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Blutdruck im Alter
26.05.2016

Beeinflusst der Blutdruck die kognitiven Fähigkeiten?

Schwankende Blutdruck-Werte stehen offenbar im Zusammenhang mit abnehmenden kognitiven Fähigkeiten.
Foto: Marijan Murat/Illustration (dpa)

Wissenschaftler aus den USA haben untersucht, ob und welcher Zusammenhang zwischen dem Blutdruck und den kognitiven Fähigkeiten bei älteren Erwachsenen besteht.

US-Wissenschaftler haben untersucht, ob sich These bewahrheitet, dass hohe Schwankungen beim Blutdruck älterer Menschen mit einer Abnahme der kognitiven Fähigkeiten zusammenhängen. Die Ergebnisse der Beobachtungsstudie, an der 976 Erwachsene teilnahmen, wurden in dem Fachmagazin "Hypertension" der American Heart Association veröffentlicht.

Zusammenhang beobachtet: Schwankender Blutdruck und kognitive Fähigkeiten

Die Probanden der Blutdruck-Studie waren Teilnehmer einer chinesischen Gesundheitsuntersuchung, die 1991 begann. Die Studienteilnehmer hatten in diesem Zusammenhang drei oder vier Termine zum Messen des Blutdrucks sowie mindestens zwei kognitive Screenings in den Jahren 1997, 2000 oder 2004. Das Durchschnittsalter beim ersten kognitiven Test war 64 Jahre.

Die Forscher konnten beobachten, dass höhere Schwankungen des systolischen Blutdrucks im Gegensatz zum durchschnittlichen systolischen Blutdruck mit einer Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten einher gingen. Hohe Schwankungen beim diastolischen Blutdruck konnte bei Erwachsenen zwischen 55 und 64 Jahren ebenfalls mit einer Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten verbunden werden. Bei den Probanden über 65 Jahren wurde diese Beobachtung nicht gemacht. sh

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