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Perseiden 2016

08.08.2016

Auf in die schönste Sternschnuppennacht des Jahres

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Bild: Linda Sendlinger

Die schönste Sternschnuppennacht 2016 steht an: In der Nacht auf Freitag bringen uns die Perseiden einen regelrechten Sternschnuppen-Schauer.

Sternschnuppen-Fans können sich freuen: In der Nacht auf Freitag, 12. August, wird ein ganzer Schauer von gleißenden Lichtblitzen den Himmel erleuchten. Es handelt sich um das Maximum der Perseiden, abgesplitterte Bruchstücke des Kometen 109P/Swift-Tuttle.

Jedes Jahr im August kreuzt die Erde den Strom dieser winzig kleinen Kometen-Stückchen. Dann kommt es zu dem Phänomen, das wir als Sternschnuppen kennen: Die schnellen Teilchen aus dem All übertragen einen Teil ihrer Energie auf die Luftmoleküle der Erdatmosphäre, die erhitzt werden und Licht aussenden.

Dabei sind die Perseiden die schnellsten Sternschnuppen, die wir kennen: Sie legen 60 Kilometer pro Sekunde zurück. Oder anders formuliert: 216.000 Kilometer pro Stunde.

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Besonders viele Perseiden im Sommer 2016

Im Sommer 2016 können wir uns auf besonders viele Perseiden freuen, da der Planet Jupiter den Hauptteil des Stroms näher an die Erdbahn herangerückt hat. Bis zu 170 Sternschnuppen pro Stunde könnten es in der Nacht auf Freitag werden, berichten Astronomen.

Ihren Namen haben die Perseiden übrigens, weil sie aus dem Sternbild Perseus zu kommen scheinen. Anderen Menschen sind sie als Laurentius-Tränen bekannt, weil sie um den Namenstag dieses populären Heiligen am 10. August zu sehen sind.

Sternschnuppen 2016: Die Perseiden sind da

Laurentius soll  am 10. August 258 in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert worden sein. Dabei soll der Heilige einerseits Tränen über die Sünden seiner Mitmenschen vergossen haben. Andererseits berichtet die Legende von einem unter Qualen lachenden Märtyrer: Er soll dem Henker befohlen haben, ihn auf dem Feuer zu wenden, der Braten sei auf der einen Seite schon gar.

Ob nun Laurentius-Tränen oder Perseiden: Himmelgucker können sich am späten Donnerstagabend ab etwa 23 Uhr auf das Maximum des Sternschnuppen-Schauers freuen. Dieser wird bis etwa vier Uhr am frühen Freitagmorgen dauern. Und sollte das Wetter mitspielen - momentan sieht es zumindest in Bayern nicht danach aus - können auch in den Tagen zuvor schon vermehrt Sternschnuppen am Himmel gesichtet werden. (AZ)

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