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Experiment geglückt

09.01.2019

Forscher erntet 200 Kilo Gemüse in der Antarktis

Forscher haben Gemüse in einem neuartigen Gewächshaus-Container in der Antarktis gezüchtet - ohne Erde und Tageslicht.
Bild: DLR, dpa (Archiv)

Ein Forscher hat im vergangenen Jahr in der Antarktis Salat, Gurken und Tomaten geerntet - ganz ohne Erde, Tageslicht und Pestizide.

Mehr als 200 Kilo frisches Gemüse hat ein Forscher im zurückliegenden Jahr in der Antarktis geerntet - ohne Erde, Tageslicht und Pestizide. In einem speziellen Gewächshaus nahe der Polarforschungsstation Neumayer III wuchsen unter anderem Salat, Gurken und Tomaten. "Ich war tatsächlich überrascht, dass wir so viel ernten konnten", sagte der Raumfahrtingenieur Paul Zabel vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Mittwoch in Bremen.

Mit dem Anbau von Erdbeeren und Paprika wollte es dagegen nicht so recht klappen. Wissenschaftler wollen nun in den nächsten Monaten die Ergebnisse des Projekts genauer auswerten und dafür auch mehr als 300 Proben analysieren, die Zabel über Monate im Gewächshaus gesammelt hat. Sie erhoffen sich wichtige Erkenntnisse darüber, wie Gewächshäuser künftig Astronauten auf Mond oder Mars versorgen könnten. (dpa)

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