Dienstag, 28. März 2017

11. Januar 2017 07:34 Uhr

Studie

Millionen Menschen können sich keinen Fisch mehr leisten

Laut einer Studie sollen sich ärmere Weltregionen 2050 Fisch als Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können - steigende Armut und Hunger als Folge.

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Fisch als Einkommens- und Nahrungsquelle: Für Menschen in ärmeren Weltregionen könnte es in Zukunft schwer werden.
Foto: Carmen Jaspersen (dpa)

Der Appetit auf Fisch von Menschen in Industrieländern könnte nach einer Studie Hungerkrisen in ärmeren Weltregionen auslösen. Die Umweltorganisation WWF, die die Untersuchung in Auftrag gegeben hat, ruft deshalb zu besserem Fischerei-Management und gerechterer Verteilung auf. Andernfalls könnten sich Millionen Menschen auf der Südhalbkugel, etwa im Senegal oder in Indonesien, 2050 den Fisch als Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten, warnen die Autoren des am Mittwoch veröffentlichten Berichts «Überfischt und unterversorgt».

Armut und Hunger steigen

Dadurch steige die Wahrscheinlichkeit von Armut und Hunger in den betroffenen Ländern. Als gefährdet sieht die Studie vor allem Länder, in denen die die Abhängigkeit von Fisch als Einkommens- und Nahrungsquelle besonders groß ist. dpa

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Senegal | Indonesien

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