Trauer

06. September 2012 13:13 Uhr

Baumbestattung

Die Baumbestattung gibt es noch nicht allzu lange. Wie alle Naturbestattungen ist sie gedacht für besonders naturverbundene Menschen.

Nach dem eigenen Ableben kann man mit einer Baumbestattung ganz Eins mit der Natur werden.
© Yanterric /Fotolia.com

Das Ursprungsland der Baumbestattung ist die Schweiz. Dort gibt es sie seit etwa Mitte der 90er Jahre. Sie wurde sehr schnell beliebt.

Der Baumbestattung geht die Verbrennung im Krematurium voraus. Die Asche wird in eine biologisch abbaubare Urne eingebracht. In einem eigens dafür vorgesehenen Waldstück (sog. Friedwald) wird die Urne im Wurzelbereich eines Baumes eingegraben.

Es ist auch möglich, einen neuen Baum zu pflanzen, wo die Urne eingegraben wird. Viele Friedhöfe bieten mittlerweile die Möglichkeit zur Baumbestattung durch die Ausweisung von Waldstücken.

 

Grabpflegemöglich
Grabpflegenein
Urnenverwendungevtl, dann aber biologisch abbaubar
Bestattungskosten400,- bis 2.500,- €
Bestatterkosten800,- bis 5.000,- €
Verbrennungja
Nutzungsdauerbis 100 Jahre
Wiederbelegungabhängig vom Träger
Verfügung im Vorausempfohlen
Schlagworte

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