Wieder Terrorangst in Deutschland: Ein radikaler Islamist droht in einem neuen Internet-Video mit Terroranschlägen auf den Reichstag und fordert den Tod von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sicherheitskreise bestätigten am Samstag, dass wieder ein derartiges Video von den Sicherheitsbehörden geprüft wird. An der bereits vorher abstrakt hohen Gefährdungslage habe sich aber nichts geändert - es gebe keine Hinweise auf konkrete Anschlagspläne, hieß es.
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Salafismus steht für einen extrem rückwärtsgewandten Islam.
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Der Salafismus ist keine einheitliche Bewegung, sondern Oberbegriff für teilweise sehr unterschiedliche Strömungen im sunnitischen Islam.
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Salafisten wollen an eine stark idealisierte Frühzeit des Islam anknüpfen.
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Sie geben vor, sich nur am Koran, dem Propheten Mohammed und den "Altvorderen" - arabisch "salaf" - zu orientieren.
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Damit verwerfen die Salafisten die über Jahrhunderte gewachsene islamische Theologie.
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Viele Salafisten tragen lange Bärte, weite Gewänder und Kopfbedeckungen.
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Frauen, die kein Kopftuch tragen, begehen nach Überzeugung von Salafisten eine schwere Sünde.
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Salafismus ist in Deutschland seit den späten 1990er Jahren bekannt.
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Laut Verfassungsschutz gibt es etwa 3.800 Salafisten in Deutschland.
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Seit 2011 tauchen "Salafistische Bestrebungen" als eigener Punkt im Verfassungsschutzbericht auf.
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Einige salafistische Gruppen verfolgen politische Ziele. Sie wollen durch intensive Propaganda und Missionierung Einfluss auf Staat und Gesellschaft gewinnen.
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Andere Gruppen predigen dagegen den bewaffneten Kampf.
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Der Serienattentäter von Toulouse, der im März sieben Menschen erschossen hatte, soll sich durch Kontakt zum salafistischen Islam radikalisiert haben. dpa/afp
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Drohvideo gegen Angela Merkel stammt wohl von einem Salafisten
Die Zeitung «Die Welt» berichtet, das am Samstag ins Internet gestellte Video zeige eine Art Kampfgesang eines deutschen Islamisten, der sich Abu Azzam nenne. Höchstwahrscheinlich handele es sich um einen radikalen Salafisten, der sich im vergangenen Jahr nach Ägypten abgesetzt und dort dem österreichischen Prediger Mohamed Mahmoud alias Abu Usama al-Gharib angeschlossen habe. Dieser versuche mit deutschsprachiger Dschihad-Propaganda Glaubensbrüder in Deutschland zu Anschlägen zu motivieren.
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Salafismus steht für einen extrem rückwärtsgewandten Islam.
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Der Salafismus ist keine einheitliche Bewegung, sondern Oberbegriff für teilweise sehr unterschiedliche Strömungen im sunnitischen Islam.
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Salafisten wollen an eine stark idealisierte Frühzeit des Islam anknüpfen.
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Sie geben vor, sich nur am Koran, dem Propheten Mohammed und den "Altvorderen" - arabisch "salaf" - zu orientieren.
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Damit verwerfen die Salafisten die über Jahrhunderte gewachsene islamische Theologie.
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Viele Salafisten tragen lange Bärte, weite Gewänder und Kopfbedeckungen.
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Frauen, die kein Kopftuch tragen, begehen nach Überzeugung von Salafisten eine schwere Sünde.
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Salafismus ist in Deutschland seit den späten 1990er Jahren bekannt.
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Laut Verfassungsschutz gibt es etwa 3.800 Salafisten in Deutschland.
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Seit 2011 tauchen "Salafistische Bestrebungen" als eigener Punkt im Verfassungsschutzbericht auf.
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Einige salafistische Gruppen verfolgen politische Ziele. Sie wollen durch intensive Propaganda und Missionierung Einfluss auf Staat und Gesellschaft gewinnen.
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Andere Gruppen predigen dagegen den bewaffneten Kampf.
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Der Serienattentäter von Toulouse, der im März sieben Menschen erschossen hatte, soll sich durch Kontakt zum salafistischen Islam radikalisiert haben. dpa/afp
Bereits im September 2012 hatten Islamisten im Internet zu Attentaten in Deutschland aufgerufen - sie sollen der Zeitung zufolge ebenfalls zu der Gruppe um Mahmoud gehören. dpa/AZ
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