Samstag, 23. September 2017

13. Januar 2012 12:27 Uhr

Neujahrsempfang

Jeder kann mithelfen

Das Stadtoberhaupt appelliert an die Bürger, sich beim Umwelt- und Klimaschutz nicht auf die große Politik zu verlassen. Von Gloria Brems

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„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ Mit diesem chinesischen Sprichwort fasste Oberbürgermeister Bernhard Gmehling das Motto des Neujahrsempfangs gestern Abend zusammen und rief gleichzeitig alle Bürger auf zu handeln. „Umwelt schützen – Zukunft sichern“ ist das Thema 2012.

Und das Stadtoberhaupt machte anhand einiger Beispiele deutlich, dass es aus seiner Sicht bereits fünf vor zwölf ist: „Es gibt keinen Aufschub – jetzt ist die Zeit zu handeln.“ Ihm sei klar, dass sich jetzt der ein oder andere sicherlich denke: Was bitte schön kann denn eine kleine Stadt wie Neuburg ausrichten, wenn es um ein weltweites Thema wie Klimaerwärmung geht? Da müssen doch erst einmal die Regierungen, die EU und die großen Nationen aktiv werden. Das Stadtoberhaupt gab die Antwort: „Wenn alle den Handlungsbedarf wo anders sehen, passiert nichts.“

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Neuburg habe in einigen Bereichen sogar eine Vorreiterrolle, wie zum Beispiel mit dem 137-Millionen-Euro-Projekt der Fernwärme, der seit diesem Jahr möglichen Förderung von Elektro- und Erdgasautos, das Umrüsten der Weihnachtsbeleuchtung auf die sparsame LED-Technik oder die Umstellung auf 100-prozentigen Wasserkraft-Strom.

Passend zum Thema des Abends kam der Gastgeber mit einem elektrisch angetriebenen Segway ins Kolpinghaus gerollt. Einleitend zu seiner Rede lief ein kurzer, sehr emotionaler Film über die Schönheit der Erde und die Zerstörung durch den Menschen. „Noch haben wir ein paar Jahre Zeit, eine Trendwende zu vollziehen“, sagte Gmehling. „Wenn wir dem globalen Temperaturanstieg Einhalt gebieten wollen, dann ist der Einzelne, der einfache Bürger wie der Politiker, der Manager wie der Verbraucher, dann ist jeder Einzelne aufgerufen, in seinem Bereich und nach seinen Möglichkeiten etwas zu tun.“

Einige Bürger haben bereits gehandelt. Dafür wurden sie von der Stadt mit dem Umweltpreis ausgezeichnet. Erstmalig wurde er im Rahmen des Neujahrsempfangs verliehen.

Tanja Kolb und ihr Traumtheater hatten extra für diesen Abend ein illuminiertes Theaterstück einstudiert, das ebenfalls die Umwelt zum Thema hatte. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte die Band „4 of a kind“ und mit einem Imbiss und lockeren Gesprächen klang der Abend aus.

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Schlagworte

Neujahrsempfang | EU | Umweltpreis

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Ein Artikel von
Gloria Geißler-Brems

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