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Demenzstudie
02.08.2013

Spielen gegen das Vergessen

Die Universität Ulm erforscht, ob Spielen gegen Demenz hilft.
Foto: Simone Bronnhuber

An der Universität Ulm spielen Senioren einmal wöchentlich gemeinsam. Psychologen erforschen, ob spielen und soziale Interaktion Demenz vorbeugt.

17 Senioren treffen sich regelmäßig an der Universität Ulm, um gemeinsam zu spielen. Jetzt im Sommer sind es ein paar weniger. Im Herbst wollen die Abtrünigen wieder dazustoßen. Es geht freundschaftlich zu beim Spielen. Oft wird gelacht.

Doch nicht nur zum Spaß sind die Spielefans gekommen. Sie dienen mit ihrem Zusammensein der Wissenschaft. Denn in regelmäßigen Abständen werden die über 65-Jährigen vom Diplom-Psychologen Patrick Fissler und seinen Kollegen getestet.

Gemeinsam gegen Demenz spielen

Die Psychologen vermuten, dass sowohl das gemeinsame Spiel als auch das Beisammensein die geistige Leistungsfähigkeit erhöht und so gegen Demenz hilft.

Schon 2003, weiß Patrick Fissler, gab es zu diesem Thema erste Befragungen zum Zusammenhang zwischen Spielen und Demenz in den USA. Und auch die Computerspielbranche hat dieses Feld schon vor einigen Jahren für sich entdeckt. Doch stupides Spielen am PC ist nicht so erfolgreich, wie das Erlebnis in der Gruppe, erklärt der Experte. Man wisse aus der Lernforschung, dass das nur wenig  zu Verbesserungen führe.

Der Doktorrand und seine Kollegen wollten den Zusammenhang genauer erforschen und riefen Senioren dazu auf, sich bei Uni für die Studie zu melden.

Kognitive Funktionen verbessern

Das Ziel: Die Forscher wollen wissen, ob Spielen das Arbeitsgedächntnis trainiert, automatisierte Interessen hemmt und einen Aufmerksamkeitswechsel besser ermöglicht. Kurz gesagt: die kognitiven Kontrollfunktionen trainiert.

Dafür wurden teilweise auch neue Spiele entwickelt. Denn mit einer einfach Runde Canasta ist es nicht getan. Der Schwierigkeitsgrad wird stetig gesteigert und die Regeln immer etwas verändert. "Die Senioren haben gelernt, das selbst zu tun. Jetzt kommen wir nur noch hin und wieder mal vorbei, um zu sehen, was sich so tut", erklärt Fissler. Langfristig sollen sich  durch die Treffen kognitive Fähigkeiten verbesseren und die Aufmerksamkeit gesteigert werden. Die Tendenzen gut und eine weitere Studie in China, in der Senioren Mahjong spielten, ergab schon positive Ergebnisse.

Zuerst waren nur ein Testzeitraum von fünf Wochen angesetzt

Insgesamt hat das Forscher-Team mit 40 Leuten trainiert. Zuerst waren nur fünf Wochen angesetzt, in denen sich die Probanten dreimal zwei Stunden trafen. Doch einige  Senioren wollten weitermachen und treffen sich nun einmal wöchentlich.

"Wir haben nach den fünf Wochen schon den Trend in der Spielegruppe gesehen, dass sich die Leistungen verbessern. In der Kontrollgruppe, die sich nicht zum Spielen getroffen hat, haben wir keine Verbesserungen festgestellt", wagt der Psychologe eine erste Prognose. Doch voraussichtlich erst im November sind die Test soweit ausgewertet, dass eine klarere Aussage möglich ist.

Projekt mit viel Eigenengagement

"Das Projekt ist auch noch in den Startlöchern. Wir betreiben es mit viel Eigenengagement und mit nur wenigen Forschungsgeldern", sagt Fissler.

Voraussichtlich 2014 soll dann die nächste Studie starten. Einige Senioren haben sich schon bei der Uni gemeldet und ihr Interesse bekundet. Weitere sind dem Diplompsychologen willkommen.

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