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"Pille danach"

17.03.2015

Katholischer Beratungsverein findet rezeptfreie "Pille danach" gut

Die «Pille danach» verschiebt oder verhindert den Eisprung, so dass es keine Befruchtung geben kann. Einen 100-prozentigen Schutz vor einer Schwangerschaft bietet sie aber nicht.
Bild: Rolf Vennenbernd (dpa)

Sie sind nur Laien, doch die Mitarbeiter des katholischen Beratungsvereins Donum Vitae hat den rezeptfreien Verkauf der "Pille danach" begrüßt. Das helfe vielen Frauen.

Es sind keine Bischöfe der katholischen Kirche, doch die Laien haben sich zur "Pille danach" auch ohne Rezept geäußert. Die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende des Beratungsvereins Donum Vitae, Ursula Heinen, betont, dass die Rezeptpflicht bei vielen Frauen zur Hürde geworden sei. Deshalb sei die "Pille danach" nur verzögert eingenommen worden, wodurch sich der Wirkstoff verringert habe.

Bei Donum Vitae beraten Laien schwangere Frauen

"Am Ende sahen sich manche Frauen zur Abtreibung gezwungen, nur weil sie die 'Pille danach' zu spät bekommen haben", erzählt Heinen gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Deshalb begrüße Donum Vitae die neue Regelung zur "Pille danach". Der Beratungsverein ist 1999 von Laien gegründet worden, als die katholische Kirche die Konfliktberatung für Schwangere abgelegt hatte.

Bei Donum Vitae geht es darum, Frauen in akuter Not zu helfen. In der Beratungspraxis sollen Wege gefunden werden, die zu einer verantwortlichen Lebensgestaltung beitrage. Das entspreche teilweise nicht der Meinung der Bischöfe. Seit Sonntag sind in Apotheken zwei Präparate der "Pille danach" ohne Rezept erhältlich. dpa/sh

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