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Schlecht für das Herz

18.05.2015

Nächtliche Atemaussetzer sorgen für Stimmungsschwankungen

Im Schlaflabor der Robert-Koch-Klinik wird eine Patientin mit Schlafstörungen für Tests vorbereitet.
Bild: Waltraud Grubitzsch/Archiv (dpa)

Wer unruhig schläft und sich danach nicht erholt fühlt, sollte herausfinden, ob nächtliche Atemaussetzer vorliegen. Diese sorgen für schlechten Schlaf und können schädlich sein.

Atemaussetzer führen zu einem unruhigen, unerholsamen Schlaf. Wer schlecht schläft, ist nicht nur unausgeruht - das kann zu schlimmen Problemen führen. Leistungsminderung, Stimmungsschwankungen und sogar Gedächtsnisstörungen sind oftmals die Folge von nächtlichen Atemaussetzern. Auch das Herz kann Schaden nehmen, wenn die Aussetzer im Schlaf längerfristig aufteten. Die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung deuten auf diese Gefahr hin.

Atemstillstand durch nächtliche Atemaussetzer kann zum Herinfarkt führen

Grund für nächtliche Atemaussetzer ist das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom. Dabei entspannt sich die Rauchenraum-Muskulatur sehr stark, die Zunge fällt beim Schlafen nach hinten. Das führt dazu, dass die Atemwege versperrt werden - dadurch kommt es zu Atemstillständen, von denen Betroffene aufwachen. Doch der Sauerstoffmangel, der daraus folgt, ist nicht zu unterschätzen: Er beeinträchtigt die Herztätigkeit und kann zu Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck führen. Vor allem Menschen mit Übergewicht oder einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind gefährdet, an Atemaussetzern zu leiden. dpa/tmn/sh

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