Samstag, 16. Dezember 2017

02. Dezember 2017 00:03 Uhr

Leichtathletik

Silvesterlauf ist Schnee von gestern

Warum in Willmatshofen die Startpistole in der Schublade bleibt

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Egal ob Sonne oder Schnee – der Silvesterlauf in Willmatshofen war für viele Läuferinnen und Läufer ein fester Termin im Kalender.
Foto: Andreas Lode

„Liebe Lauffreunde, der Silvesterlauf findet 2016 leider nicht statt. Wir bitten um Euer Verständnis“ – so stand es vor einem Jahr auf der Homepage des TV Willmatshofen im Internet. Und auch in diesem Jahr bleibt die Startpistole in dem kleinen Fischacher Ortsteil in der Schublade. Dort bleibt sie wohl für immer. „Der Ausschuss des TV Willmatshofen hat beschlossen, dass bis auf Weiteres kein Silvesterlauf mehr veranstaltet wird. Entscheidend für diesen Beschluss waren hauptsächlich organisatorische Gründe. Es ist derzeit nicht möglich, eine Leitungsgruppe zu finden, die diese sportliche Großveranstaltung am Silvestertag durchziehen würde“, heißt es in einer Pressemitteilung von Sportvorstand Jochen Nieberle.

Schon im vergangenen Jahr bedauert Vorsitzender Wolfgang Angerer die Tatsache, dass die Traditionsveranstaltung nicht gestartet werden konnte. Nachdem innerhalb des knapp 900 Mitglieder zählenden Vereins, in dem rund 40 Übungsleiter über 2000 Stunden im Jahr leisten, niemand gefunden werden konnte, „der den Hut aufhat und seine Freizeit nicht nur an diesem besonderen Tag opfert“, musste die Jubiläumsveranstaltung – es wäre der 30. Lauf gewesen – schweren Herzens abgesagt werden.

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Rund 150 Läuferinnen und Läufer hatten sich bei dem kleinen, familiären Lauf auf die Strecke rund um Willmatshofen begeben. Darunter auch durchaus namhafte Athleten wie wie Bruno Schumi, Marius Forstner vom SV Mindelzell oder Stefanie Müller aus Bobingen. Die Veranstaltung war weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt, wie sich auch an den Klickzahlen auf der Homepage des TV Willmatshofen zeigte. Die sind vor Silvester regelmäßig in die Höhe geschossen. Ob es irgendwann doch noch einen Jubiläumslauf geben wird, steht in den Sternen.

Auch in Gersthofen hing der Silvesterlauf, zu dem sich am letzten Tag des Jahres meist rund 1500 lauffreudige Gäste in der Lechstadt einfinden, am seidenen Faden. Die Abteilung Leichtathletik hatte angekündigt, die Organisation nicht mehr zu übernehmen. Doch inzwischen hat Hinrich Habenicht, der Präsident des TSV Gersthofen, die Organisation zur Chefsache erklärt. Und so läuft die Traditionsveranstaltung auch nach dem 50. Jubiläum weiter. (oli)

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