearchitektur oder KI wichtig. 

Große Hoffnungen, dass das Ansehen ihrer Marken und die Reputation der deutschen Ingenieurskunst ihnen im Wettbewerb mit der Konkurrenz aus China helfen werden, konnte Allensbach-Chefin Renate Köcher VW und Co nicht machen: Für fast der Hälfte der Befragten (48 Prozent) ist es weniger oder gar nicht wichtig ist, ob ihr E-Auto von einem deutschen Hersteller kommt. Nur 20 Prozent der Bevölkerung sind überzeugt, dass in Deutschland besonders gute Elektroautos gebaut werden. 29 Prozent schreiben diese Qualität dagegen China zu.

Insgesamt ist die Überzeugung in der Bevölkerung gesunken, dass der Verkehrssektor zur Erfüllung der Klimaziele beitragen kann. Nur noch 27 Prozent glauben laut Mobilitätsmonitor an einen großen Einfluss von Maßnahmen in diesem Sektor, 48 Prozent denken, dass mit den richtigen Maßnahmen die Klimabelastung etwas reduziert werden kann. Geschadet habe der E-Mobilität auch das abrupte Ende der staatlichen Förderung, so Köcher.

Das Wissen um E-Mobilität ist ausbaufähig

Bei allem Gegenwind sieht Acatech-Präsident Thomas Weber dennoch Ansatzpunkte für ein Umsteuern. „Fast die Hälfte der Befragten traute sich bei der Frage nach der geschätzten Ladezeit eines E-Autos keine Angabe zu. Auch Fortschritte bei der Ladeinfrastruktur und Reichweite werden von der Bevölkerung scheinbar nicht wahrgenommen“, sagte Weber. 

Er werbe daher für eine konzertierte Aktion für die Mobilitätswende, die auf drei Säulen basieren könne: Zum einen müssten die Hersteller die Fahrzeugtechnologie weiterentwickeln und der Ausbau der Ladeinfrastruktur müsse weitergehen. Zum anderen gehe es aber darum, effiziente Gesamtsysteme zu etablieren. Um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen, brauche es Transparenz bei der Herkunft der Rohstoffe und funktionierende Kreislaufsysteme. 

E-Autos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner

Ganz vorn auf der Liste stünden aber eine bessere Kommunikation und Wissensvermittlung. „Das E-Auto ist in der CO₂-Bilanz heute schon besser als der Verbrenner, auch mit dem heutigen Strommix. Mit einem steigendem Anteil an grünem Strom wird die Bilanz immer nur besser.“ Wenn der Preis stimme, werde sich das E-Auto durchsetzen, die Technik sei schlicht überlegen.

Unterstützung für diese Einschätzung liefert eine Meldung des ADAC. Der Automobilclub teilte am Montag mit, dass E-Autos seiner Pannenstatistik sehr viel besser abschneiden als Verbrenner. Mit 2,8 Pannen pro 1000 Fahrzeuge im Alter von drei Jahren sind sie deutlich seltener betroffen als gleich alte Verbrenner mit 6,4 Pannen. 

Die Debatte um einer Abkehr vom europäischen Verbrenner-Aus im Jahr 2035 hält man übrigens beim VDE für kontraproduktiv: „Diese Aussagen sind nicht hilfreich“, sagte VDE-Fachmann Petri. Der Grund: Da die Entwicklung neuer Auto-Modelle rund vier bis fünf Jahre dauere, sei Planbarkeit für die Hersteller wichtig. 

Themen folgen

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09.06.2024

Auf Deutschland wird es nicht mehr ankommen

Laut Internationaler Energieagentur (IEA) war weltweit im Jahr 2023 bereits fast jeder fünfte verkaufte Neuwagen ein E-Auto.
https://www.iea.org/reports/global-ev-outlook-2024/trends-in-electric-cars

Raimund Kamm

12.05.2024

Zu der Unverbindlichkeit der Lade-/ Kilometer-Leistungen
und der Ladegeschwindigkeit lese man doch kritisch im
Artikel der gestrigen (Samstag-) Druckausgabe
„Jäger aus Ingolstadt“ (Seite V 11 - Mobilität)
die Abschnitte „Akku und Reichweite“ und „Ladeleistung
und Ladegeschwindigkeit“

Können, sollen, dürfte, Prognose, wäre . . . . : - )

20.05.2024

Lesenswert auch „ Lotterie an der Ladesäule “

(Spiegel Online - 19.05. - 17:25 Uhr)

mit der dort angesprochenen und bemängelten Preistranparenz

08.06.2024

Ergänzend dazu
heute in „Kann der Macan Elektro?“ (Druckausgabe V12)

„ . . . . die versprochene Ladegeschwindigkeit. . . . . .
. . . . am 800-Volt tauglichen HPC-Lader . . . . .
Unter idealen Bedingungen soll sich der Akku in 21
Minuten von 10 auf 80 Prozent füllen lassen. Oder
250 Kilometer Reichweite in zehn Minuten. Bei
Wechselstrom braucht man hingegen viel Geduld
und Muße“
Fazit: Bei idealen Bedingungen soll. . . . . .

08.06.2024

Die (dennoch) Käufer für solche E-Autos werden
wohl im Kreis derer zu finden sein, die das „Sport-
feeling im Familien-SUV“ (5,2 sec auf 100 - Turbo
3,3 sec) mit his zu 1130 Newtonmeter Drehmo-
ment „brauchen“ : - )

11.05.2024

Jeder hat ein Recht auf Mobilität, niemand hat aber das Recht die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen zu zerstören. Nach derzeitigem Stand ist das E-Auto derzeit die effizienteste Weg dies zu erreichen. Zur Erinnerung: Deutschland muss bis 2045, also in weniger als 21 Jahren, Klimaneutral werden. Im Gegensatz zu Söders Absichtserklärung dies in Bayern bis 2040 zu schaffen (was ihm so niemals gelingen wird), ist 2045 verbindlich und wird bei Nichterfüllung zu erheblichen Kosten führen. Ich hoffe doch sehr, dass diejenigen die der Verbrenner so am Herzen liegt, auch bereit sind diese Kosten vollumfänglich zu übernehmen.

