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Umweltschäden

29.04.2018

Australien gibt Millionen für Rettung des Great Barrier Reef

Von Korallenbleiche betroffene Korallen am Great Barrier Reef.
Bild: Daniel Naupold, dpa

Umweltschäden bedrohen das Great Barrier Reef in Australien. Als riesiges Ökosystem und Touristenattraktion ist das Korallenriff äußerst wichtig.

Australiens Regierung will das Great Barrier Reef mit einer dreistelligen Millionensumme retten. Rund 500 Millionen australische Dollar (312 Mio Euro) werden für die Regenerierung und den Schutz des Ökosystems aufgeboten.

Das Geld soll unter anderem für die Wiederherstellung der geschädigten Korallenriffe, die Verbesserung der Wasserqualität sowie die Bekämpfung aggressiver Seesterne eingesetzt werden, sagte Umweltminister Josh Frydenberg am Sonntag im Sender ABC. Mit der "größten Investition" ihrer Art in Australiens Geschichte solle die Zukunft des Riffs gesichert werden, so der Minister.

Das Ökosystem an der Nordostküste des Landes erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 2300 Kilometern und beheimatet mehrere Millionen Arten von Meereslebewesen. Allerdings ist das Riff stellenweise schwer beschädigt, infolge von Umweltverschmutzung oder Klimaveränderungen etwa. Zuletzt hatte eine Hitzewelle in den Jahren 2016 und 2017 fast ein Drittel des Great Barrier Reefs zerstört.

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Mit dem Geld sollen unter anderem Anreize für Landwirte geschaffen werden, ihre Bewirtschaftungsmethoden zu ändern und die Menge von Pestiziden zu verringern, die in das Riff abfließt. Laut Frydenberg bleibt der Klimawandel die größte Bedrohung für das Ökosystem. Trotz der jüngsten Schäden sei das Great Barrier Reef aber "erstaunlich widerstandsfähig".

Von dem Riff, das eine wichtige Touristenattraktion ist, hängen nach Frydenbergs Angaben knapp 64.000 Jobs ab. Der Wirtschaft des Landes bringe es knapp 3,7 Milliarden Euro jährlich. Das Great Barrier Reef sei "ein natürliches, nationales und internationales Symbol", so der Minister. "Das ist der Grund, warum wir so entschlossen sind, es auch für künftige Generationen zu erhalten." (dpa)

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