Mittwoch, 18. Oktober 2017

19. März 2012 12:03 Uhr

Abstimmung

Votum für extravagantes Rathaus

97 Prozent der Affinger, die bei der Vorstellung der Pläne dabei waren, sprechen sich für das Projekt aus Von Martin Golling

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Gemeinderat Josef Schmid (l.) diskutiert am Modell des Ratshausentwurfs mit dem Altbürgermeister der österreichischen Gemeinde Ludesch, Paul Amman.
Foto: Golling

Affing Bei der Vorstellung des Planungsstandes zum Rathauses in Affing waren zwar lediglich um die 75 Bürger anwesend (wir berichteten). Aber die hatten die Möglichkeit, einen Fragebogen zum Entwurf und zu den vom Gemeinderat formulierten Zielvorstellungen abzugeben.

Die Auswertung dieser Fragebögen hat ergeben, dass sich fast 97 Prozent für eine Fortführung dieser Planung mit den Zielvorstellungen ausgesprochen haben. „Das ist überwältigend“, findet Architekt Manfred Lux. „Das Projekt soll nun zügig weiter geführt werden“, zitiert er einige der mit dem Fragebogen abgelieferten Bemerkungen.

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Ein weiterer, mehrfach geäußerter Wunsch ist zum Beispiel eine öffentliche Toilette. Andere sprachen sich dafür aus, das künftige Rathaus auch für die Möglichkeit zu öffnen, am Wochenende dort die eine oder andere Ausstellung zu zeigen. Auch Vorträge, die mit dem Thema Nachhaltigkeit und somit vielleicht auch mit dem Rathausgebäude zu tun haben, sollten möglich sein.

Lux verrät weitere Wünsche der Affinger: „Eine hochinteressante Bemerkung war auch, dass die Grundsätze, die der Gemeinderat für das Rathaus festgesetzt hatte, auch auf künftige, andere Neubauten übertragen werden sollten.“ Er folgert: „Wir haben offensichtlich hier die Meinung der Bevölkerung getroffen.“

Zur Erinnerung: Die mit diesem Bau formulierten Grundsätze betreffen den Energiebedarf des Gebäudes, der sich dem eines Passivhauses weitestgehend annähern soll. Außerdem sollen nur ökologisch unbedenkliche Baustoffe eingesetzt werden. Stoffe, die über Jahre hinweg ausgasen, wie etwa PU-Schaum, sollen zum Beispiel beim Isolieren der Fenster durch Schafwolle ersetzt werden. Der Bau des Rathauses soll außerdem mit handwerklichem Knowhow, mit Baustoffen und Arbeitskräften aus der Region verwirklicht werden, was die Gemeinderäte als Ziel „regionales Bauen“ bezeichneten. Im künftig „Ersten Gebäude“ in Affing wollen die Affinger Gemeinderäte aber ebenfalls das Ziel „zeitgemäßes Bauen“ verwirklicht sehen. „Ein Haus, das mit den Kraftlinien in Affing kommuniziert“, so hatte es der Architekt formuliert. (mgw)

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