Montag, 26. September 2016

02. Dezember 2013 00:33 Uhr

Bilanz

Zufrieden, aber nicht euphorisch

Die heimischen Fußball-Kreisligisten beurteilen die nun beendete Herbstrunde größtenteils positiv Von Uli Anhofer

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Landkreis Frühzeitig hat Norbert Miesbauer, der Vorsitzende des schwäbischen Fußball-Kreises Donau, die Vereine in der Region in die Winterpause geschickt. Der Ball in den zwei Kreisligen, vier Kreisklassen, vier A- und fünf B-Klassen rollt erst im März wieder.

Auch die sieben Kreisligisten aus dem Landkreis Günzburg haben demnach Pause. Unsere Zeitung hat sich bei den Verantwortlichen dieser Vereine umgehört. Wie haben sie die Herbstrunde erlebt? Und was sind ihre nächsten Ziele?

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FC Günzburg (1. Platz/16 Spiele/36 Punkte): „Am Anfang der Saison sah es so aus, als ob wir gegen den Abstieg spielen würden“, sagt Roland Schöniger. Der Präsident des FC Günzburg sieht als Grund für den durchwachsenen Start die damals verletzten und im Urlaub weilenden Spieler. Als der FCG dann komplett war, starteten die Kreisstädter eine beeindruckende Serie. 14 Spiele in Folge haben die Günzburger nicht mehr verloren. „Die Mannschaft hat sich sehr positiv entwickelt und Trainer Robert Nan macht einen guten Job“, sagt Schöniger. Ziel des FCG ist es, so lange wie möglich vorn zu bleiben.

FC Grün-Weiß Ichenhausen 4./13/23): Voll im Plan ist der FC Grün-Weiß Ichenhausen laut Aussage von Abteilungsleiter Herbert Modl. Der Spartenchef sieht sowohl positive als auch negative Entwicklungen: „Negativ war, dass wir in einigen Spielen die Punkte verschenkt haben und dass unser Mittelfeldspieler Dominik Megyes mit einem Kreuzbandriss lange ausfällt.“ Positiv sieht Modl die Entwicklung im spielerischen Bereich. Ziel der Grün-Weißen ist weiterhin ein Platz unter den ersten fünf.

SV Mindelzell (6./14./22): Eine schwierige Situation hatte der SV Mindelzell im bisherigen Saisonverlauf zu verkraften. Nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Michael Groß übernahm Karl Kögel die sportliche Leitung. Neben dem Trainerrücktritt war auch der Ausfall von einigen Leistungsträgern aus beruflichen Gründen oder wegen Verletzung ausschlaggebend für die bisherige Position. „Im Großen und Ganzen sind wir mit der Ausbeute zufrieden“, sagt Abteilungsleiter Benjamin Steinle trotzdem. In die Partien nach der Winterpause gehen die Mindelzeller ganz ohne Druck: „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagt Steinle.

TSV Krumbach (8./15/19): „Gut angefangen und dann stark nachgelassen“: So bringt Abteilungsleiter Theo Reichelt den bisherigen Saisonverlauf des TSV Krumbach auf einen Nenner. Großes Problem der Kammelstädter ist laut Reichelt der kleine Kader: „Wenn dann noch unsere Studenten fehlen und einige Spieler verletzt sind, wird es richtig eng.“ Trotz der Personalmisere sieht der Spartenchef seine Mannschaft im Fahrplan. „Wir wollen uns nach der Winterpause wieder fangen und die Saison einigermaßen gut zu Ende spielen“, sagt Reichelt.

SV Waldstetten (9./16/18): Mit der bisher erreichten Tabellenposition ist der Waldstetter Abteilungsleiter Georg Ganser zufrieden. Auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Leistungsträgern, die sich durch die komplette Vorrunde ziehen, konnten den Aufsteiger nicht bremsen. „Wenn wir am Saisonende immer noch auf dem neunten Platz stehen, war die Saison erfolgreich“, sagt Ganser. Allerdings warnt der Spartenchef davor, sich schon zurückzulehnen: „Wir sind noch nicht durch, die Kreisliga ist stark.“

SpVgg Ellzee (12./15/13): „Wir sind uns bewusst, dass wir mitten im Abstiegssumpf stecken“, sagt der Ellzeer Abteilungsleiter Roland Kling. Ziel der SpVgg für die Spiele nach der Winterpause sind mindestens 15 Punkte. Grund für die fehlende Konstanz der Ellzeer ist für Kling der große Druck und die anstrengende Schlussphase der vergangenen Saison. Die SpVgg schaffte erst in den Relegationsspielen den Klassenerhalt. „Die Spieler sind mental in ein Loch gefallen. Ich hoffe, dass wir in der Winterpause Abstand bekommen und uns erholen“, sagt Kling. Die Ellzeer spielen kein Hallenturnier und konzentrieren sich voll auf die Spiele im Freien.

TSV Wasserburg (13./14/8): Grund für das bisher nicht optimale Abschneiden der Wasserburger ist laut Spartenleiter Thomas Gröger die mangelnde Torausbeute: „Wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen.“ Positiv sieht Gröger, dass die Wasserburger von keiner Mannschaft an die Wand gespielt wurden und dass die Truppe zusammenhält. „Wir werden in der Rückrunde unsere Chancen bekommen, die müssen wir dann aber auch nutzen“, formuliert Gröger. Er bezeichnet die Kreisliga als „sehr ausgeglichen“.

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