03.05.2024

Es ist ja schön, wenn es Schwärmer für E-Autos gibt. Sollen Sie E-Autos fahren. Der eine mag VEGAN, der andere NICHT. Nur eines muss man beachten. Tanken kann ich dort, wo es Ladesäulen gibt. Zu Hause will ich es nicht und man kann es vielfach auch nicht. Aber die Preise schwanken doch zum Teil um 100 %. Das ein Ladenetzbauer seine Technik beschwärmt ist so legitim wie, wie die Effizienz von Gasheizungen für sinnvoll zu halten. Was man aber lassen sollte: Immer die anderen zu missionieren. Welche Religion zu einem passt, ist seine Sache, welches Auto zu mir passt, ist meine Sache. Wenn es kein Gas mehr gibt, dann muss reagiert werden und wenn der Strombedarf nicht gedeckt werden kann, muss auch reagiert werden.....Aber stellen Sie sich die Diskussion in Form mal akustisch vor.... Jeder würde nur schreien..... Sollen die E-Auto Fahrer glücklich werden..... und ich will mit meinem Verbrenner glücklich bleiben. .......

03.05.2024

Dem schliesse ich mich an. Mein nächster Neuwagen - vielleicht nächstes Jahr - ist natürlich ein Verbrenner.

02.05.2024

Hallo Herr M., wenn Sie Größe hätten, würden Sie einräumen, dass Sie mit Ihrer frechen provokanten ersten Aussage (garniert mit einem Dieter-Nuhr-Zitat) einfach nur Käse geredet haben.

Alles andere, was Sie jetzt so hinterherschieben mit dem Bemühen mich lächerlich zu machen, fällt nur auf Sie selbst zurück.

Als Mitarbeiter eines Unternehmens, das Schnellladenetze betreibt, haben Sie darüber hinaus ein ureigenes Interesse, die Ladesituation zu beschönigen.

Dass Sie ansonsten stets betonen, kein Auto zu haben (weder E- noch sonstiges) und keines zu brauchen, sei nur am Rande erwähnt.

02.05.2024

Unsere Ladesäulen schreiben schwarze Zahlen und deren Auslastung steigt stetig. Ich habe gar keinen Anlass, irgendwas zu beschönigen, liebe Maja.

02.05.2024

Warum tun Sie es dann?

Wäre doch nicht nötig gewesen, Falsches zu behaupten.

Dass die Auslastung steigt, macht ja das Laden nicht schneller. Aber mir wird das jetzt zu anstrengend, mich mit jemanden zu unterhalten, der sich absichtlich dumm stellt.

02.05.2024

Der sich hier wortreich gar als "Betreiber" (Mitarbeiter?) "eines
Schnellladenetzes" outende und sich selbstbenennde "Quelle"
R o b e r t M.
möge doch eine oder oder auch einige "seiner" nächstgelegenen
Schnellladestationen konkret benennen, damit Interessierte dort
vor Ort die Ladegeschwindigkeit für ihr eigenes Auto testen und
dann auch andernorts Vergleiche aanstellen können . . . . .

Also, Roß und Reiter nennen . . . . .
. . . . . denn, wie schon gesagt: Trau, schau, wem !

02.05.2024

Wo bleiben „Ihre“ Schmellladestationen, Robert M.?

Substanzloses hingegen hatten Sie um 14:07 Uhr in
10 Minuten schnellgeladen . . . . .

02.05.2024

Wenn Sie sich einbilden, ich würde über jedes Stöckchen hüpfen, das Sie mir hinhalten, Günter, dann haben Sie sich geschnitten, aber schon ganz gewaltig…

02.05.2024

Ich habe ein E-Auto, aber mit der Entscheidung es nicht zu kaufen lag ich rückblickend nach gut 2 Jahren richtig.

Der Streit unten um Ladeleistungen an Schnellladestationen trifft ja nur ein kleinen Teil des Ladegeschehens. Natürlich geht es stets langsamer als die Maximalleistung die bei Ladesäule und Auto genannt wird - und im Verlauf wird es noch langsamer.

Trotzdem geht Schnellladen während einem McD Aufenthalt - bevorzugt zwischen 20 und 60% Ladestand - außerhalb wird es deutlich langsamer. Das muss man entsprechend timen - für Ort Ladestation und benötigte Restreichweite. Holländer die mit dem VW IDx nach Berwang in den Skiurlaub fahren - alle Achtung.

Faktisch Tempolimit 120 - sonst schmilzt die Reichweit ganz arg.

Und nun zum Hauptgeschehen beim Laden: Zuhause!

Was vor 2 Jahren noch recht einfach war - 400 Euro Wallbox an halbwegs aktuellen Zählerkasten anklemmen, ist nun in Deutschland zum devoten Akt vor grüner Energiepolitik geworden. Jetzt muss es eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG sein, bei der Habeck und seine ergrünten deutschen Netzbetreiber die Ladeleistung mal eben auf 4,2kW reduzieren können. Dazu extrem komplizierte Regeln wenn das ganze noch mit einer Wärmepumpe zusammenfällt. Ausreichend Elektriker für die Umsetzung bis 2035 gibt es in Deutschland nicht, weil praktisch in jedem Fall der Zählerkasten erneuert werden muss.

Egal, ich habe eine Altanlage und da hole ich mir die 16 kW wenn ich will. Ohne faire und real umsetzbare Politik bald auch bei Dunkelflaute...

