Freitag, 23. Februar 2018

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Eine gedämmte Hausfassade hält die Wärme im Haus und die Kälte draußen. Man sollte aber nicht unbedacht einen Nagel in die Wand schlagen oder eine Schraube eindrehen – die Dämmung könnte dann ihre positiven Eigenschaften verlieren.

Bei Neubauten und Sanierungen werden oftmals Wärmedämmverbundsysteme aus Polystyrol oder Mineralwolle an der Außenwand befestigt und mit einem Unterputz versehen. Darauf folgen Putz und Anstrich. Diese Außenhaut würden gewöhnliche und unsachgemäß verwendete Befestigungen für etwa einen Briefkasten, eine Lampe, eine Markise oder ein Vordach verletzen. Solche Leckagen führen dann nicht nur zu erheblichen Wärmeverlusten, sondern können auch Bauschäden durch Kondenswasser oder Schimmelbildung nach sich ziehen.

Für solche gedämmten Wände sind daher spezielle Dämmstoffdübel und meist auch ein Fachmann erforderlich. Denn schwerere Elemente anzubringen ist keine Arbeit für den Durchschnitts-Heimwerker. Um das geeignete Befestigungsmittel zu bestimmen, sind statische Berechnungen notwendig.

Befestigung ist nicht einfach

Für eine Markise zum Beispiel ist die Wahl des richtigen Befestigungssystems lebenswichtig, sonst kann sie abstürzen. So eine Markise wiegt schon mal 250 Kilogramm. Wenn sie dann noch im ausgefahrenen Zustand schweren Windlasten ausgesetzt ist, muss sie riesigen Kräften standhalten. Deshalb muss der Handwerker den Bauuntergrund, das Eigengewicht des Systems und die anzusetzenden Lasten ermitteln, bevor er sie anbringen kann.

Schäden an der Fassade, seien sie durch solche bauliche Fehler oder andere äußere Einflüsse entstanden, müssen Hausbesitzer umgehend beseitigen, denn sonst tritt Feuchtigkeit ein. In die Löcher kommen Füllstoffe, darüber wieder Putz. Ob das ausreicht oder sogar eine komplette Neuverputzung inklusive Anstrich notwendig ist, hängt vom Zustand der Fassade ab.

Katja Fischer, tmn

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