Donnerstag, 29. September 2016

16. Dezember 2013 00:31 Uhr

Freiwilligenzentrum Stellwerk

Es geht „nur“ um 6500 Euro

Nüßlein will sich für den Erhalt des Schülerpatenprojekts engagieren. Die Sachlage ist nicht einfach

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Sie setzen sich für den Erhalt des Schülerpatenprojektes im Landkreis ein: (von links) Carmen Schüller (Leiterin Stellwerk), Bundestagsabgeordneter Georg Nüßlein, Wolfgang Schelzig (Agentur für Arbeit Donauwörth) und Helmut Atzkern (Vorsitzender Förderverein Stellwerk).
Foto: Freiwilligenzentrum Stellwerk

Landkreis Zum zweiten Mal in diesem Jahr besucht der Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein (CSU) das Freiwilligenzentrum Stellwerk in Günzburg. Nach seinem Besuch im Juli sicherte Nüßlein seine Unterstützung für das Projekt Schülerpaten zu. Zu diesem Zweck diente auch das jüngste Treffen, zu dem auch Wolfgang Schelzig von der Agentur für Arbeit Donauwörth eingeladen war. Dem schwäbischen Abgeordneten war es ein Anliegen, mit dem Vertreter der Agentur die Fördermöglichkeiten für das Projekt durchzugehen und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für eine langfristige Förderung zu suchen.

Schülerpaten begleiten ehrenamtlich benachteiligte Jugendliche beim Übergang Schule-Beruf. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit und sind eine wertvolle Ergänzung zu den professionellen Kräften wie Lehrer, Berufsberater oder Berufseinstiegsbegleiter, berichtet Carmen Schüller, die Leiterin des Stellwerks.

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Derzeit sind 19 Paten aktiv und es werden 29 Schüler begleitet. Die Neuanmeldungen in diesem Schuljahr sind sehr hoch, sodass noch zusätzliche Paten benötigt werden. Dies zeige die Notwendigkeit des Projektes sehr deutlich. Auch weitere Schulen möchten mit ins Projekt aufgenommen werden.

Das Patenprojekt besteht bereits seit 2008. Nach einer Anschubfinanzierung konnte es durch die Unterstützung der Agentur für Arbeit weitergeführt werden. Diese Fördermöglichkeit besteht seit 2011 nicht mehr. Deshalb sind die Träger des Freiwilligenzentrums Caritasverband für die Region Günzburg und Neu-Ulm und Diakonisches Werk Neu-Ulm nun auf der Suche nach weiterführenden Unterstützungsmöglichkeiten.

In den vergangenen beiden Jahren wurde das Projekt durch Spenden und Mitgliedsbeiträge des „Fördervereins Stellwerk“ aufrechterhalten. Hier reichen jedoch die Mittel für eine dauerhafte Absicherung nicht aus, so Schüller. Auch mit der Verwaltung des Landkreises Günzburg hat das Freiwilligenzentrum Kontakt aufgenommen und um Unterstützung gebeten. Die Projektgesamtsumme beläuft sich auf circa 6500 Euro pro Jahr. Die Sachkosten des Projektes könnte der Förderverein Stellwerk weiterhin übernehmen. Nüßlein sicherte zu, dass er sich „gerne für so ein gutes Projekt“ auch im Landkreis stark machen wolle: „Es ist schade, dass die Förderkriterien für diese tolle Sache so kompliziert sind. Aber das hindert uns nicht daran, alles zu versuchen, die Finanzierung auf eine solide Basis zu stellen.“

Helmut Atzkern (Vorsitzender des Fördervereins Stellwerk) und Mathias Abel (Geschäftsführer Caritasverband Günzburg und Neu-Ulm) freuen sich über das Engagement Nüßleins. „Wir sind sehr dankbar, dass sich unser Abgeordneter für soziale Belange interessiert und sich auch tatsächlich nachhaltig dafür einsetzt“, so Abel. „Wir hoffen sehr, dass wir nun mit seiner Unterstützung auch weiterhin benachteiligte Jugendliche durch den Einsatz von Paten bei diesem wichtigen Schritt begleiten können.“ (zg)

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