02.05.2024

Viel Spaß mit dem E-Auto und §14a EnWG ;-)

https://www.lew-verteilnetz.de/lew-verteilnetz/fuer-netzkunden/steuerbare-verbrauchseinrichtungen

https://www.netze-bw.de/neuregelung-14a-enwg#1-1

Die selbstherrliche Agora-Graichen-Habeck Truppe hat es einfach verbockt!

Es werden viele Kaufinteressenten von E-Autos nach dem ersten Gespräch mit dem Elektriker erst noch mal einen Verbrenner kaufen - genau so läuft es aktuell auch bei Wärmepumpen und Gasheizungen.

Ein Freund von mir wollte ein PV-Mieterstrommodell bei der Objektsanierung umsetzen - er würde es nicht noch mal versuchen, so wird er zwischen Elektriker und swa geschreddert. Der Aufwand für die elektrischen Anlagen explodiert derzeit - inzwischen begehrt auch das an sich treu grüne Klientel auf, wenn die steuerbare Verbrauchseinrichtung nicht mehr mit dem eigenen PV-Strom betrieben werden darf oder nicht mehr vergütet einspeisen darf.

01.05.2024

Überflüssige Diskussion: schon in wenigen Jahren werden wir nur noch billige und qualitativ hochwertige E-Autos aus China haben. Was die deutsche Überheblichkeit dazu sagt ist dann völlig wurscht.

01.05.2024

Das halte ich für ein Gerücht,
denn ältere Menschen wie ich, werden einen Teufel tun und ihr gut funftionierendes Auto mit Benzin, oder Dieselantrieb still zu legen und sich so ein "völlig überteuertes E-Fahrzeug" kaufen.
Ich denke die meisten Älteren, werden ihr Fahrzeug solange fahren wie es nur geht, bzw. bis Sie selber in die Grube fallen, Ja!
Und da gibt es noch genügend Mitbürger die wahrscheinlich genauso denken wie ich und ihr zitierten Satz, dehalb wohl Wunschdenken bleiben wird.

Mein Hyunday Tucson Benziner, den ich neu nach dem ausscheiden aus dem Berufsleben 2007, gekauft habe, kam gestern mit seinen ca. 88.000 km, anstandslos durch den Tüv. Warum sollte ich den trotz Hagelschaden, nicht genauso weiter fahren?
Eben ganauso wie mein nun 35 Jahre altes Diesel-Bimobil-Wohnmobil, (2002 am Gardasee verhagelt) mit gerade ca. 135.000 km drauf + H-Kennzeichen, um das mich sehr viele beneiden, Ja!
Genauso wie der Hyunday I10 Benziner, meiner Frau mit ca. 20.000 km drauf, diese 3 Autos überleben mich und meine Frau mit Sicherheit, Ja!

01.05.2024

Und wer möchte ihnen das verbieten Herr Wildegger? Es geht um Neuanschaffung.

01.05.2024

Lieber Franz Wildegger, ja, da haben Sie Recht und ich habe mich der Kürze halber sehr zugespitzt geäußert.
Trotz allem wünsche ich, dass Sie älter werden als Ihre Mobile.

02.05.2024

Da, wo ich gerade bin, fahren 100 % der Taxen und des ÖPNVs und 70 % der Individualverkehrs batterieelektrisch. Da gibt es kein so ein Bedenkenträgertum und Genöle wie in Deutschland.

02.05.2024

>> Da, wo ich gerade bin, fahren 100 % der Taxen und des ÖPNVs und 70 % der Individualverkehrs batterieelektrisch. Da gibt es kein so ein Bedenkenträgertum und Genöle wie in Deutschland. <<

Zweifelhaft - diese Quoten gibt es nicht mal in Norwegen/Oslo...

https://www.electrive.net/2024/01/26/norwegen-erreicht-bei-taxis-elektroquote-von-88-prozent/

>> Norwegen erreicht bei Taxis Elektroquote von 88 Prozent <<

02.05.2024

>>Zweifelhaft - diese Quoten gibt es nicht mal in Norwegen/Oslo...<<

Peter, es übersteigt zwar offensichtlich Ihre Vorstellungskraft, aber es gibt tatsächlich auch außerhalb Europas Städte und Länder.

In Shenzhen bspw. wurde schon vor längerem beschlossen, daß bis Ende 2018 alle Taxen batterieelektrisch zu fahren haben. Da wird nicht so ein Getue drumrum gemacht wie in Deutschland.

Aber nein, ich bin auch nicht in Shenzhen.

02.05.2024

"In Shenzhen bspw. wurde schon vor längerem beschlossen, daß bis Ende 2018 alle Taxen batterieelektrisch zu fahren haben. Da wird nicht so ein Getue drumrum gemacht wie in Deutschland."

Als, ich zitiere: "Wir sind Betreiber eines Schnellladenetzes", sollten Sie jedoch wissen, dass in Shenzhen ganz sicher keine batteriebetriebenen Taxis fahren. Es wäre sehr aufwendig, jedes Mal die Batterien zu tauschen, wenn sie leer sind. Vom Müll ganz zu schweigen. Oder wissen Sie als Betreiber eines Schnellladenetzes nicht, was Sie eigentlich wieder aufladen?

02.05.2024

Beim großen Xi gibt es kein Bedenkenträgertum und Genöle wie in Deutschland ;-)

02.05.2024

>>Oder wissen Sie als Betreiber eines Schnellladenetzes nicht, was Sie eigentlich wieder aufladen?<<

Klugscheißertum ohne Ahnung, Friedrich...

02.05.2024

Man kommt sich vor wie im Kindergarten, wenn man diese Keifereien und Themaverfehlungen liest. Als ob jemand vorgeschrieben würde, was er für ein Auto zu fahren hat.

02.05.2024

"Klugscheißertum ohne Ahnung, Friedrich..."

