Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

"Alternative für Deutschland": Kundendaten bei Hackerangriff auf AfD-Goldshop gestohlen

"Alternative für Deutschland"

Kundendaten bei Hackerangriff auf AfD-Goldshop gestohlen

    • |
    Auf den AfD-Goldshop ist ein Hackerangriff verübt worden.
    Auf den AfD-Goldshop ist ein Hackerangriff verübt worden. Foto: Bernd von Jutrczenka/Symbol (dpa)

    Hacker haben die "Alternative für Deutschland" angegriffen und Daten von Kunden des AfD-Goldshops gestohlen. "Es saß jemand auf dem Server, der E-Mails mitlesen konnte." Es seien mutmaßlich nicht nur einzelne Mails gelesen worden. "Wir gehen davon aus, dass das politisch motiviert war."

    Die rechtskonservative Partei will mit dem Verkauf von Goldbarren und -münzen ihre Parteifinanzen sanieren und hofft, zwei Millionen Euro zu erlösen. "Der Server wird derzeit von Sicherheitsbeamten überprüft", sagte der Sprecher. Unklar ist bislang, ob der oder die Hacker von außen eindrangen oder ob ein Maulwurf in der AfD aktiv wurde. "Das ist noch nicht abschließend geklärt", sagte der Sprecher.

    Server nach Hackangriff auf AfD-Goldshop abgeschaltet

    Derzeit ist der Verkauf gestoppt, der Online-Goldladen soll ab 22. Oktober wieder in Betrieb gehen. Im Internet begründet die AfD die Schließung damit, dass wegen der großen Zahl von Bestellungen die ordnungsgemäße und pünktliche Abwicklung zur Herausforderung geworden sei.

    Lüth sagte, die AfD habe nach dem Angriff ihren Server schnell abgeschaltet und die Polizei eingeschaltet. Seitdem seien keine Daten mehr veröffentlicht worden. Die Seiten mit den Kundendaten sind nach AfD-Angaben inzwischen auch nicht mehr online. dpa

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden