Donnerstag, 27. November 2014

26. September 2011 22:04 Uhr

Querelen bei der Augsburger CSU

Der Verein "Zukunft Augsburg" legt los

Der neue Verein, der die Arbeit von Oberbürgermeister Kurt Gribl und der Stadtregierung unterstützt, wird gegründet,

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Die Auseinandersetzung in der CSU spitzt sich weiter zu: Es war Montagabend um kurz vor 21.30 Uhr, als der Verein „Zukunft Augsburg“ gegründet wurde. Die Aufforderung von Parteichef Johannes Hintersberger, die Vereinsgründung zu unterlassen, stieß – wie erwartet – bei einem Teil der CSU-Familie auf taube Ohren. Offensiv will sie jetzt im Verein die politische Arbeit von OB Kurt Gribl und der Stadtregierung unterstützen.

Zum Vorsitzenden wurde Anwalt Wilhelm Böld gewählt. Ihm zur Seite steht Bürgermeister Hermann Weber als Stellvertreter, Stadträtin Claudia Eberle ist Schriftführerin, der Pferseer Ortsvorsitzende Max Becker agiert als Schatzmeister. 46 Mitglieder kamen zur Gründungsversammlung, die im Hotel Augusta hinter verschlossenen Türen stattfand. Politische Aussagen wurden nicht getätigt. Es ging laut Böld zunächst um die Vereinsgründung. Eines betonte der Vorsitzende nach der Sitzung: „Unser Ziel ist nicht die Spaltung der Partei.“

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Mit dabei im Verein sind Personen, die über eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung verfügen, sich dann aus dem politischen Leben zurückzogen und nun wieder aktiv eingreifen. „Wir tun dies für OB Gribl“, sagt Ursula Vollert, die viele Jahre lang als stellvertretende Fraktionsvorsitzende tätig war. Die ehemalige Bürgermeisterin Margarete Rohrhirsch-Schmid ist ebenso aktiv wie die früheren Stadträte Jutta Goßner und Georg Pabst. Aus der jetzigen CSU-Fraktion machen neben Weber und Eberle die Stadträte Uschi Reiner, Rolf Rieblinger und Dimitrios Tsantilas mit. Zu den Gründungsmitgliedern gehört ferner der Ortsvorsitzende Matthias Kuntzer (Bärenkeller).

Gestern gab es Gerüchte, dass sich auch Sigrid Einfalt, die Lebensgefährtin von OB Gribl, im Verein einbringen werde. Tat sie aber nicht. Auf Anfrage sagte sie: „Ich bin angefragt worden, ob ich im Verein mitmache. Momentan werde ich dies nicht tun.“ Sie habe auch keine aktive Rolle bei den Vorarbeiten zur Gründung gehabt und sei nicht an Vorbesprechungen dabei gewesen. Ein späteres Engagement im Verein „Zukunft Augsburg“ schließe sie aber nicht aus.

Partnerin des OB äußert sich zu ihrer Rolle in der Politik

Sigrid Einfalt ist im CSU-Ortsverband Pfersee aktiv. Gegenüber der Augsburger Allgemeinen bezog sie am Montagabend auch Stellung zu ihrem politischen Engagement auf kommunaler Ebene. Im Privatleben an der Seite von Oberbürgermeister Kurt Gribl zu stehen, schließt ihrer Ansicht nach nicht aus, politische Ansichten offensiv zu vertreten, sich aktiv einzubringen und dabei auch – wenn nötig – Position für die politische Arbeit ihres Partners zu beziehen: „Warum kann ich mich nicht engagieren? Warum soll ich mich nicht politisch äußern?“. Michael Hörmann

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