Sie schwadronieren hier von, "wer keine Ahnung hat ..." und kennen den Unterschied zwischen Batterie und Akku nicht, obwohl Sie laut eigener Aussage ein Schnellladenetz mitbetreiben? Sehr glaubwürdig, mein lieber.

02.05.2024

Wie heißt gleich nochmals das Bleidingens, das Verbrennerautos mit sich rumschleppen, Friedrich?

03.05.2024

"Wie heißt gleich nochmals das Bleidingens, das Verbrennerautos mit sich rumschleppen, Friedrich?"

Wuchtgewichte, aber die haben E-Autos ebenfalls. Inzwischen ist man jedoch von Blei weggegangen und setzt stattdessen auf Stahl.

03.05.2024

"Wie heißt gleich nochmals das Bleidingens, das Verbrennerautos mit sich rumschleppen, Friedrich?"

Und falls Sie den Witz nicht verstanden haben:

Starterbatterien, im übrigen auch Lichtmaschinen werden aufgrund historischer Gründe so benannt. In der Vergangenheit wurden aufgrund fehlender Leistung mehrere Akkumulatoren zu einer Batterie verbunden (eine Reihe an Kanonen bezeichnet man auch als Batterie). Daher der Name "Starterbatterie". Übrigens verfügen auch Elektroautos über 12V Starterbatterien, nicht nu(h)r Verbrenner.

03.05.2024

Muss ich mich wiederholen, Friedrich? Sparen Sie sich doch bitte Ihre Klugscheißerei, ja?

03.05.2024

PS. Wem wollen Sie damit was beweisen? Sie machen sich doch nur lächerlich. Die Moderation hier kennt meinen Arbeitgeber und damit den Namen unseres Schnellladenetzes und auch den Standort unseres nächstgelegenen Schnellladers in Augsburg.

Aber wenn Sie jetzt glauben, ich binde das hier jedem hier öffentlich auf die Nase, dann täuschen Sie sich schlicht und ergreifend!

03.05.2024

(edit/mod/NUB 7.3)

04.05.2024

Es wäre doch seriös, einen Praxis- /Vergleichs-Test an
eben diesem „eigenen“ Schnelllader zu ermöglichen
(Fakten statt Worten)
Was und wen die Moderation kennt ist dafür kein Ersatz

05.05.2024

Könnte es sein, dass Praxis-/Vergleichstests vor Ort
doch die Bedenken so mancher Leser bestätigen
könnten und die Örtlichkeit deshalb nicht offenge-
legt wird ?

06.05.2024

Sie stellen sich aber schon was an, Günter, nicht?

Gehnse halt auf GoingElectric.de, suchense sich 'nen Schnelllader aus (Hint: in Lechhausen stehen ein paar rum) und probierenses aus.

Das war jetzt schwierig, oder?

07.05.2024

"Sie stellen sich aber schon was an" , Robert M. !

Ist es nicht so, dass der Begriff "Schnelllader" von den
Herstellern unterschiedlich benutzt wird ?

Wer sich hier als als Betreiber eines Schnellladenetzes
in Deutschland und als sich selbst genügende "Quelle"
für die Widerlegung der von Lesern bezweifelten kurzen
Ladezeiten präsentiert, scheue doch nicht davor zurück

statt mit "schwadronieren", "Klugscheißertum ohne
Ahnung", "Genöle", "Sparen Sie sich doch bitte Ihre
Klugscheißerei" , "Wenn man keine Ahnung hat,
einfach mal die Fresse halten" zu "argumentieren",

sich mit "seinem" (!) Produkt beim Wort nehmen zu
lassen ( "Ein E-Auto auch" vs. "Einen Verbrenner habe
ich in wenigen Minuten wieder vollgetankt" )
- also nachprüfbare Fakten statt rüder Worte - . . . . . .

. . . . und sich nicht damit zu winden, auf Schnelllader
(" suchense sich `nen Schnelllader aus" ) in zehn Lade-
stationen unterschiedlicher Betreiber mit unterschied-
lichen Anschlüssen ("Hint: in Lechhausen stehen ein
paar rum" zu verweisen . . . . .

08.05.2024

Was maulense denn immer noch rum Günter? Unsere Schnelllader verhalten sich nicht anders wie die anderer Betreiber, also suchense sich halt irgendeinen aus. Unterschiedliche Anschlüsse? Es gibt praktisch nur noch zwei: Den Typ2 für AC-Langsamladen und den CCS für DC-Schnellladen. CHAdeMO spielt so gut wie keine Rolle mehr. Als wir vor gut 6 Jahren begannen, fuhren noch rund 30 % der BEV mit CHAdeMO-Anschluß rum, jetzt ist der Anteil vernachlässigbar. TESLA hatte früher auch einen proprietären Anschluß, lieferte aber gegen Aufpreis einen TESLA-CHAdeMO-Adapter mit.

Jetzt besitzen alle nach Europa ausgelieferten BEV den von Europa protegierten CCS-Anschluß. Die Förderprogramme von Bund und Ländern fördern auch nur Ladesäulen mit CCS-Anschlüssen.

Also, was wollense denn, Günter? Rumnölen? Ihr E-Bike könnense natürlich ned damit laden (wobei auf Youtube ein Video existiert, wie ein E-Bike-Fahrer an einer unserer Ladesäulen mit'm AC-Adapter lädt...). Wenn Sie den 300-kW-Alpitronic-Charger aufm Bauhaus-Parkplatz ein wenig kitzeln wollen, müssense schon mitm Taycan oder ähnlichem vorfahren.

Warum tunses ned?

