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Gesundheit
08.10.2015

Blasenentzündung: Ursachen, Symptome und was dagegen hilft

Frauen sind von Blasenentzündungen häufiger betroffen als Männer. Was gegen Blasenentzündungen hilft und wie man sie vermeiden kann.
Foto: Heiko Wolfraum (dpa)

Ständig muss man auf Toilette rennen. Und es brennt. Wer schon einmal eine Blasenentzündung hatte, weiß, wie unangenehm das sein kann. Was man dagegen tun kann.

Die warmen Sommertage sind vorbei, der Winter steht vor der Tür. Hochsaison für Blasenentzündungen. Viele Frauen sind betroffen, doch irgendwie ist es unangenehm, darüber zu sprechen. Was hilft bei Blasenentzündungen? Wie kann man sie verhindern? Im Interview gibt Dr. Wolfang Bühmann Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Blasenentzündung. Er ist Facharzt für Urologie und Pressesprecher des Berufsverbands der Deutschen Urologen.

In welcher Jahreszeit ist die Gefahr, eine Blasenentzündung zu bekommen, am höchsten?

Dr. Wolfgang Bühmann: Da gibt es eigentlich zwei: Einmal im Frühsommer und dann wieder zu Beginn des Winters, wie jetzt gerade. In dieser Zeit ist die Kleidung oft nicht an die kühlen Temperaturen angepasst. Im Frühling kommt noch hinzu, dass die Menschen häufiger Geschlechtsverkehr haben. Das begünstigt Blasenentzündungen, auch „Honeymoon-Cystitis“ genannt. Beim Sex können durch die mechanische Reizung bei Bewegung des Penis Bakterien aus der Scheide in die Harnwege gelangen. Es handelt sich also nicht um eine Übertragung vom Partner, sondern um körpereigene Bakterien der Frau.

Was sind die typischen Symptome bei einer Blasenentzündung?

Dr. Wolfgang Bühmann: Häufiger Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen sind Anzeichen einer Blasenentzündung. Teilweise kann der Urin auch Blut enthalten.

Was hilft gegen Blasenentzündungen?

Dr. Wolfgang Bühmann: 80 Prozent der Blasenentzündungen verschwinden innerhalb von acht Tagen von alleine – auch ohne Arztbesuch. Die Schmerzen sind allerdings unangenehm. Bevor man jedoch zum Arzt geht und sich ein Antibiotikum verschreiben lässt, kann man es erst einmal mit pflanzlichen Mitteln aus der Apotheke versuchen. Die helfen fast genauso gut, haben aber weniger Nebenwirkungen und die Bakterien bilden keine Resistenzen. Kapuzinerkresse und Meerrettich können zum Beispiel oft Linderung bringen. Bei über fünf Tage anhaltenden Schmerzen ist der Arztbesuch zu empfehlen, sofort allerdings bei Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl. Für manche Frauen sind Blasenentzündungen ein ständiges Problem. Das schränkt natürlich die Lebensqualität der Betroffenen ein. Es gibt Medikamente, die vorbeugend genommen werden können und die Bakterien gleich abtöten, ohne dass es zu einer Blasenentzündung kommt.

Wie kann man Blasenentzündungen vermeiden?

Dr. Wolfgang Bühmann: Wenn das Immunsystem geschwächt ist, ist das Risiko, eine Blasenentzündung zu bekommen, größer. Darum sollte man Kälte vermeiden. Wenn es draußen kühler wird, ist es wichtig, sich wärmer zu kleiden und sich nicht mehr auf den Boden, Mauern oder kalte Bänke zu setzen. Was auch hilft: viel trinken. Dadurch wird die Blase durchgespült und Bakterien bekommen erst gar nicht die Chance, sich festzusetzen. Das ist vor allem nach dem Geschlechtsverkehr sinnvoll. Auch wenn es ziemlich unromantisch ist: Wenn Frau gleich nach dem Sex auf Toilette geht, kann das helfen, eine Blasenentzündung zu verhindern. Kondome helfen übrigens wenig, da Blasenentzündungen nicht durch den Partner übertragen werden. Die Bakterien befinden sich schon im Körper. Ausnahmen bilden allerdings die sexuell übertragbaren Erkrankungen wie HPV, Chlamydien-Infektionen und Hepatitis B, C usw. Diese verursachen jedoch keine klassische Blasenentzündung.

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