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Verunsicherte Schwangere

13.05.2015

Horrorgeschichten über Schwangerschaft verängstigen werdende Mütter

An Informationen und Kursen mangelt es Schwangeren nicht. Viele Geschichten, die ihnen erzählt werden, können aber Ängste schüren.
Bild: Babette Brandenburg (dpa)

Schwangere erzählen sich oft gegenseitig Horrorgeschichten über die Schwangerschaft. Das ist meist nur ein Ventil für eigene Ängste - es kann anderen Frauen aber schaden.

Schmerzen, früher Blasensprung und der Verlust des ungeborenen Kinds noch im sechsten Monat - Horrorgeschichten über das, was in der Schwangerschaft schief laufen kann, gibt es genug. Gerade in Internetforen für werdende Mütter, wo eigentlich Ängste genommen und Hilfestellungen geboten werden sollten, überbieten sich Schwangere häufig mit den schlimmsten Horrorgeschichten. Wenn Schwangere mit solchen Geschichten konfrontiert werden, entstehen dadurch oft Ängste.

Warum erzählen Schwangere Horrorgeschichten?

Warum erzählen Frauen ungefragt anderen Schwangeren Horrorgeschichten? Es sei ein Ventil für eigene Ängste, erklärt Diplom-Psychologin Bettina Strehlau. Oftmals wollen werdende Eltern die Schwangerschaft so gut wie möglich planen. Das funktioniert aber nicht mehr so gut, sobald sich der Körper verändert. Wenn Schwangere die Kontrolle über ihren Körper verlieren, wollen sie das oft kompensieren und suchen im Internet nach Informationen. Das Wissen kann aber auch viele Ängste bei Schwangeren schüren.

Horrorgeschichten über die Schwangerschaft zu erzählen, soll manchen Frauen zum Spannungsabbau verhelfen. Gerade Erstgebärende sind laut Strehlau von diesem Ablenkmechanismus betroffen. Doch was ist mit den anderen Schwangeren, die die Geschichten über Geburt und Schwangerschaft anhören oder lesen? Wer ungewollt mit solchen Horrorgeschichten konfrontiert wird, sollte schnell reagieren. "Man muss sagen: 'Du machst mir damit Angst, ich will das nicht hören", rät Strehlau allen Schwangeren. dpa/tmn/sh

Sie ist die Mutter aller Cover-Mamis: Demi Moore war die erste Promifrau, die sich schwanger hat ablichten lassen. Bereits 1991 zierte sie das Cover der "Vanity Fair". Fotografiert hat sie niemand anderes als Starfotgrafin Annie Leibovoitz.
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