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  3. Verkehr: Bahn-Gewerkschaft schließt Streiks in der Hauptreisezeit aus

Verkehr
24.07.2023

Bahn-Gewerkschaft schließt Streiks in der Hauptreisezeit aus

Alle Züge stehen still, wenn die EVG es will. Bis Ende August, versichert der Gewerkschaftschef, wird es keinen Streik geben.
Foto: Jens Büttner, dpa

Exklusiv Bis Ende August wird es laut Martin Burkert, Chef der Eisenbahnergewerkschaft EVG, keinen Arbeitskampf geben. Danach könnte es aber Urlauber aus Bayern noch treffen.

Es wäre ein Albtraum für alle, die sich in die Ferien aufmachen. Wenn die Bahn bestreikt wird und kein Zug mehr fährt, der einen eigentlich ans Urlaubsziel bringen sollte oder zumindest zum Flughafen. Und wenn Loks und Waggons nicht rollen, dann wird es auf den Straßen noch enger als ohnehin schon. Doch der Chef der Eisenbahnergewerkschaft EVG, Martin Burkert, verspricht den Urlaubern, dass er ihnen nicht die Ferien verderben will. „Bis Ende August wird definitiv nicht gestreikt“, . 

Das heißt allerdings auch, dass es die Reisenden in Bayern und Baden-Württemberg am Ende der schulfreien Zeit noch treffen kann. Dort geht die Schule am 12. beziehungsweise 11. September wieder los. Die EVG befindet sich im laufenden Tarifstreik mit der Deutschen Bahn aktuell in der Schlichtung. Bis spätestens Ende Juli sollen die beiden Schlichter, Ex-Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) und die Arbeitsmarktexpertin Heide Pfarr (SPD), einen Kompromissvorschlag präsentieren. Danach wird die EVG diesen ihren 180.000 Mitgliedern zur Urabstimmung vorlegen. „Wegen der Ferien dauert das ganze Verfahren bis 31. August“, erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende.

Martin Burkert ist der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).
Foto: Jörg Carstensen, dpa

Chef der Eisenbahnergewerkschaft EVG: „Die Stimmung unter den Beschäftigten ist echt mies“

Burkert begründete die Ablehnung des Angebots der Bahn damit, für die Mitarbeiter in den unteren Lohngruppen mehr herausholen zu wollen. Die meisten Berufsgruppen bei dem Staatsbetrieb lägen bei den Löhnen inzwischen im unteren Drittel der Einkommensskala. „Das ist ein wirklich gravierendes Problem. Die Stimmung unter den Beschäftigten ist echt mies, weil immer mehr Leute fehlen“, beklagte der frühere SPD-Abgeordnete. Als Beispiel nannte er die Stellwerker, die ihm zufolge mit 2500 brutto pro Monat einsteigen. 

Der Vorstand des Schienenkonzerns hatte den Mitarbeitern das höchste Angebot seit Jahrzehnten gemacht. Er hatte den Beschäftigten stufenweise zwölf Prozent mehr Gehalt bei den unteren Lohngruppen in Aussicht gestellt, ein Plus von zehn Prozent bei den mittleren Gruppen und acht Prozent mehr für die oberen. Gezahlt werden sollte außerdem eine Inflationsprämie von beinahe 3000 Euro. 

Die Eisenbahn leidet wie andere Branchen auch unter dem Mangel an Personal. Um die Ziele der Bundesregierung erfüllen zu können, braucht sie aber mehr Lokführer, Schaffner, Stellwerker, Ingenieure und Programmierer. Bis 2030 soll sich die Zahl der Passagiere verdoppeln, der Anteil der auf der Schiene transportierten Güter auf ein Viertel steigen. 

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Viele Milliarden mehr benötigt

Aus diesem Grund ist für Burkert die Einführung des 49-Euro-Tickets ein richtiger Schritt. „Durch das Ticket steigen erwiesenermaßen Menschen vom Auto auf die Bahn um. Es ist bisher elf Millionen Mal verkauft worden“, meinte er. Anders als bei der Einführung des 9-Euro-Tickets im vergangenen Jahr sei dieses Mal eine bessere Vorbereitung möglich gewesen.

Damit die 2030er-Ziele im Personen- und Güterverkehr erreicht werden können, verlangte der EVG-Chef viele zusätzliche Milliarden von der Bundesregierung für die Bahn. Nach seiner Rechnung fehlen für die Ertüchtigung der Gleise und den Kauf neuer Züge 20 Milliarden Euro bis 2027. Das Geld soll nach seinem Dafürhalten aus dem Klima- und Transformationsfonds fließen, den nicht Verkehrsminister Volker Wissing (FDP), sondern Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kontrolliert. „Wenn 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr aufgebracht werden können, sollte dies für die Schiene auch gehen“, forderte Burkert. In den zurückliegenden 25 Jahren hat der Staat zu wenig in die Bahn investiert, um Netz und Züge in gutem Zustand zu erhalten.

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