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Wasserqualität

20.05.2015

Unbeschwert schwimmen? EU stellt heute Badegewässer-Bericht vor

Wie unbesorgt lässt sich in Seen baden? Das beantwortet der Badegewässer-Bericht.
Bild: Alexander Kaya

Die Badesaison steht an. Doch ob der Sprung ins kühle Nass empfehlenswert ist, ist eine Frage der Wasserqualität. Details zu Tausenden Badeorten in Europa liefert ein Bericht.

Schwimmbegeisterte erfahren im neuen Badegewässer-Bericht der Europäischen Union, wo die Wasserqualität gut ist. Mehr als 21 000 Badestellen in den 28 EU-Staaten sowie in der Schweiz und Albanien haben die Prüfer im vergangenen Jahr untersucht. Am Mittwochmittag wird das Papier der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen veröffentlicht.

Die Flüsse und Seen in Deutschland bekommen in den jährlichen Berichten in der Regel ein gutes Zeugnis ausgestellt. Zuletzt wurden 97 Prozent der deutschen Badeplätze als zumindest passabel eingestuft. Europaweit waren es mehr als 94 Prozent. 

Badegewässer-Bericht: Umweltverschmutzung wird nicht ausgewertet

Damit Schwimmern keine bösen Überraschungen wie Übelkeit oder Durchfall drohen, behalten die Behörden in den EU-Staaten die Wasserqualität im Auge. Das schreibt ein EU-Gesetz vor.

Dazu müssen sie die Gewässer wenigstens auf die zwei Bakteriensorten prüfen: Darmenterokokken und E. coli, die beide auf Verunreinigungen durch Fäkalien hindeuten. Die Keime können aus der Kanalisation, der Landwirtschaft oder auch von wilden Tieren wie Wasservögeln kommen.

Die gesammelten Daten fließen in den jährlichen Badegewässer-Bericht ein. Müll oder andere Formen der Umweltverschmutzung werden dafür nicht ausgewertet. dpa

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