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Raumfahrt

09.01.2019

Im Juli 2020 soll die erste Ariane-6-Rakete abheben

Eine Ariane-5-Rakete hebt vom Weltraumbahnhof Kourou ab.
Bild: Jm Guillon/AP/2018 ESA-CNES-Arianespace, dpa (Archiv)

Im nächsten Jahr soll die Ariane 6 erstmals starten. Die Rakete soll Fracht billiger befördern und über kurz oder lang das Vorgängermodell Ariane 5 ablösen.

Die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 soll erstmals im Juli kommenden Jahres starten. "Wir haben bereits einige Meilensteine erreicht", bilanzierte der Chef des europäischen Raketenbetreibers Arianespace, Stéphane Israël, am Mittwoch in Paris mit Blick auf die Entwicklung der neuen Rakete.

Die Ariane 6 soll Fracht billiger befördern und auf längere Sicht das Vorgängermodell Ariane 5 ablösen. Mit der größtenteils von der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) finanzierten Entwicklung reagiert Europa auf den härteren Wettbewerb im Trägerraketenmarkt, der insbesondere vom jungen US-Anbieter SpaceX angeheizt wird. Israël erneuerte frühere Forderungen nach weiteren Aufträgen für die neue Rakete. "Wir können nicht existieren, wenn es keine Aufträge gibt", warnte er.

Ariane 5, Vega, Sojus: 2019 sollen zwölf Raketen starten

Das Unternehmen will in diesem Jahr bis zu zwölf Raketen der Modelle Ariane 5, Vega und Sojus vom Weltraumbahnhof Kourou in Südamerika aus in den Orbit bringen. Der nächste Start einer Ariane 5 sei am 5. Februar geplant, sagte der Arianespace-Chef. Im vergangenen Jahr hatte sein Unternehmen elf Raketen gestartet, die zusammen 21 Satelliten ins All brachten.

Arianespace gehört zur ArianeGroup, die wiederum ein Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Luftfahrtkonzerns Airbus und des französischen Triebwerkherstellers Safran ist. (dpa)

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