09.05.2024

Nun abschließend Robert M.,

nachdem Sie sich nun zumindest insoweit äußern (trotz
"Stöckchen"), dass sich Ihre Schnelllader nicht anders
verhalten wie die anderer Betreiber (hätte vielleicht sein
können : - )) , dann spricht ja nichts dagegen, wenn die
hiesigen Leser die Ladezeiten für ein E-Auto bei unter-
schiedlichen Ladezuständen (auch gar fast "leer"), bei
unterschiedlichen Betreibern und Betriebsbedingungen,
sowohl im Sommer wie im Winter mit den "Ladezeiten"
(und auch den damit erzielten Reichweiten!) für Benziner
vergleichen und die Wertigkeit Ihrer Aussage "Ein E-Auto
auch" (nämlich zu "Einen Verbrenner habe ich in wenigen
MInuten vollgetankt" ) daran messen.

Und . . . wenn Sie sich hinsichtlich "Ihres" des Betreibers
bedeckt halten, so sehe ich das für diesen bei

Ihrem derzeit "gepflegten Jargon" (wollense, suchense,
tunses) und Ihren von mir schon zitierten "Argumenten"

nur von Vorteil . . . .

09.05.2024

Sie können so lange rumnölen wiese wollen, Günter. Ich verrate weder dem Friedrich, noch Ihnen, für welchen Betreiber ich arbeite, weil Sie beide das schlicht und ergreifend nix angeht! Hammse das jetzt endlich verstanden?

11.05.2024

Da bleibt nun doch als Fazit (nur) noch anzufügen, Robert M.,

dass die Kenntnis "Ihres" Betreibers nun wirklich "schlicht
und ergreifend" nicht mehr von Interesse ist, nachdem Sie
eingeräumt haben, dass " Unsere Schnelllader . . . . . sich
nicht anders wie die anderer Betreiber" verhalten (worum
es mir letztlich ging).

Da "Ihr" Betreiber also auch nur mit Wasser kocht ( kein
Alleinstellungsmerkmal vorgebracht), kann "Ihre" positive
Einschätzung von Ladezeiten als eigener "Quelle" von
allen E-Auto-Nutzern an deren eigenen Erfahrungen mit
jeglichen Schnellladern jeglicher Betreiber gemessen
werden . . .

Hoffentlich "endlich verstanden" . . . .

11.05.2024

Sie träumen, Günter. Ich hab nix „eingeräumt“, ich hab nie was anderes behauptet. Nur ist unsere Datenlage etwas besser als die des ADAC mit seiner einsamen, einzigen Ladesäule.

20.05.2024

Und was meint Robert M.
( „Wir sind Betreiber eines Schnellladenetzes“ )
ergänzend zu der „Datenlage“ hinsichtlich der Leistungen
„seiner“ Schnelllader (obgleich: „Unsere Schnelllader ver-
halten sich nicht anders wie die anderer Betreiber“)

zu der „ Lotterie an der Ladesäule “ ?

„Haushaltsstrom ist wieder ähnlich billig wie vor dem russischen
Einmarsch in die Ukraine. Das freut E-Auto-Fahrer, die zu Hause
aufladen. Öffentliche Säulenbetreiber hingegen kassieren weiter
kräftig ab.“. . . . . mit weiteren Ausführungen - insbesondere auch
zu der offenbar bislang fehlenden Preistransparenz an den Lade-
säulen - hierzu in
Spiegel Online - 19.05.2024 - 17:25 Uhr

Günstigerer Strom - zumindest ein Alleinstellungsmerkmal
„seines“ anonymen Netzes ?

20.05.2024

Robert M. meint, daß der Günter wieder mal beweist, daß er keine Ahnung von Elektromobilität hat. Sein E-Bike macht ihn nicht gleich zum "Experten"…. Wir sind CPO, den Preis an der Ladesäule bestimmen nicht wir, sondern der EMP. Wir machen nur einen Preisvorschlag ("offer to all"), den Preis macht aber der EMP. Ok, das wird sich jetzt mit AFIR ändern, worüber wir nicht ganz unglücklich sind. Es existiert allerdings keine Nachrüstpflicht für bereits bestehende Ladesäulen.

22.05.2024

Zu Robert M.‘s
„Günter, der „keine Ahnung von Elektromobilität hat“,

wird sein Geld weiterhin nicht mit dem Kauf eines über-
teuerten hochgejubelten „modernen“ E-Autos verbrennen,

sondern seinen Benziner weiterhin, so lange dieser es
macht, fahren und

an den Benzin-Tankstellen mit vor der Einfahrt geoffen-
barten Preisen in konkurrenzlos kurzer Zeit von „fast leer“
auf „voll“ befüllen. . . .

. . mögen auch irgendwelche „Quellen“, deren Ursprung
verborgen ist, lweiterhin munter plätschern :- )

28.05.2024

Ergänzend zu der ganz oben (beispielhaft) angesprochenen
Unverbindlichkeit der Lade-/Kilometer-Leistungen und der
Ladegeschwindigkeit hat Günter

(der "keine Ahnung von Elektromobilität hat" - so Robert R.),

sich aber nicht auf die Aussagen von Schnelllader-"Quellen"
verlassen möchte, mal mit "e-Auto wirkungsgrad winter" ge-
googelt . . . .
. . . . und fühlt sich mal wieder bestätigt, seinen "Benziner"
bis zu dessen "Ende" zu fahren . . . .

01.05.2024

@Herr Martin G.

Wir haben beim Kauf unseres Hauses vor 7 Jahren extra eine Leitung für eine Wallbox vorbereiten lassen. Wir haben viel Geld in die Miete eines E-Autos investiert und die Wallbox war schon bestellt. Sie können behaupten was Sie wollen - E-Auto-Gegner sind wir gewiss nicht. Sie überzeug(t)en uns nur nicht.

Wenn die Entwicklung voran geht und Benzin tatsächlich unattraktiv teuer wird, lässt sich gewiss ein E-Auto beschaffen. Vllt. sogar ein gebrauchtes, günstiges.

