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Tariferhöhung: Die Rechnung zahlt am Ende der Gast

Tariferhöhung

Die Rechnung zahlt am Ende der Gast

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    Musik „aus der Dose“ kostet richtig Geld: Wenn sie öffentlich aufgeführt wird, müssen dafür bis zu sechsstellige Beträge im Jahr an die Gema bezahlt werden.
    Musik „aus der Dose“ kostet richtig Geld: Wenn sie öffentlich aufgeführt wird, müssen dafür bis zu sechsstellige Beträge im Jahr an die Gema bezahlt werden.

    Neuburg-Schrobenhausen Bei Gastronomen, Diskobetreibern und Organisatoren von Musikveranstaltungen geht derzeit das große Kopfschütteln um: Die Gema ändert zum 1. Januar 2013 ihre Tarifstruktur: Veranstalter kleinerer Events sollen künftig damit entlastet werden, argumentieren die Verantwortlichen. Doch für große Events mit Livemusik oder Musik aus der Konserve werden die Gebühren kräftig angezogen – teilweise bis zu 1400 Prozent.

    Egal, wo in Deutschland die Musik spielt – ob auf dem Schützenfest oder in der Großraumdisco: Die Gema steht immer unsichtbar hinter CD-Spieler und Mischpult. Denn wer lizenzierte Musik abspielt, muss Gebühren zahlen. Damit werden die geistigen Schöpfer der Musik bezahlt.

    Als „Unverschämtheit“ bezeichnet etwa Claudia Felber von der Diskothek Moospark in Pöttmes die neuen Preise. Schon in den vergangenen Jahren seien die Gema-Gebühren ständig gestiegen. Konkrete Zahlen will sie allerdings nicht nennen – weder die aktuellen noch die zu erwartenden. Ob es tatsächlich so weit kommt, will Claudia Felber noch nicht so recht glauben. Auch für städtische Veranstaltungen wie das Hofgartenfest in Neuburg müssen Gema-Gebühren bezahlt werden. 1400 Euro fallen für das dreitägige Fest Mitte Mai an. Ab 2013 kostet dieselbe Veranstaltung dann 3500 Euro. „Das Hofgartenfest steht deshalb sicher nicht auf der Kippe. Aber grundsätzlich wird es uns erschwert, Feste dieser Art künftig finanziell zu stemmen“, erklärt Pressesprecher Bernhard Mahler.

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