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Spritpreise
05.07.2023

ADAC beklagt hohe Preise: Sind Benzin und Diesel zu teuer?

Der ADAC beklagt zu hohe Spritpreise an den Tankstellen.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Der Sprit in Deutschland bleibt teuer. Zu teuer, sagt der ADAC, der die Verantwortung dafür bei den Mineralölkonzernen sieht. Doch die weisen die Schuld von sich.

Die Tankstellenpreise für Benzin und Diesel sind zu hoch. Das beklagt zumindest der ADAC in seiner Halbjahresbilanz. Zwar haben sich die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer seit dem vergangenen Jahr an hohe Tankrechnungen gewöhnt, als infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine die Preise nach oben schossen. Doch in Zeiten der ohnehin hohen Inflation wären niedrigere Spritpreise eine echte Entlastung für viele Bürgerinnen und Bürger. Zudem stellt sich die Frage: Wer verdient daran?

ADAC-Sprecher: "Mineralölkonzerne halten die Preise künstlich hoch"

Der ADAC hat eine klare Vorstellung davon, warum die Preise auf einem hohen Niveau verharren. "Die Mineralölkonzerne halten die Preise künstlich hoch, um höhere Gewinne einzufahren", sagt Alexander Kreipl, verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher des ADAC Südbayern, unserer Redaktion. Es sei schon länger so, "dass die Preise aus unserer Sicht zu hoch sind".

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Zwar waren Superbenzin und Diesel im ersten Halbjahr 2023 sehr viel günstiger als im Vorjahreszeitraum. Damals hatte der gerade erst ausgebrochene Krieg aber zu einer nie da gewesenen Preisexplosion geführt. Zur Erinnerung: Zwischenzeitlich mussten Autofahrerinnen und Autofahrer für den Liter Super E10 2,20 Euro hinlegen, für Diesel sogar 2,32 Euro, bevor die Regierung einen Tankrabatt einführte.

Im ersten Halbjahr dieses Jahres kostete Super E10 dann im Durchschnitt 1,77 Euro pro Liter und damit 13 Cent weniger als im ersten Halbjahr 2022. Diesel war mit 1,69 Euro etwa 22 Cent günstiger als im vergangenen Jahr. Doch der ADAC sieht darin lediglich eine Normalisierung der Preise.

Rohölpreis seit Dezember gesunken, während Benzinpreis gestiegen ist

Wenn man alle Komponenten zusammen betrachte, die für den Preis relevant seien, so sei der Spritpreis zu hoch, erklärt Kreipl. Dazu zählen etwa der Rohölpreis, der in den vergangenen Monaten gesunken ist, als auch der Euro, der seit dem Winter einen deutlichen Aufwärtstrend im Vergleich zum Dollar erlebt hat. "Wenn man das anschaut, muss man sagen, dass die Preise noch niedriger sein könnten", so Kreipl. Benzin ist entgegen der Entwicklung auf dem Weltmarkt seit Dezember aber rund zehn Cent teurer geworden.

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Vertreter der Mineralölkonzerne weisen die Profit-Vorwürfe des ADAC derweil von sich. „Die Kritik ist nicht zutreffend", teilt Pressesprecher Alexander von Gersdorff vom Wirtschaftsverband Fuels und Energie mit, der unter anderem für die Raffinerien und die Markentankstellen in Deutschland zuständig ist. "Autos fahren nicht mit Öl, sondern mit Kraftstoffen. Daher ist nicht der Ölpreis entscheidend für den Tankstellenpreis, sondern der Einkaufspreis für Benzin und Diesel an den internationalen Märkten", erklärt er.

Branchenvertreter: Einkaufspreis seit Jahresbeginn um sechs Cent gestiegen

Dieser sei seit Jahresbeginn um sechs Cent je Liter gestiegen. "Um genau diese sechs Cent ist auch der Tankstellenpreis nach oben gegangen – im harten Wettbewerb um jeden Autofahrer haben die Tankstellen also nur die Kostenerhöhung weitergeben", so von Gersdorff.

Hintergrund sei die "Driving Season", also die Hauptsaison für den Autoverkehr in Europa, in der die Raffineriekapazitäten nur knapp reichen würden. Für Diesel sei der Einkaufspreis im ersten Halbjahr um 18 Cent je Liter gefallen, der durchschnittliche Tankstellenpreis um 20 Cent.

Einig sind sich ADAC und Mineralölkonzerne zumindest darin, dass die Entwicklung der nächsten Monate kaum abzusehen sei. "Das wäre ein Blick in die Glaskugel", sagt ADAC-Experte Kreipl. Äußere Faktoren wie die Konjunktur und der Weltmarktpreis für Rohöl hätten darauf einen zu großen Einfluss. Würden beispielsweise die erdölexportierenden Länder die Förderung drosseln, steige auch der Spritpreis.

Am späteren Abend tankt es sich am günstigsten

Für den Beginn der Sommerferien in Bayern müsse aber damit gerechnet werden, dass die Kraftstoffpreise nach oben gingen, sagt Kreipl. Aber selbst hier seien Vorhersagen schwierig, da momentan die Preise so volatil seien, dass der Preisunterschied an den Zapfsäulen zwischen den Morgen- und Abendstunden teilweise über zehn Cent pro Liter betrage.

Wer möglichst günstig tanken will, sollte lieber am späteren Abend zur Tankstelle fahren. Statistiken zeigen, dass der Preis dann in der Regel um einige Cent günstiger ist. Für Urlauberinnen und Urlauber lohnt es sich derzeit zudem, erst in den Nachbarländern zu tanken. Wie aus Daten der EU-Kommission hervorgeht, sind die Preise fast immer deutlich niedriger als in Deutschland. Besonders günstige Ziele sind Polen, Tschechien, Österreich, Kroatien und Slowenien, wo Benzin und Diesel teilweise mehr als 20 Cent weniger kosten. Richtung Italien sollte man dagegen eher mit vollem Tank starten. Hier liegen die Preise derzeit etwas höher als in Deutschland. (mit dpa)

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