01.05.2024

Dann sagen Sie doch mal konkret: In welchen Situationen hat Sie das Auto denn im Stich gelassen? Wo sind Sie nicht hingekommen? Bitte Butter bei die Fische!

01.05.2024

Das Auto muss mich doch nicht im Stich lassen, um mich nicht zu überzeugen. Im Stich lassen kann mich jedes Auto, wenn es dumm läuft.

Die Abhängigkeit der Reichweite von Außentemperatur wie zugeschalteten Verbrauchern ist unerquicklich.

01.05.2024

Also haben Sie keine Argumente außer "mir gefällt es nicht".
Die von Ihnen beschriebene Abhängigkeit ist im Alltag halt nahezu irrelevant.
Ebenso die Reichweitenangst.

Und genau so steht es auch oben im Artikel: Die Menschen haben starke Meinungen gegen batteriebetriebene Autos, aber meist substanzlos.

02.05.2024

Welche Argumente muss ich denn anführen, außer "hat mich nicht überzeugt", Herr G? Kaufen Sie denn etwas, mit dem Sie nicht zufrieden sind?"

Ich war positiv eingestellt, habe Investitionen für die Anschaffung eines E-Autos getätigt, bin 3 Monate eines gefahren und jetzt kommen Sie daher und erklären mir, ich hätte keine Argumente? Mir hat ein Erlebnis gereicht, den sehr schnellen Abfall der Reichweite aufgrund zwingend zugeschalteter Verbraucher auf dem flachen Land betreffend. Ich habe keine Lust sämtliche Ausflüge und Reisen akribisch planen zu müssen. Als Zweitauto in der Stadt mit eigener Lademöglichkeit kann ich mir ein E-Auto sehr gut vorstellen. Klar, wenn ich mit dem Auto nur jeden Tag zur Arbeit und zurück fahre und es jeweils problemlos an den Strom hängen kann, kein Thema - abgesehen vom Preis und dem noch sehr mauen Gebrauchtwagenmarkt, denn unser ersatzweise angeschaffter Verbrenner ist ein schönes gepflegtes sechsjähriges Auto.

Im Übrigen bin ich nur und ausschließlich wegen der unzutreffenden Aussage eingestiegen, ein E-Auto ließe sich in derselben Zeit, wie ein Verbrenner betanken. Das wird es nie geben - zumindest ist es heute noch nicht vorstellbar, 100 km Reichweite in 12 Sekunden zu gewinnen.

Ich gönne Ihnen Ihr Glück und Ihre Zufriedenheit mit Ihrem E-Auto. Nicht unwahrscheinlich, dass wir früher oder später auch noch eines anschaffen. Allerdings sind wir leicht traumatisiert.

02.05.2024

Die Quelle sind Sie selbst Herr. M.?

Würden Sie irgendjemand anderem diese Aussage durchgehen lassen?

Sehr schwach. Behaupten Sie halt nicht etwas, was absolut nicht haltbar ist.

02.05.2024

>>Die Quelle sind Sie selbst Herr. M.?<<

Ja. Wir sind Betreiber eines Schnellladenetzes und Sie quatschen nur irgendwelche Parolen nach. So sieht's nämlich aus, Werteste...

01.05.2024

Ich will nicht vom Staat bevormundet werden. Das geht schon beim Fahrradweg los. Mir reichen Parkplätze und Straßen, damit ich meinen Verbrenner nutzen kann. Mögen diese noch lange produziert werden.......Grüne und SPD Politik ist wie DDR, die auch deutsche, DEMOKRATISCHE Republik hieß..... .nur mit dem Unterschied, dass man tatsächlich bei uns eine Wahl hat......aber auch das Lithium für Batterien ist endlich..... und dann?.....Ich vertraue der Wissenschaft, die tatsächlich noch technische Neuerungen bringen wird.....

01.05.2024

>>Von 99% auf 100% vielleicht.<<

"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten." (Nuhr).

01.05.2024

Charmant wie immer.

Schade, dass der ADAC auch keine Ahnung hat. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/schnellladen-langstrecke-ladekurven/#top-in-30-minuten-mehr-als-300-km

"Als besonders gut wird die Langstreckentauglichkeit vom ADAC bewertet, wenn das Elektroauto eine Erstreichweite mit voller Batterie von 400 Kilometern und eine nachgeladene Reichweite von mehr als 300 Kilometern in 30 Minuten bietet.

Das bedeutet in der Praxis, dass bei einer Autofahrt etwa alle zwei bis drei Stunden eine Ladepause erforderlich wird beziehungsweise bis zu 700 Kilometer mit einer Pause von 30 Minuten gefahren werden können."

"Bei Minustemperaturen im Winter sehen die Ladekurven von Elektroautos deutlich schlechter aus als im Sommer – und die von den Herstellern genannten Ladedauern verlängern sich erheblich. Das zeigen Messungen des ADAC, bei denen exemplarisch Renault Zoe, Tesla Model Y, VW e-Up und VW ID.3 untersucht wurden. Ergebnis: Bei allen vier Testfahrzeugen ist die Ladeleistung teils signifikant reduziert."

01.05.2024

>>Schade, dass der ADAC auch keine Ahnung hat.<<

Hatter doch, nicht? Die Tabelle zeigt, daß man mit modernen Autos, nicht mal Premiummodelle sind, in wenigen Minuten 400 bis 500 km Reichweite nach"tankt".

Wir errichten und betreiben selber ein Schnellladenetz, kommen Sie mir also bitte nicht mir irgendwelchen Andekdoten aus zweiter Hand!

01.05.2024

Okay, wenn für Sie 30 min "wenige Minuten" sind... brauchen wir uns nicht weiter zu unterhalten.

Eine Pkw-Zapfsäule fördert ca. 35 l in einer Minute. Ein Auto mit einem 70-Liter-Tank ist somit in 2 Minuten befüllt. Wenn es ein sparsamer Diesel ist, fährt er damit mindestens 1000 km.

