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Herz
29.05.2017

Griechenland: Warum Dorfbewohner länger leben

In abgelegenen Bergdörfern Griechenlands erfreuen sich die Bewohner oft bis ins Alter erstaunlicher Gesundheit. Forscher haben ihre Gene untersucht und seltene Varianten entdeckt.
Foto: Symbolbild: Marketing Greece/DiscoverGreece.com (dpa)

In Griechenland haben Bergdorfbewohner wohl bis ins hohe Alter gesunde Herzen. Forscher haben nun herausgefunden, dass seltene Gene dafür verantwortlich sind.

Schon seit Tausenden Jahren sind die Menschen auf der Suche nach dem Rezept für ein langes Leben. Kann man sein Leben durch Bewegung und gesunde Ernährung verlängern? Oder kann man ein Medikament gegen das Älterwerden entwickeln?

Zu einem nicht allzu kleinen Teil sind es die Gene, die bestimmen, ob wir gute Chancen auf ein langes Leben haben. Welche Gene und Genvariationen das genau sind, ist allerdings noch nicht so gut erforscht. Wissenschaftler des Wellcome Trust Sanger Institutes wollten dem einen Schritt näher kommen. Darum haben sie das Genom der Bewohner griechischer Bergdörfer untersucht. Die Menschen dort leben oft abgeschnitten von der Außenwelt und erfreuen sich bis ins hohe Alter beeindruckender Gesundheit - obwohl ihr Lebensstil nicht immer als gesund beschrieben werden kann.

Griechenland: Dorfbewohner haben besondere Gene, die wohl für gesündere Herzen sorgen

Dass die Menschen in diesen griechischen Dörfern so lange leben, liegt wohl an ihren Genen. Diese haben die Forscher jetzt analysiert und ihre Ergebnisse im Fachblatt "Nature Communications" veröffentlicht.

In der Abgeschiedenheit der kretischen Bergdörfer können sich Genvarianten häufen, die in der Normalbevölkerung sehr selten oder sogar gar nicht vorkommen. Die Forscher analysierten die Genome von 5122 griechischen Dorfbewohnern. Einige der gefundenen Genvarianten stehen in Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System. Sie bewirken, dass das Herz gesünder und widerstandsfähiger ist.

Bergdorfbewohner in Griechenland haben dank ihrer Gene einen niedrigeren Blutdruck

Die Gene sollen beispielsweise für niedrige Triglyceridwerte im Blut sorgen, die im Zusammenhang mit Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht stehen und das Thrombose-Risiko erhöhen. Andere seltene Variationen beeinflussen wohl die Fettverteilung im Körper, den Blutdruck, den Glukose- und Cholesterinspiegel oder den Hämoglobinlevel.

Die Forscher sagen, dass ihre Ergebnisse zeigen, dass es sich lohnen kann, die Gene von isolierten Bevölkerungsgruppen genauer zu untersuchen. So könnten biologische Prozesse besser verstanden werden und die Erkenntnisse in der Medizin eingesetzt werden. AZ

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