Dienstag, 30. September 2014

10. November 2011 16:19 Uhr

Motorsport

Bradl vor Aufstieg in die MotoGP

Deutschlands Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl darf nächstes Jahr wohl doch in der MotoGP fahren.

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Stefan Bradl fährt nächstes Jahr in der MotoGP.
Foto: dpa

 Der 21-Jährige Zahlinger wird in wahrscheinlich der nächsten Saison Honda LCR in der MotGP starten.  "Wir haben gestern Abend per Handschlag einen Jahresvertrag mit Option besiegelt", sagte er, nachdem sich sein Sohn am vergangenen Wochenende zum ersten deutschen Motorrad-Weltmeister seit 1993 gekrönt hatte.

Als Belohnung hatte Bradl die Chance bekommen, an zwei Tagen das Honda-Motorrad das Spaniers Toni Elias zu testen und sich somit weiter zu empfehlen. Nachdem sich LCR-Teamchef Lucio Cecchinello bereits begeistert von Bradls Leistungen gezeigt hatte, erhielt der Zahlinger dann wohl tatsächlich den Zuschlag. "Es ist schon irre, so eine Maschine zu fahren", so Stefan Bradl begeistert. "Die Maschinen haben bei voller Leistung 250 PS. Mir tut jetzt erst mal alles weh. Hinsichtlich seines Aufstiegs in die MotoGP gibt er sich aber noch ein wenig zurückhaltend. "Es ist noch nichts unterschrieben, aber es sieht ganz gut aus", so Bradl.

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Seine Hoffnungen auf den Aufstieg von der Moto2 in die MotoGP vor seinem Titelgewinn noch einige Dämpfer bekommen. Er wäre gern gemeinsam mit seiner kompletten Mannschaft vom Kiefer-Racing-Team in die höchste Kategorie gewechselt. Für den Hauptsponsor des Rennstalls war das finanzielle Risiko aber zu hoch. Mit dem WM-Titel eröffneten sich aber neue Chancen.

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Stefan Bradl | Deutschland



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