Aber eigentlich ist die Reichweite egal, ganz einfach, weil Sie etwas Falsches behaupten.

In puncto "Nachfüllgeschwindigkeit" hat das E-Auto einfach keine Chance gegen den Verbrenner.

01.05.2024

Maja S. :
Klar, weil jeder jeden Tag nur 1000 km fährt und permanent Langstrecke unterwegs ist. DAS ist das wichtige Kaufkriterium!

01.05.2024

>>Aber eigentlich ist die Reichweite egal, ganz einfach, weil Sie etwas Falsches behaupten.<<

Unsinn, Maja! Die ADAC-Tabelle zeigt doch, daß man in kurzer Zeit einige hundert Kilometer Reichweite nachlädt. Falsch ist hier die Behauptung des werten Markus W., aber nicht meine!

Abgesehen davon, wann soll man beim Autofahren über längere Strecken Pausen einlegen? Richtig, alle zwei Stunden, empfiehlt der ADAC. Was nutzen also längere Reichweiten? Richtig, genau gar nix!

01.05.2024

">>Einen Verbrenner habe ich in wenigen Minuten wieder vollgetankt, ..<< Ein E-Auto auch."

Es ging um diese Aussage Herr G. und die stimmt halt nicht. Das kann man versuchen mit Nebenargumentationssträngen zu überspielen, aber deshalb wird sie ja nicht richtiger.

Aus diesem Grund braucht man ja auch 100 Ladesäulen , um eine Autobahntankstelle zu ersetzen. https://www.focus.de/auto/news/elektroauto-boom-fuer-eine-zapfsaeule-braucht-man-in-der-urlaubszeit-50-elektro-ladesaeulen_id_194571133.html

Und wenn Sie finden, dass Sie Ihr Auto ja super bequem zuhause "auftanken" sprich laden, so dauert es halt trotzdem seine Zeit und wenn Sie plötzlich weg müssen, dann ist es evtl. eben nicht so vollständig aufgeladen, wie es zweckmäßig wäre.

Es gibt sicherlich viele gute Gründe ein E-Auto zu kaufen. Die Wiederbeschaffung der notwendigen Energie ist es jedenfalls nicht.

Wir hatten uns drei Monate eines gemietet, um entsprechende Erfahrungen zu machen und haben uns dann wieder einen Verbrenner gekauft.


01.05.2024

Wir bauen und betreiben zwar ein Schnellladenetz in Deutschland, besitzen Echtzeitdaten über den momentanen Energieverbrauch und die Auslastung unserer Ladesäulen, aber die liebe Maja hat selbstverständlich, wie immer, in allem recht.

Sie ist so lustig...

01.05.2024

Und wie oft passiert Ihnen das? Die Gegner von Elektroautos konstruieren immer Argumente die in der Realität genau 0 Relevanz haben: Da werden regelmäßig tausende Kilometer gefahren wo man nur 3 min an der Zapfsäule Pause macht, da wird das Auto mit den letzten Batterieprozent an die eigene Wallbox gefahren nur um zu merken dass man in wenigen Minuten unbedingt die hochschwangere Frau zur Entbindung fahren muss.
Es ist einfach so, dass für wahrscheinlich 99% oder mehr aller Situationen selbst die heutigen E-Autos ausreichen, und wir stehen derzeit sogar noch vor weiteren Akkuverbesserungen.
Aber klar, fahren Sie gerne ihre Verbrenner weiter, ich hoffe nur Sie haben einen tiefen Geldbeutel: E-Fuels sind quasi mit Chanel No5 gleichzusetzen und wenn sich langfristig die Mengen an Benzin/Diesel verringern wird der Preis (neben der steigenden CO2 Abgabe) auch höher. Aber bitte dann nicht jammern!

01.05.2024

Ich kann nichts dafür, wenn Sie Unsinn von sich geben. Ihre Ausführungen zum Schnellladenetz stützen in keiner Weise die Behauptung, dass man ein E-Auto in derselben Zeit dieselbe Kilometerleistung zur Vefügung stellen kann.

Da sie sonst immer sehr schnell mit Quellen zur Hand sind, ist die Annahme naheliegend, dass Sie keine entsprechenden haben.

01.05.2024

""Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten." (Nuhr)."

Nehmen Sie sich Ihr Zitat gerne zu Herzen. :-)

Die 95-kWh-Batterie des Audi Q8 e-tron 50 quattro ist an einer 150-kW-Ladesäule in etwa 30 Minuten zu 80 Prozent gefüllt.
Bis zur vollständigen Befüllung dieses Audi-Akkus vergehen allerdings rund 45 Minuten, da das Laden der letzten 20 Prozent wegen der Zellchemie in Batterien verlangsamt werden muss. Ab etwa 80 Prozent Ladung steigt die Ladeleistung nicht mehr an. Gleichzeitig nimmt die Stromstärke, mit der geladen wird, kontinuierlich ab.

Beim VW ID.3 mit der 77-kWh-Batterie beträgt die maximale Ladeleistung 125 kW, sie füllt die Akkus in 40 Minuten.

Der moderne BMW i7 hat eine Ladeleistung von knapp 200 Kilowatt. Damit kann sein 101 kWh großer Akku in 34 Minuten auf 80 Prozent zurückgebracht werden.

Laut dem Technologie- und Ladedienstleistungsunternehmen The Mobility House sind die Akkus eines Tesla Model S mit 100-kWh-Batterie bei einer Ladeleistung von 118 kW nach rund 38 Minuten zu 80 Prozent gefüllt.

