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Justizvollzug: Straffälligenhilfe als Opferschutz

Justizvollzug

Straffälligenhilfe als Opferschutz

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    Die Ehrenamtlichen des SKM (von links): Werner Stapf, Dieter Laube, Josef Wegele, Gabriele Kinzler, Rudolf Repges, Christa Neher, Margot Sammet, Hilde Leinfelder, Stephanie Sedelmeier, Gaby Buß, Christa Münzinger und Franz Gasiorek.
    Die Ehrenamtlichen des SKM (von links): Werner Stapf, Dieter Laube, Josef Wegele, Gabriele Kinzler, Rudolf Repges, Christa Neher, Margot Sammet, Hilde Leinfelder, Stephanie Sedelmeier, Gaby Buß, Christa Münzinger und Franz Gasiorek. Foto: Foto: oh

    Niederschönenfeld/Kaisheim Auf Einladung des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) Donau-Ries haben sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Straffälligenhilfe getroffen, um sich über ihre Arbeit im Bereich der Resozialisierung straffällig gewordener Menschen auszutauschen. Zunächst wurden die Teilnehmer von Stephanie Sedelmeier, Leiterin der Beratungsstelle des SKM Donau-Ries, über die Hilfeangebote in Haft und über die Unterstützungsmöglichkeiten für Haftentlassene in der Wohngemeinschaft Haus Leonhard informiert.

    Ehrenamt auf Zeit angedacht

    Im Anschluss standen die Kontaktbeamten Josef Wegele von der Justizvollzugsanstalt (JVA) Kaisheim und Werner Stapf von der JVA Niederschönenfeld für strukturelle und organisatorische Fragen rund um das Ehrenamt im Strafvollzug zur Verfügung.

    Im weiteren Verlauf des Abends diskutierte die Runde über die Zukunft des Ehrenamtes im Bereich der Straffälligenhilfe. Einigkeit herrschte darüber, dass die Angebote und Hilfestellungen für Täter ein wichtiger Aspekt für zukünftigen Opferschutz darstelle. Für die Neugewinnung von engagierten Mitarbeitern müsse aber ein Umdenken innerhalb der bestehenden Strukturen geschehen, so Sedelmeier. Der Trend gehe eher zum Ehrenamt auf Zeit, etwa durch Mitarbeit in zeitlich befristeten Projekten.

    Zum Ende des Abends bedankte sich Rudolf Repges, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter im Strafvollzug Bayern e.V. (LAG) für die Einladung und betonte die Wichtigkeit solcher Zusammenkünfte. Für die Ausbildung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter bot er die Hilfe der LAG in Form von Kursen an. (pm)

    Interessierte an einem Engagement in dem breit gefächerten Bereich der Straffälligenhilfe erhalten Informationen beim SKM Donau-Ries unter Telefon (0906)29994920 oder im Internet unter www.skm-donau-ries.de.

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