Bei einem schweren Unfall auf der B17 Dienstagabend starb ein junger Mann. Zeugen des Unfalls versuchten noch den 18-Jährigen wiederzubeleben. Von Reinhold Radloff


Zu einem tödlichen Unfall ist es am Dienstagabend gegen 20 Uhr auf der Bundesstraße 17 zwischen Graben und Kleinaitingen gekommen. Ein 18-Jähriger überholte auf der B 17 in südlicher Richtung vor der Ausfahrt Schwabmünchen/Graben eine Autofahrerin, die laut ihrer eigener Aussage mit mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs war.
Als der Obermeitinger auf der mit Schneematsch bedeckten autobahnähnlichen Straße den Wagen der Frau überholt hatte, kam sein BMW nach Angaben der Polizei ohne Fremdeinwirkung ins Schleudern. Der Wagen drehte sich, kam nach rechts von der Straße ab und prallte dann mit dem Heck gegen einen Baum, der zwischen Fahrbahn und Ausfahrt steht.
Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet hatten, befreiten den bewusstlosen jungen Mann aus seinem Fahrzeug und versuchten, ihn wiederzubeleben.
Auch die Reanimationsversuche des Notarztes blieben ohne Erfolg. Der Fahranfänger starb an der Unfallstelle. Den Einsatz der helfenden Verkehrsteilnehmer bezeichneten die Beamten der Autobahnpolizei als vorbildlich.
Zur Klärung der genauen Unfallumstände wurde von der Augsburger Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger an die Unfallstelle beordert. Die B 17 war in Richtung Süden bis etwa 23 Uhr teilweise gesperrt. Es kam aber dadurch zu keinen nennenswerten Behinderungen.
Am Unfallfahrzeug entstand nach Polizeiaussagen ein Totalschaden in Höhe von rund 3000 Euro.
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