01.05.2024

Es sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, ob für ihn oder sie ein E-Auto derzeit passt oder nicht. Für mich passt das angesichts der mangelhaften Ladeinfrastruktur und der Reichweite der angebotenen Fahrzeuge auch nicht. Deswegen habe ich mich als Zwischenlösung für einen Vollhybrid entschieden, mit dem ich überaus zufrieden und sehr sparsam unterwegs bin.
Die Batterietechnik entwickelt sich aber so rasant, dass ich vermutlich in ein paar Jahren auf ein E-Auto umsteigen werde. Ich fürchte nur, dass es kein Auto eines deutschen Herstellers sein wird.

02.05.2024

>>Da sie sonst immer sehr schnell mit Quellen zur Hand sind, ist die Annahme naheliegend, dass Sie keine entsprechenden haben.<<

Wie oft soll ich Ihnen denn noch schreiben, liebe Maja, daß wir selbst ein Schnellladenetz betreiben und meine Quelle ich selbst bin, oder? Sie kolportieren doch nur irgendwelche Anekdoten aus zweiter oder dritter Hand.

Auch der ADAC liegt mit seinen Aussagen nicht immer richtig. Einen Schnelllader hat man nicht zuhause, sondern den fährt man an, wenn man unterwegs ist. Damit ist auch das Problem der verlangsamten Ladegeschwindigkeit bei kalter Batterie vom Tisch.

02.05.2024

Zu Robert M

Jeder Krämer lobt seine Ware : - ))

02.05.2024

Ach Günter... Wir verkaufen doch gar keine E-Autos...

02.05.2024

Ach Robert M.,

Weiterdenken wollen ist wohl nicht Ihre Sache . . .

Nachtrag: Trau schau wem !

02.05.2024

Nachmaulen dafür die Ihre, Günter...

30.04.2024

nein durch nichts zu ersetzen, schon gar nicht durch Hirn

01.05.2024

Warum?

Einen Verbrenner habe ich in wenigen Minuten wieder vollgetankt, im Gegensatz zu einem E -Auto. Die Reichweite ist beim Verbrenner, vor allem in Winter deutlich größer. Ein Verbrenner ist kein Totalschaden, wenn die Batterie nach 10 Jahren defekt ist. Außerdem ist ein Verbrenner deutlich leichter als ein E-Auto gleicher Größe. Und ich kann einen Verbrenner selbst reparieren im Gegensatz zum E-Auto. Zumindest die älteren Modelle, weswegen ich auch ein altes Auto fahre so lange es geht. Ich glaube nicht, das ein E-Auto 30 Jahre Lebensdauer schafft.

01.05.2024

Ein Eauto brauche ich meist nicht tanken, es steht in der früh voll in der Garage, oft sogar vollkommen kostenfrei mit eigenem Solarstrom.
Die Reichweite reicht für 99,9% aller Fahrten aus, und sollte die Akkuentwicklung weitergehen wie bisher sind wir bald bei 1000km.
Ein Verbrenner ist ein Totalschaden wenn eines der tausenden neuralgischen Teile defekt ist, während ein Elektromotor technisch sehr simpel ist.
Ein modernes Auto können Sie kaum reparieren, bzw ist das eine Sache die genau 0,1% der Menschen betrifft.

01.05.2024

>>Einen Verbrenner habe ich in wenigen Minuten wieder vollgetankt, ..<<

Ein E-Auto auch.

01.05.2024

"Ein Verbrenner ist ein Totalschaden wenn eines der tausenden neuralgischen Teile defekt ist"

Motorschäden machen in der Regel einen relativ kleinen Prozentsatz der Gesamtanzahl an Autodefekten aus. Die genaue Prozentzahl kann je nach Fahrzeugtyp, Alter, Wartungszustand und Fahrweise variieren. In der Regel liegen Motorschäden jedoch im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Ein toller Vergleich zu einer Baugruppe (dem Akku), die ein Verschleißteil ist und im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor irgendwann ausgetauscht werden muss.

", während ein Elektromotor technisch sehr simpel ist."

Der Tank eines Verbrennungsmotors ist technisch noch einfacher. Wenn wir bereits Energiespeicher mit Motoren mischen als vergleich.

" VonRobert M.
>>Einen Verbrenner habe ich in wenigen Minuten wieder vollgetankt, ..<<
Ein E-Auto auch."

Von 99% auf 100% vielleicht.

01.05.2024

@friedrich e:
"Fachleute gehen davon aus, dass aktuelle Lithium-Ionen-Batterien mindestens 10, vermutlich jedoch eher 15 bis 20 Jahren halten"
Also kaum mehr ein wirkliches Verschleißteil und bisher wurden die Lebenszeiten stets sehr konservative angegeben.

01.05.2024

"Fachleute gehen davon aus, dass aktuelle Lithium-Ionen-Batterien mindestens 10, vermutlich jedoch eher 15 bis 20 Jahren halten"

Fachleute wüssten, dass Batterien nicht wiederaufladbar sind. Und wie ist dann die Restkapazität von Lithium-Ionen-Akkus nach 15 Jahren?

01.05.2024

Mal ihren idiotischen Batterie Kommentar ignorierend:
End of life wird je nach Studie mit 70-80% Restkapazität angegeben. Dann können die Akkus anderweitig verwendet werden.

Von anderen Akkutechniken noch nicht zu reden

02.05.2024

>>End of life wird je nach Studie mit 70-80% Restkapazität angegeben. Dann können die Akkus anderweitig verwendet werden.<<

Was Audi bspw. auch in ihren Ladehubs tut. In Hamburg steht ein 4 MWh-Speicher mit Second-Life-Batterien. Dummerweise halten die Akkus länger als gedacht und die Nachfrage nach Second-Life-Batterien übersteigt deren Verfügbarkeit.

30.04.2024

Bevor ich mir ein E-Auto kaufe, gehe ich lieber zu Fuß! Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum!

30.04.2024

Sehr erwachsene Einstellung - im Kindergarten fand ich auch die Bagger und Traktoren toll, die haben immer so schön Brumm Brumm gemacht!