Dienstag, 23. Dezember 2014

01. März 2012 12:57 Uhr

Lindau

Chemie-Unfall: 16.000 Liter Kali-Lauge laufen aus

Ein Riss in einem Lagerbehälter hat am Donnerstagvormittag einen Chemieunfall im Westallgäu ausgelöst.

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Aus bisher ungeklärter Ursache ist in einem mit etwa 16.000 Liter Kalilauge befüllten Lagerbehälter ein Riss entstanden. Dann lief die Lauge aus.

Ein 28-Jähriger Beschäftigter des Betriebes, der noch einen Schieber betätigen wollte, verletzte sich durch den Kontakt mit der Chemikalie leicht im Gesicht. Er musste vor Ort ambulant versorgt werden. Da die Flüssigkeit von einem darunter liegenden Auffangbehälter aufgefangen wurde und keine Dämpfe freisetzte bestand nach Angaben der Polizei keine Gefahr für die Bevölkerung.

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Aufgrund des Vorfalls wurde innerhalb des Betriebsgeländes die nähere Umgebung des Lagerbehälters geräumt, ebenso mussten für den Einsatz nahegelegene Straßen gesperrt werden.

Bis zum späten Vormittag hatte die Feuerwehr bereits 14.000 Liter der ausgetretene Kalilauge in Behälter umgefüllt.

Die Polizeiinspektion Lindau hat die Ermittlungen übernommen. AZ

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Schlagworte

Westallgäu | Lindau | Polizei

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