Donnerstag, 23. Oktober 2014

04. Januar 2012 16:53 Uhr

Sturm

Orkan "Andrea" rast auf Bayern zu

Orkan "Andrea" kommt immer näher. In Teilen Bayerns erreicht der Sturm am Donnerstag bis zu 140 Stundenkilometer. Mittags wird es wohl am schlimmsten.

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Kaum ist "Ulli" weg, kommt  "Andrea": Durch das ganze Land wird am Donnerstag ein schwerer Sturm brausen, das Hauptsturmfeld zieht von der Nordsee zu den Alpen, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Dazu gibt es in den Mittelgebirgen Dauerregen und Neuschnee, der vom Sturm verweht wird.

Wie der Deutsche Wetterdienst auf seiner Internetseite mitteilt, fegt "Andrea" auch über Bayern hinweg. Am Mittwochabend weht bereits ein frischer Wind in Franken und Schwaben, der in der Nacht zum Donnerstag wohl immer stärker wird und gegen Mitternacht 120 Stundenkilometer erreicht. Laut DWD erreicht der Orkan seinen Höhepunkt voraussichtlich in den Vormittags- und Mittagsstunden des Donnerstags. Tagsüber gibt es Orkanböhen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 Stundenkilometern, auf den Alpengipfeln sogar bis zu 180 Stundenkilometer. Am Donnerstagabend lässt der Wind wieder etwas nach, am Wochenende kann jedoch mit stürmischem, regnerischem Wetter gerechnet werden.

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Orkan "Andrea" ist schwächer als "Kyrill"

Der neue Orkan "Andrea" wird laut DWD etwas schwächer ausfallen als "Kyrill", der im Januar 2007 in Europa schwere Schäden angerichtet hatte. Dennoch sollten die Menschen möglichst zu Hause bleiben. "Man sollte seinen Hund nicht gerade im Wald ausführen", sagte Ruppert. Am Mittwochabend wurden die ersten Böen an der Nordsee erwartet. Für den gesamten Westen Deutschlands galten bereits Vorwarnungen. "Andrea" bringe auch im Flachland Böen der Stärke elf, sagte Ruppert. Auf den Bergen werde es Orkanböen der Stärke zwölf geben. Vermutlich seien die Nordseeküste und der Südwesten Schwerpunkte. Die heftigsten Böen erwartet Ruppert auf den Schwarzwaldgipfeln.

In der nächsten Woche sei bereits das nächste Sturmtief in Sicht. Wo genau es zu spüren und wie stark es sein werde, ist bislang jedoch noch nicht klar. Allgemein sind Stürme in dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich: "Die milde Variante des mitteleuropäischen Winters ist immer mit Sturm verbunden", sagte Ruppert. Ruhiger sei es nur dann, wenn wochenlang Hochdruckgebiete und klirrende Kälte herrschen. dpa, kus

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