Freitag, 22. September 2017

08. Juli 2016 06:30 Uhr

Tipps

So sollte Ihre Reiseapotheke gepackt werden

Wer in den Urlaub fährt, nimmt meist auch eine Auswahl an Medikamenten mit. Was Sie beim Packen der Reiseapotheke beachten sollten.

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Reiseapotheke richtig packen: Medikamente sollten Sie nicht zu warm lagern.
Foto: Caroline Seidel (dpa)

Für viele Urlauber nimmt die persönliche Reiseapotheke einen wichtigen Platz im Koffer ein. Doch wie packt man eine Reiseapotheke richtig? Welche Medikamente gehören in die Reiseapotheke? Wie und wo lagert man die Medikamente am besten? Einige Tipps zum Thema "Wie packe ich meine Reiseapotheke richtig?" erhalten Sie hier.

In die Reiseapotheke gehören prinzipiell all jene Medikamente, die man auch in der Hausapotheke hat. Außerdem packt man am besten noch Medikamente gegen häufige Reisebeschwerden wie etwa Durchfall oder Übelkeit ein. Was zudem noch in eine Reiseapotheke gehört, ist auch vom Ziel abhängig. Angehende Urlauber können sich in der Apotheke über wichtige Medikamente in der Urlaubsregion beraten lassen.

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Reiseapotheke in jeder Region richtig lagern

Weiterhin sollten Urlauber darauf achten, dass die Medikamente nicht zu warm lagern. Idealerweise werden die meisten Arzneimittel unter 25 Grad Celsius gelagert. Besonders bei Urlaub in heißen Regionen muss besonders auf die Reiseapotheke geachtet werden: Bei Außentemperaturen von 30 Grad können die Temperaturen im Inneren des Autos auch im Schatten auf bis zu 70 Grad ansteigen. Die Medikamente der Reiseapotheke sollten nicht auf Hutablagen oder Armaturenbretter gelegt werden - erfahrungsgemäß werden diese Stellen am heißesten.  Am besten verstaut man die Medikamente der Reiseapotheke unter den Vordersitzen, denn dort wird es nicht ganz so heiß. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände hin.

Denn einige Arzneiformen wie Dosieraerosole oder Zäpfchen können im Sommer durch Hitze unbrauchbar oder unwirksam werden. Durch eine zu starke Erwärmung können Spraydosen aufreißen oder explodieren. Zäpfchen wiederum können schmelzen. Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst werden kann.

Besonders Medikamente wie Insulin sorgfältig lagern

Wer die Medikamente lieber in einer Kühltasche transportiert, sollte sicherstellen, dass sie keinen direkten Kontakt mit den Kühlelementen haben. Am besten wickelt man sie in ein Handtuch. Besonders wichtig ist dies bei dem Transport von Insulin: Würde das Medikament zu kalt gelagert und einfrieren, würde es nach dem Auftauen seine Wirkung verlieren. mit dpa/tmn

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