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Warum Kaffee gesund ist

21.04.2015

Kaffee erhält die Vollständigkeit der DNS

Kaffee hilft dem Erbgut: Die DNS bricht seltener, wenn regelmäßig Kaffee konsumiert wird.
Bild: dpa (Archiv)

Forscher von der Universität Kaiserslautern haben sich mit dem Einfluss von Kaffee auf das menschliche Erbgut beschäftigt. Gerösteter Kaffee tut der DNS demnach gut.

Forscher von der Universität Kaiserslautern haben sich mit der Frage befasst, inwiefern Kaffeekonsum Auswirkungen auf die menschliche DNS (Desoxyribonukleinsäure) hat. Nachdem bereits erwiesen ist, dass Kaffee den oxidativen Schaden an peripheren weißen Blutkörperchen reduzieren kann, wollten die Wissenschaftler weitere Folgen von Kaffee auf den menschlichen Körper und sein Erbgut ermitteln. Die Ergebnisse wurden in einem Fachmagazin der US-amerikanischen Nationalen Gesundheitsbehörde veröffentlicht.

Kaffee hilft dem Erbgut

Die Wissenschaftler haben untersucht, ob spontane Strangabbrüche der DNS durch Kaffee beeinflusst werden. Solche Brüche sind ein Anzeichen für gesundheitliche Risiken. Die Probanden tranken vier Wochen lang täglich entweder 750 Milliliter frisch aufgebrühten Kaffee oder die gleiche Menge an Wasser. Dann wurde verglichen, ob sich die Zahl der spontanen Strangabbrüchen der DNS im Vergleich zu der Zahl vor Testbeginn verändert hatte.

Während die Zahl der DNS-Brüche in der Kontrollgruppe (Wasser) leicht angestiegen war, ging die Zahl der Strangabbrüche bei den Probanden, die Kaffee getrunken hatten, deutlich zurück. Das Gewicht der Probanden hatte sich in den vier Wochen nicht verändert, auch bei den Essgewohnheiten gab es keine Unterschiede zwischen den beiden Testgruppen. Die Forscher gehen daher davon aus, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Vollständigkeit der DNS erhält. sh

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