Samstag, 16. Dezember 2017

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Um die Obsternte zu schützen, sollte man reife Kirschen schnell pflücken. Denn nicht nur Menschen mögen die leckeren Früchte, sondern auch Schädlinge.

Die Kirschessigfliege legt ihre Eier in reife Kirschen. Gartenbesitzer sollten daher täglich reife Früchte ernten sowie faulende oder abgefallene Früchte am Baum und am Boden einsammeln.

Letztere kommen am besten in einen verschlossenen Plastikbeutel, in dem sie für einige Tage in der prallen Sonne liegen sollten. Dadurch sterben vorhandene Eier und Maden eventuell ab, erläutert das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) in Bonn. Erst danach dürfen die Früchte auf dem Kompost entsorgt werden.

Daran sollte man denken

Erst befallen die Schädlingen die Kirschen, dann Himbeeren und Brombeeren. Auch Pflaumen, Mirabellen, Stachelbeeren, Kornelkirschen, Holunder, Heidelbeeren und Weintrauben sind Opfer. Der Vernichten der Eier kann die Ausbreitung des Befalls im Garten auf andere Obstbäume und -sträucher mindern.

Hobbygärtner können ihre Ernte auch schützen, indem sie Kirschbäume und Beerensträucher früh mit feinmaschigen Netzen von 0,8 mal 0,8 Millimetern Maschenweite bedecken. Sie halten die Kirschessigfliege ab, aber auch andere Schädlinge und Vögel. Wichtig ist, dass das Netz UV-beständig ist.

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