Freitag, 20. Oktober 2017

06. Juni 2016 06:34 Uhr

Augsburg

Freilichtbühne: Das Theater reist ins Berlin der 30er

Auf der Augsburger Freilichtbühne wird diesmal das Musical „Cabaret“ gezeigt. Unterhaltung ist Trumpf – aber nicht nur.

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Musicals kommen bei den Besuchern der Freilichtbühne sehr gut an. Unser Bild zeigt eine Szene der Produktion „Blues Brothers“ vom letzten Jahr.
Foto: Ruth Plössel

Das Theater sucht momentan nach Auswegen aus einer schwierigen Situation. Am 20. Juni wird das Große Haus geschlossen, über Jahre wird es nicht mehr als Bühne zur Verfügung stehen. Der Ausblick auf die Freiluft-Saison mag da nicht nur Intendantin Juliane Votteler wie ein Lichtblick erscheinen: Es gibt eine Spielstätte, ein hoch motiviertes Team und ein Stück, das das Publikum mitreißen soll. Am 2. Juli feiert am Roten Tor das Musical „Cabaret“ Premiere, 22 Vorstellungen sind angesetzt. Die Inszenierung soll den glänzenden Abschluss einer Saison bilden, die stark von der Debatte um die anstehende Sanierung des Theaters geprägt war.

Musicals kommen an

Seit mehreren Jahren setzt das Theater in der Open-Air-Saison auf Musicals. Zur Inszenierung von „Blues Brothers“ kamen 2015 über 45.000 Besucher. Allzu leichte Kost sollten die Zuschauer dieses Mal jedoch nicht erwarten: „Cabaret“ spielt im Berlin der 30er Jahre, die junge Liebe einer Sängerin und eines Schriftstellers ist von der politischen Situation bedroht. Regisseur John Dew schätzt an „Cabaret“ die gute Mischung aus Unterhaltung und ernstem Thema: „Das Publikum soll Spaß haben, aber mit einigen Gedanken im Kopf nach Hause gehen“, wünscht er sich.

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Dew, der vor über 20 Jahren im Rahmen des „Iphigenie-Projekts“ schon einmal in Augsburg inszenierte, kommt nun mit einem bunt gemischten Team nach Augsburg: Tanzen und Singen werden Künstler, die extra für die Freilichtbühnen-Produktion ausgesucht wurden. Weil die Augsburger Compagnie bereits für den „Nussknacker“ probt, der die nächste Spielzeit eröffnen soll, standen die Tänzer des Theaters nicht zur Verfügung. Dafür werden die Philharmoniker am Roten Tor mit von der Partie sein, vom Ensemble stehen Thomas Prazak und Sebastian Baumgart auf der Bühne. Auch der Opern- und Extrachor, die Statisterie des Theaters, zwei Domsingknaben und die Blaskapelle Schwabmünchen sind dabei.

Langer Gang auf der Bühne

Die Bühne wird wieder entsprechend in Szene gesetzt: Das Bühnenbild besteht aus einem langen Gang mit vielen Türen, hinter jeder wartet eine Überraschung. Auch die natürliche Kulisse am Roten Tor wird mit eingebunden.

Info Premiere von „Cabaret“ ist am Samstag, 2. Juli, um 20.30 Uhr. Karten gibt es beim Besucherservice unter Telefon 0821/324-4900. Bei einem Tag der offenen Tür rund ums Große Haus am Samstag, 18. Juni, ab 12 Uhr, bekommt das Publikum einen Vorgeschmack auf die Inszenierung. Es gibt außerdem Swing- und Charleston-Workshops.

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Ein Artikel von
Nicole Prestle

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