Samstag, 17. Februar 2018

08. Februar 2018 08:53 Uhr

Aichach-Friedberg

Karambolage auf schneeglatter Straße - vier Verletzte

Auf der Staatsstraße bei Petersdorf kommt es am Mittwochabend zu einem Unfall, von dem vier Fahrzeuge betroffen sind. Ein Feuerwehrmann musste sich vor Auto in Sicherheit bringen.

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Die anhaltenden Schneefälle haben am Mittwochabend zu einer Karambolage auf der Staatsstraße 2035 bei Petersdorf geführt. Dabei erlitt ein 70-jähriger Mann schwere Verletzungen. Drei weitere Beteiligte wurden leicht verletzt.

Karambolage mit mehreren Autos bei Affing

Der Unfall ereignete sich kurz nach 18 Uhr. Wie die Polizei mitteilte, stellten sich zwischen der Deutschherrnstraße und „Am Haslweg“ just im Begegnungsverkehr zwei Autos quer und prallten ineinander: der Opel des 70-Jährigen, der von Affing in Richtung Petersdorf unterwegs war, und der Ford Transit eines 52-Jährigen, der in der Gegenrichtung fuhr. Ein 60-Jähriger und seine 62-jährige Beifahrerin, die aus Richtung Affing kamen, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er fuhr mit seinem Auto frontal in die kollidierten Fahrzeuge.

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Nach Angaben der Feuerwehr Aindling war man zunächst von einem eingeklemmten Unfallopfer ausgegangen. Vor Ort bestätigte sich das jedoch nicht. Der 70-Jährige Mann erlitt schwere Verletzungen. Leicht verletzt wurden der Transit-Fahrer und die Insassen des dritten Autos. Ein 28-Jähriger überfuhr mit seinem Auto herumliegende Metallteile. Er blieb laut Polizei unverletzt. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Nach Angaben der Feuerwehr Aindling waren vor Ort auch die Kollegen aus Stotzard und Affing im Einsatz. Feuerwehrleute aus Stotzard sorgten für eine Umleitung, weil die Staatsstraße zwischen der Abfahrt Petersdorf und der Petersdorfer Kreuzung wegen der Aufräumarbeiten komplett gesperrt werden musste. Dabei kam es zu einem Zwischenfall: Laut Feuerwehr Aindling konnte sich ein Kamerad aus Stotzard nur durch einen Sprung zur Seite vor einem Auto retten.

Feuerwehrmann muss sich vor jungem Autofahrer retten

Der Leiter der Polizeiinspektion Aichach, Erich Weberstetter, bestätigt den Vorfall, betont aber, dass der Autofahrer nicht in Absicht gehandelt habe. Der 23-jährige Autofahrer sei mit nicht angepasstem Tempo unterwegs gewesen und habe die Situation falsch eingeschätzt.

Deshalb habe er auf Höhe des Haselweges der Ableitung der Feuerwehr nicht folgen können. Er sei mit seinem Auto gerade über die Pylonen gefahren und erst nach mehreren Metern zum Stehen gekommen. Dabei habe sich der Feuerwehrmann mit dem Sprung zur Seite retten müssen. Nach Einschätzung Weberstetters handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit des 23-Jährigen, die ihn 120 Euro kosten dürfte.

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Ein Artikel von
Carmen Jung

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Ressort: Lokalnachrichten Aichach


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