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Verbrenner-Aus
13.03.2023

Paris findet Wissings E-Fuels-Vorstoß gefährlich

Verkehrsminister Volker Wissing: «Wir brauchen die synthetischen Kraftstoffe. Wir können uns gar nicht erlauben, auf sie zu verzichten».
Foto: Britta Pedersen, dpa

Die Frage, ob synthetische Kraftstoffe für Autos eine Zukunft haben, erhitzt die Gemüter. Verkehrsminister Wissing hält ihre Nutzung in Pkw für unentbehrlich. Paris und eine Top-Ökonomin widersprechen.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing besteht darauf, die breite Nutzung von synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) zu ermöglichen. Dabei erhält er Zustimmung vom Verband der Automobilindustrie (VDA). Deutlicher Widerspruch kommt vom französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire und der Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer.

Wissing sagte der Deutschen Presse-Agentur in Mainz, es gehe nicht nur um die längerfristige Verfügbarkeit von E-Fuels beim Verbrennungsmotor. "Es geht auch um die Frage, behalten wir das Know-how über eine Technologie in Deutschland, die wir heute mit am besten beherrschen in der Welt. Oder brechen wir die Entwicklung dieser Technologie einfach ab. Deswegen ist das auch eine industriepolitische Frage", sagte der FDP-Politiker.

Deutsche Nachforderung verschiebt EU-Abstimmung

Die EU-Abstimmung über das geplante Aus für neue Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 war in der vergangenen Woche wegen Nachforderungen Deutschlands verschoben worden. Wissing hatte gesagt, Deutschland könne einem solchen pauschalen Verbrenner-Aus zum derzeitigen Zeitpunkt nicht zustimmen. Die EU-Kommission müsse einen Vorschlag unterbreiten, wie klimaneutrale, synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) nach 2035 in Verbrennungsmotoren eingesetzt werden können.

Diese deutsche Blockade halten Le Maire und Schnitzer für falsch. "Die Autoindustrie braucht dringend Planungssicherheit für die Elektromobilität, um ihre Investitionen darauf ausrichten zu können", sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montag). "Weiter alle möglichen Wege offen halten zu wollen heißt im Klartext, weiter keine Lösung des Koordinationsproblems zu haben: ohne ausreichende Ladeinfrastruktur nicht genügend Nachfrage für Elektroautos und ohne Elektroautos nicht genügend Investition in Ladeinfrastruktur. Da hilft eine klare Ansage der EU."

Frankreichs Wirtschaftsminister widerspricht

Le Maire argumentierte mit Blick auf die europäische Autoindustrie in die gleiche Richtung. "Wir hinken China beim E-Auto fünf bis zehn Jahre hinterher", es müsse investiert werden, um diesen Rückstand aufzuholen, sagte er dem Sender France Info. Er könne den großen Autoherstellern in Frankreich, Stellantis und Renault, die bereits große Anstrengungen unternommen hätten, nicht sagen, sie müssten auf E-Mobilität umstellen und dann erklären, man halte dennoch ein bisschen an der Verbrennertechnik fest.

"Wirtschaftlich ist das widersprüchlich, industriepolitisch ist das gefährlich, das ist nicht in unserem nationalen Interesse, das ist nicht im Interesse unserer nationalen Hersteller und vor allem ist es nicht im Interesse des Planeten", sagte der Wirtschaftsminister.

Dagegen stellte sich VDA-Präsidentin Hildegard Müller an die Seite Wissings. Die EU-Kommission habe ihre Hausaufgaben nicht gemacht, sagte Müller der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). Sie habe den vereinbarten Vorschlag zur Nutzung von E-Fuels nicht vorgelegt. "Die Politik muss schnell für Klarheit sorgen und einen entsprechenden Vorschlag machen", fügte Müller hinzu.

Wissing: "Brauchen die synthetischen Kraftstoffe"

Wissing betonte: "Wir brauchen die synthetischen Kraftstoffe. Wir können uns gar nicht erlauben, auf sie zu verzichten." Das gelte für den Flugverkehr, für die Seeschifffahrt und die Auto-Bestandsflotte, weil es für diese keine Alternative gebe als synthetische Kraftstoffe. "Und natürlich kann man sie auch dauerhaft für den Verbrennungsmotor nutzen, ohne das Klima zu gefährden."

Schnitzer erinnerte daran, dass man für die Produktion von E-Fuels "die fünffache Menge an Energie wie für Batterieantrieb" brauche. "E-Fuels werden wir dringend für Flugzeuge und Schiffe brauchen, wo man keine Batterien einsetzen kann. Wir haben aber auf absehbare Zeit nicht genügend erneuerbare Energie, um beliebig viel grünen Strom für die Herstellung von E-Fuels aufzuwenden, sodass es auch noch für Autos reicht", argumentierte Schnitzer.

VDA-Chefin Müller warnte davor, "sich heute darauf festzulegen, dass die Erzeugung von E-Fuels nicht wirtschaftlich sein kann. Mit steigender Produktion und entsprechenden Skaleneffekten sinken die Produktionskosten, das haben wir bei der Solarenergie gesehen."

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