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Internationale Raumstation ISS
13.05.2016

Raumfrachter "Dragon" von SpaceX landete unbeschadet im Pazifik

Raumkapsel "Dragon" hat Nachschub und wissenschaftliche Geräte zu den Astronauten auf der ISS gebracht. Jetzt kehrte sie unbeschadet zurück.
Foto: Nasa/Archiv (dpa)

Der Raumtransporter "Dragon" des Unternehmens SpaceX ist mit über Tausend Kilo Ausrüstung und Proben von der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt.

Am Mittwoch klatschte der Frachter "Dragon" des privaten US-Unternehmens SpaceX unbeschadet in den Pazifik, wie das Unternehmen via Twitter mitteilte. In unbemannte Kapsel war von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt und hatte 1.678 Kilogramm Ausrüstung und wissenschaftliche Proben an Bord. Knapp sechs Stunden hatte "Dragon" gebraucht, um von der ISS zur Küste Mexikos zu gelangen. Der Aufprall des SpaceX-Frachters im Wasser wurde von drei großen Fallschirmen abgebremst.

SpaceX will Raumfahrt nachhaltiger gestalten

Bislang ist die "Dragon" der einzige Weltraumfrachter, der unbeschädigt von der ISS zur Erde zurückkehren kann. Alle anderen Transporter verglühen beim Rückeintritt in die Erdatmosphäre. Die "Dragon" war am 8. April vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet und hatte gut drei Tonnen Vorräte und Ausrüstung zur ISS gebracht. Die Besonderheit bei dem Start: Es gelang, die Trägerrakete auf einer Plattform im Ozean landen zu lassen.

Die ISS muss immer wieder Trümmern aufgegebener Satelliten ausweichen. Foto: Paolo Nespoli / NASA dpa
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Das ist die Internationale Raumstation ISS

SpaceX will in Zukunft seine teuren Trägerraketen mehrmals zu verwenden. So soll die Raumfahrt kostengünstiger und nachhaltiger werden. Zwar war dem Unternehmen zuvor bereits gelungen, die Rakete an Land landen zu lassen. Im April landete die Trägerrakete der "Dragon" aber auf einer schwimmenden Plattform. Mitte Januar war ein solcher Landeversuch bereits gescheitert, im Juni 2015 war eine Trägerrakete kurz nach dem Start explodiert. Im kommenden Juni soll "Dragon" einmal mehr zur ISS fliegen. AFP/sh

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