Freitag, 20. Oktober 2017

19. Juni 2017 18:04 Uhr

Eletroautos

China will 2018 wohl doch strenge Quote für E-Autos einführen

Neuwagen müssen in China immer strengere Umweltauflagen erfüllen und zunehmend elektrisch angetrieben sein. Deutsche Autobauer können die strengen Auflagen immer schwerer erfüllen.

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Chinas Automarkt entwickelt sich rasant - vor allem im Bereich der E-Autos.
Foto: Adrian Bradshaw (dpa)

China will einem Medienbericht zufolge nun doch bereits im kommenden Jahr strenge Quoten für Elektroautos einführen. Das Handelsblatt berichtete am Montag, der überarbeitete Entwurf der Verordnung sehe wie bislang vor, dass 2018 mindestens acht Prozent der im Land verkauften Wagen eines Herstellers Elektro- oder Hybridfahrzeuge sein müssen. In den beiden Folgejahren seien dann zehn und zwölf Prozent vorgesehen.   

Allerdings gewähre die Regierung nach einem komplexen Verfahren mehr Punkte je Auto, wenn es eine höhere Reichweite und eine bessere Energieeffizienz habe, berichtete die Zeitung weiter. Deutsche Autobauer können diese Vorgaben bislang nicht erfüllen.   

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Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte bei seinem Besuch in China Ende Mai daher auch über die Auflagen für die Autohersteller gesprochen und von "guten Verabredungen" berichtet. Unklar war demnach noch der Zeitpunkt der Einführung und in welchem Umfang sich die Hersteller die Anzahl verkaufter E-Autos eines Jahres zu ihren Gunsten auf die Quote eines anderen Jahres anrechnen lassen können.

AZ/AFP

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Schlagworte

China | Paris | Sigmar Gabriel | SPD



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